Basistarif Krankenversicherung

Grundversicherungstarif der Krankenkasse

Im Basistarif ist ein Leistungsspektrum enthalten, das mit dem der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vergleichbar ist. Grundtarif seiner oder einer beliebigen PKV-Gesellschaft. Anspruch auf diese einheitliche Standardversorgung hat jede Krankenkasse, unabhängig davon, ob sie in der gesetzlichen Krankenversicherung oder im Grundtarif einer privaten Krankenkasse versichert ist. Vereinfacht gesagt handelt es sich um eine Art "Sozialvertrag" der privaten Krankenversicherung ohne Gesundheitsprüfung. Den Begünstigten wird ein Basistarif im Einklang mit den Regeln für staatliche Beihilfen angeboten.

Grundpreis in der Privatkrankenversicherung

Die PKV wurde zum Stichtag durch die gesetzliche Grundrate ersetzt (§ 12 Abs. 1a VAG). Bestehende Kontrakte zum Normaltarif wurden in den Basistarif überführt. Im Basistarif ist ein Leistungsspektrum enthalten, das mit dem der GKV zu vergleichen ist. Der Betrag der Grundtarifbeiträge hängt nur vom Eintrittalter und dem Alter des Versicherten ab, nicht von seinem Gesundheitszustand.

Wie beim GKV-System gibt es eine so genannte Vertragspflicht, d.h. eine rechtliche Pflicht der Privatversicherer, Versicherungsnehmer mitzunehmen. Es gibt keine Risiko-Ausschlüsse oder Zuschläge für den Basistarif. Über den Kassenärztliche und Kassenzahnärztliche Verband (The care of insured persons in the basic tariff is ensured via the Kassenärztliche und Kassenzahnärztliche Vereinigung. Damit haben diese Versicherungsnehmer wie die gesetzlichen Versicherungsnehmer das Recht auf (zahnärztliche) medizinische Betreuung.

Zur Gewährleistung der Erschwinglichkeit des Grundtarifs darf sein Anteil für Privatpersonen den maximalen Anteil im GKV nicht überschreit. Zur Stärkung der Wahl- und Vermittlungsmöglichkeiten für die Krankenversicherten in der Privatkrankenversicherung und zur Intensivierung des Wettbewerbs in der Privatkrankenversicherung hat das GKV-WSG (Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs im Krankenversicherungssektor) die übertragbarkeit der Altersvorsorge geschaffen. Bisher beschränkt sich der Konkurrenzkampf unter den Privatversicherern im Grunde genommen auf die Rekrutierung junger (gesunder) Versicherungsnehmer, während bei älteren Versicherungsnehmern ein Wechsel der Versicherung oft mit deutlichen Beitragserhöhungen einherging und daher nur sehr vereinzelt stattgefunden hat.

Eine Änderung war äußerst wenig attraktiv, da die so genannten Alterungsrückstellungen - derjenige Teil, den die Versicherungsnehmer von ihren Beiträgen beim Versicherungsgeber zur Glattstellung der (sonst höheren) Prämie im hohen Lebensalter sparen - nicht auf die neue Versicherungsgesellschaft übertragen werden konnten. Die Wechselstuben mussten daher ihre Altersvorsorge komplett umbauen, was ihre Prämie für die neue Krankenkasse deutlich teurer machte.

Tatsächlich war die Änderung daher für Menschen, die seit vielen Jahren bei der PKV versichert sind, nicht möglich. Ein praktikabler Lösungsansatz für die übertragbare Alterungsrückstellung beim Übergang von einem Privatversicherungsunternehmen auf ein anderes würde erfordern, dass die Tarife der Versicherungen die folgenden Voraussetzungen erfüllen: Vereinheitlichte Leistungskurven, für die es möglich sein sollte, die Alterungsrückstellung, die Vertragspflicht der Versicherungsgesellschaften, den Risikoabgleich zwischen den Gesellschaften zu übertragen.

Der neue Grundtarif in der privaten Krankenversicherung entspricht diesen Anforderungen, weshalb die Übertragbarkeit für den Leistungskatalog dieses Tarifes vollständig umgesetzt wurde. Ein privater Krankenversicherungsnehmer kann seine Altersvorsorge im Rahmen des Grundtarifs bei einem Umstieg auf eine andere PKV mittragen. Dann wird er in die neue Krankenversicherung aufgenommen, als ob er in dem Zeitpunkt, in dem er den originalen Krankenversicherungsvertrag mit der ehemaligen Krankenversicherung abschloss, dazugekommen wäre.

Für Vergütungen, die über den Grundtarif der GKV weit hinausgehen, d. h. Vergütungen umfassen, die z. B. auch in Ergänzungsversicherungen zum GKV-System eingeschlossen sind, wurde ebenfalls die Portierbarkeit in der Größenordnung des Grundtarifs geschaffen. Bei privat versicherten Personen, die nach dem 31. Dezember 2008 einen neuen KV-Vertrag abschliessen, besteht die uneingeschränkte Übertragungsmöglichkeit in dem genannten Ausmass. Bei Versicherten, die vor dem Stichtag 31. Dezember 2009 einen Krankenkassenvertrag geschlossen haben, wurde eine temporäre Änderungsmöglichkeit vorgesehen:

In der ersten Jahreshälfte 2009 konnten sie im Rahmen des Grundtarifs zu einer anderen Gesellschaft übergehen und die Altersvorsorge übernehmen. Diese " alten Versicherungsnehmer " können unter Umständen auch innerhalb ihres Betriebes auf unbestimmte Zeit auf den Basistarif umsteigen und die Altersvorsorge mitnehmen.

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