Als Selbstständiger in die Gesetzliche Krankenversicherung

Die Selbständigen in der gesetzlichen Krankenversicherung

Außerdem können Sie einer gesetzlichen Krankenkasse beitreten. Die gesetzlich vorgeschriebene Untergrenze ist höher versichert als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie haben die Wahl zwischen einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung.

Entlastung für Selbständige mit gesetzlicher Krankenversicherung

Das Jahr 2019 beginnt mit einer Erleichterung für Selbständige. Sie können als freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung ab dem 1. Januar 2019 mit geringeren Beitragszahlungen aufkommen. Das GKV-System geht ab dem Zeitpunkt der Einführung von einem Scheineinkommen (Mindesteinkommensschwelle) von EUR 1.038,33 (2018: EUR 2.283) aus, das zur Beitragsberechnung verwendet wird. Dadurch reduziert sich der Mindestversicherungsbeitrag der Krankenkasse deutlich von rund 360 EUR auf fast 160 EUR pro Jahr.

Doch Achtung: Die Beträge sind provisorisch festgelegt. Es ist daher ratsam, vor dem Eintritt in die Selbständigkeit ein persönliches Beratungsgespräch mit Ihrer eigenen Krankenversicherung zu führen, um Ihren persönlichen Beitragssatz zu berechnen. Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgt nach dem Gesetzentwurf über die Krankenversicherung (GKV-Versichertenentlastungsgesetz) ab dem Jahr 2019 gleichberechtigt, d.h. zu gleichen Anteilen.

Dies bedeutet, dass sowohl Arbeitnehmer und Unternehmer als auch Pensionäre und Pensionäre gleichwertige Anteile an der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen. Gleiches trifft auf den einzelnen Zuschlag zu, den jede Krankenversicherung selbst festlegt.

Gesetzlich vorgeschriebene Krankenversicherung für Selbständige - Versicherungen

Der Selbständige hat in der Regelfall die freie Wahl, ob er eine private oder eine gesetzliche Versicherung abschließt. Allerdings müssen in der gesetzlichen Krankenversicherung gewisse Bedingungen erfuellt sein, um als freiwilliger Versicherter aufgenommen zu werden. Der Vollzeit-Eigenständige muss in den vergangenen 5 Jahren vor dem Austritt aus dem System oder direkt vor dem ununterbrochenen Austritt aus dem System für einen Zeitraum von 24 Monaten im SHI-System sozialversichert gewesen sein.

Wenn Sie selbständig sind und eine Gastfamilie mit Kind haben, sind Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung oft besser dran, weil Sie Ihre Ehefrau und Ihr Kind gratis absichern können. Die Privatkrankenversicherung kann diesen Komfort nicht bieten. Bei älteren Selbständigen ist der Übergang zur privaten Krankenversicherung oft gar nicht mehr möglich, da bestimmte Erkrankungen den Abschluss einer privaten Versicherung aufheben.

Derzeit haben alle gesetzlichen Krankenversicherungen den selben Beitrag und weichen daher nur in Bezug auf die Leistung und natürlich den zusätzlichen Beitrag ab, den die Krankenversicherungen verlangen können, wenn die Zuwendungen der Krankenkasse für Sie nicht ausreichend sind. Jeder kann jedoch den gesetzlichen Fonds ändern, bevor er den Zuschlag zahlen muss.

Sie muss, sobald die Voraussetzungen dafür gegeben sind, jeden akzeptieren und kann, wie die Privatkrankenversicherung, jemanden wegen seiner Krankheit nicht abweisen. Mit der gesetzlichen Krankenversicherung können Selbständige ab dem vierten Tag wie Angestellte Krankheitsgeld auszahlen. Es ist aber auch möglich, über einen optionalen Tarif ein über das gesetzliche hinausgehendes Krankheitsgeld zu erhalten, und das Krankheitsgeld kann auch früher als ab dem 31. Dezember in Anspruch genommen werden.

Je früher und je größer das Krankheitgeld, desto größer ist jedoch der Anteil. Nachteilig an einem Optionstarif ist, dass Sie 3 Jahre an die Krankenversicherung gebunden sind und sich nicht ändern können, wenn ein zusätzlicher Beitragssatz erwünscht ist. Wie hoch ist die Vergütung der Selbständigen im GKV-System?

Die Selbständigen sind freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert und die Beitragsberechnung erfolgt nach der Einkommensschwelle. Ausgehend von einem Scheineinkommen von 2.283,50 EUR ergibt sich der Pflichtbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung. In der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt der aktuelle Beitrag 15,5 Prozentpunkte (allgemeiner Beitrag 14,6 Prozentpunkte + zusätzlicher Beitrag von 0,9 Prozent).

Damit muss der Freiberufler monatlich mind. 353,94 EUR zahlen. Hinzu kommen Beitragszahlungen aus der gesetzlichen Krankenpflegeversicherung. Die Selbständigen können nur so viel Krankheitsgeld erhalten, wie sie bisher im Erwerbsleben erworben haben, auch wenn man Maximalbeiträge zahlt, es wird nur so viel Krankheitsgeld gezahlt, wie sie vor der Erwerbsunfähigkeit erlangt haben.

Dabei ist die Wahl der einen oder anderen Krankenversicherung immer eine individuelle und auf den Einzelnen zugeschnittene Angelegenheit. Denn nur ein Experte weiß, welche Vor- und Nachteile die gesetzliche oder die privatwirtschaftliche Krankenversicherung für Sie hat.

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