Immer mehr Menschen nutzen das seit Oktober 2002 bestehende Angebot der Koloskopie zur Darmkrebsfrüherkennung. 2004 unterzogen sich 638.000 Versicherte einer Früherkennungskoloskopie, wie Fachleute die präventive Darmspiegelung nennen. Das sind circa 129.000 Teilnehmer mehr als im Vorjahr. (23.02.2006)
Anlässlich des heute in den Bundesrat eingebrachten Antrages der Freien und Hansestadt Hamburg "für eine höhere Verbindlichkeit der Früherkennungsuntersuchungen im Sinne des Kindeswohls" erklären die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen, dass zwar derzeit über 90 Prozent der Kinder bis zum Alter von zwei Jahren an den Kinderuntersuchungen teilnehmen. Auch bei den 4-5jährigen Kindern liegt die Beteiligung noch über 80 Prozent. Dennoch kann die Teilnahmequote an Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern sicher nicht hoch genug sein. (10.02.2006)
Geringfügige Beschäftigungen sind in der Sozialversicherung in der Regel versicherungsfrei. Arbeitgeber dieser geringfügig beschäftigten Arbeitnehmer tragen in der gesetzlichen Krankenversicherung seit dem 1. April 1999 einen Pauschalbeitrag in Höhe von 10 vH des Arbeitsentgelts. Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer bei einem Träger der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist. Dies ist ua bei Familienversicherten und - wie hier - bei freiwillig Krankenversicherten der Fall. (26.01.2006)
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2005 in Deutschland Tabakwaren im Kleinverkaufswert (Verkaufswert im Handel) von 24 Milliarden Euro versteuert, das war rund 1 Milliarde Euro mehr als im Vorjahr (+ 4,6%). Dieser Betrag ergibt sich aus dem Steuerzeichenbezug von Herstellern und Händlern nach Abzug von Steuererstattungen für zurückgegebene Banderolen (Netto-Bezug). (19.10.2005)
Die klagende Allgemeine Ortskrankenkasse Sachsen machte gegen den beklagten Träger eines Pflegeheims einen kraft Gesetzes (§ 116 SGB X) übergegangenen Schadensersatzanspruch einer bei einem Unfall schwer verletzten Heimbewohnerin geltend. Die im Jahr 1915 geborene Geschädigte lebte seit März 1997 im Heim des Beklagten. (14.07.2005)