Integrierte Versorgung Gastroenterologie
Das Projekt basiert auf einer qualitätsgesicherten und abgestimmten Kooperation zwischen Patient, Facharzt und Krankenhaus. Ziel des Programms ist vor allem die Früherkennung und rechtzeitige Behandlung von Tumorerkrankungen im Magen- und Darmbereich. Den Patienten mit einem erhöhten Krankheitsrisiko werden zusätzliche Früherkennungsangebote unterbreitet. Patienten, bei denen bereits ein Tumor im Magen- und Darmbereich diagnostiziert wurde, wird ein individueller Therapieplan zur Behandlung des Tumors angeboten. Darüber hinaus soll die Anzahl von Krankenhausaufenthalten durch die Behandlung in ambulanten Kompetenzzentren reduziert werden. "Der Magen- und Darmkrebs ist eine sehr ernst zu nehmende Krankheit und nur regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mindern das Erkrankungsrisiko" sagte Ulrike Elsner, Leiterin der Landesvertretung der Ersatzkassenverbände in Sachsen.
Die Häufigkeit von Krebserkrankungen nimmt weltweit stetig zu. Ein Drittel von allen Geschwülsten bildet der Magen-Darm Krebs. In Deutschland sind davon schätzungsweise rund 46.500 Männer und 53.000 Frauen pro Jahr betroffen. "Gerade weil diese Erkrankung eine steigende Tendenz aufweist, ist es unerlässlich, die Menschen zur Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen anzuspornen. Je früher die Diagnosestellung, umso größer die Heilungschancen!" so abschließend Frau Elsner.
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Quelle: KKH - Die Kaufmännische
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