Basistarif Pkv Beamte

Grundpreis Pkv Beamte

Der Weg zum Basistarif ist auch für jeden Beamten offen. Kann die Beihilfe für Beamte, die in der privaten Krankenversicherung im Grundtarif versichert sind, begrenzt werden? Bei wem lohnt sich der Grundpreis der privaten Krankenversicherung? Wie hoch ist der Grundpreis der privaten Krankenversicherung? (z.

B. ehemals berechtigte Beamte und deren Familienangehörige).

Beihilfen für Beamte im Grundtarif nicht beschränkbar

Kann die Hilfe für Beamte, die in der Privatkrankenversicherung im Grundtarif abgesichert sind, eingeschränkt werden? Bei den Bewerbern handelt es sich um pensionierte Beamte, die für sich oder ihre Ehefrauen medizinische Dienstleistungen in Anspruch nehmen mussten. In den meisten FÃ?llen wurden medizinische Dienstleistungen mit dem 2,3-fachen des Satzes fÃ?r Ãrzte (nach der Honorarordnung) abgerechnet.

Den Klägern werden 70 Prozent der Ausgaben in Gestalt von Beihilfen gewährt, der restliche Teil, d.h. 30 Prozent, geht zu Lasten der privaten Krankheitskosten. Die beiden Antragsteller sind in der privaten Krankenkasse zum so genannten Basistarif sozialversichert. Zu diesem Zweck stützten sie ihre Honorare für medizinische Dienstleistungen auf eine deutlich geringere Steigerungsrate als die tatsächliche.

Es handelt sich um die gesetzliche Regulierung der GKV. Darin ist festgelegt, dass bei medizinischen Dienstleistungen nur niedrigere Steigerungsraten als der genannte Betrag von 2,3 berechnet werden dürfen. Weil die Vorschriften für alle Versicherungsnehmer der GKV gültig sind, werden sie auch unveränderlich in die private Gesundheitsversicherung übertragen.

Die Juroren urteilten: "Das Gerichtsverfahren verlief zunächst in den gängigen Fällen, in denen die Kläger immer Recht hatten. Grundsätzlich stellte das Gericht fest, dass eine objektive Rechtfertigung für die Diskriminierung von Privatversicherten hier nicht ersichtlich ist. Im Gegenteil, die Beschränkung der Beihilfengewährung auf die für die Versicherten geltenden Steigerungssätze in der privaten Grundversicherung verstößt gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz.

Auch die Verwandten von Staatsbeamten sollten berücksichtigt werden. Darüber hinaus stellte das Gericht fest, dass die hier angeprangerte Praktik vor allem diejenigen Versicherungsnehmer diskriminiert, die in Abwesenheit einer alternativen Versicherung im Grundtarif der PKV gegenüber den Leistungsberechtigten nach dem Standardtarif sind. Weshalb sollte ein privatversicherter Staatsbeamter prinzipiell nur deshalb diskriminiert werden, weil die GKV für eine bestimmte Situation unterschiedliche Vorschriften vorgibt?

Insbesondere die private Krankenkasse sollte die Leistungen und Raten der Einzelversicherer immer im Voraus auf der Grundlage Ihrer individuellen Bedürfnisse abwägen.

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