Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen kritisieren scharf die von der EU-Kommission geplante Lockerung des Werbeverbotes für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Es müsse Sache des behandelnden Arztes bleiben, über die optimale Arzneimitteltherapie zu entscheiden. (18.06.2009)
Die Apotheken in Deutschland tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen zu dämpfen. Die Abgabe von preiswerten Generika und die konsequente Umsetzung der Rabattverträge waren dabei entscheidend im Jahr 2007. Darauf macht die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich des „Arzneiverordnungsreports 2008“ aufmerksam. (25.02.2009)
Der vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) am Freitag vorgelegte Referentenentwurf für eine neue Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) wird von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) in den kommenden Tagen eingehend geprüft. Die GOZ regelt die privatzahnärztlichen Honorare. Erst nach „kritischer, valider und seriöser Prüfung“ werde man zu dem Entwurf Stellung nehmen, kündigte der neugewählte Präsident der BZÄK, Dr. Peter Engel, auf deren Delegiertenversammlung beim Deutschen Zahnärztetag in Stuttgart an. (24.02.2009)
Im September 2008 starten die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenkassen und die Deutsche Rentenversicherung Bund gemeinsam ein 18-monatiges Projekt. Dessen Ziel ist es, Instrumente und Verfahren zu entwickeln, zu erproben und in die Praxis umzusetzen, die die Ergebnisqualität der Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation erfassen und bewerten können. (23.02.2009)
Wenn die Politik zur Entlastung der Krankenhäuser plant, 50 Prozent der durchschnittlichen Tarifkostensteigerungen in den Jahren 2008 und 2009 durch die Krankenkassen finanzieren zu lassen und darüber hinaus ein millionenschweres Sonderprogramm zur Neueinstellung von Pflegekräften ankündigt, das ebenfalls von den Krankenkassen finanziert werden soll, dann muss sie konsequenterweise auch dafür sorgen, dass die Krankenkassen mit entsprechenden Beitragsmitteln ausgestattet werden, um diese zusätzlichen Ausgaben schultern zu können. (23.02.2009)