Basistarif Pkv Beitrag Berechnen

Grundtarif Pkv-Beitrag berechnen

In den meisten Fällen müssen die Versicherten den maximalen Beitrag im Grundtarif zahlen. Bei Inanspruchnahme der privaten Krankenversicherung ist in naher Zukunft mit einem deutlichen Anstieg der Prämien zu rechnen. hängt stark von der Höhe der Prämien im Grundtarif und in der Zusatzversicherung ab.

Kalkulation des Beitrages zum Basistarif

Durch den Basistarif wurde nicht nur der Zutritt zur GKV, sondern auch zur PKV aufgesetzt. Aufgrund dieser rechtlichen Regelungen müssen alle PKVs nun diesen Grundtarif offerieren und auch jeden Bewerber als obligatorisch akzeptieren. Die Grundvergütung löst damit den vorherigen Einheitstarif ab. Bis 2008 war dies ein einheitlicher Satz in der PKV.

Damals hatte der Normaltarif einen rechtlich beschränkten Maximalbetrag und war damit mit den Leistungsangeboten der GKV zu vergleichen. Mit Wirkung zum Stichtag 31. Dezember 2009 wurden alle gängigen Tarifverträge zum Basistarifumgestellt. Der maximale Beitrag im Basistarif errechnet sich aus der Vervielfachung des allgemeinen Beitragstarifs (seit dem Stichtag 31. Dezember 2011: 15,5 Prozent) und der anwendbaren Einkommensschwelle (in 2011: 3.712,50 EUR).

Bei Bedarf wird auch der mittlere Zuschlag zur GKV beigefügt. Seit dem 01.01.2011 hat der Basistarif daher einen Maximalbetrag von mind. 575,44 EUR pro Monat. Es gab eine Reihe von Unterschieden zwischen Standard- und Basistarifen. Im Normaltarif war es beispielsweise nur für über 65-Jährige zulässig, auf diesen Tarif umzusteigen.

Der neue Basistarif beinhaltet aber auch mehr als nur einen Vorteil. Obwohl der Basistarif mit seinem Solidarprinzip keine Risikoaufschläge oder den Ausschluss von Leistungen vorsieht, dürfen auch private Versicherer keinen Antrag zurückweisen. Im Gegenzug kann sich jeder, der noch keinen Schutz hat oder der gezielt der PKV zugeordnet ist, im Grundtarif absichern.

Freiwillige Versicherungsnehmer haben das selbe Recht, sie müssen nur ein Zeitraum von 6 Monate beachten, um auf den Basistarif umzustellen. Privatversicherte ab 55 Jahren oder Menschen, die finanzielle Unterstützung benötigen, können ihre vor dem 01.01.2009 geschlossenen altersbedingten Arbeitsverträge auf den Grundtarif der Vorversicherungsgesellschaft übertragen. Weil eine Änderung des Basistarifs zu einer dauerhaften Entlastungsmaßnahme beiträgt, ist dieser auch für Menschen geeignet, die innerhalb ihres normalen Tarifs kostspielige Risikoaufschläge zahlen müssen.

Innerhalb des Grundtarifs gibt es für Kleinkinder, Jugendliche oder Begünstigte besondere Variationen.

Seit dem 01.01.2009 können PKV-Kunden den Normaltarif nicht mehr abschliessen, da er durch den Basistarif ersetzt wurde. Ärzte dürfen nur bis zum 1,7-fachen des Satzes der Medizinischen Honorarordnung berechnen. Bei medizinisch-technischen Dienstleistungen wird ein 1,3-facher Honorarsatz, bei Labordienstleistungen ein 1-facher Honorarsatz angewendet. Die folgende Übersicht zeigt, dass der Grundtarif zwar nach 257 Abs. 2 SGB V Dienstleistungen beinhalten muss, die mit denen des GKV-Systems verglichen werden können, dies aber nicht heißt, dass auch diese Dienstleistungen völlig gleich sein müssen.

Der Basistarif hat im Gegensatz zur GKV-Versicherung eine unbegrenzte europäische Gültigkeit. Aus den Durchschnittsbeiträgen der GKV wird der Beitrag für den jeweils vorteilhaftesten Basistarif berechnet, wodurch Risikoaufschläge oder Gesundheitsprüfungen nicht zulässig sind. Es dürfen nur das Lebensalter und das Alter und das Geschlecht für die Kalkulation herangezogen werden. Die Preise werden mit Selbstbeteiligung oder mit Beitragsrückerstattung offeriert.

Darüber hinaus können Privatversicherte, die sich in finanzieller Bedürftigkeit befinden (Hilfsbedürftigkeit im Sinn des Grundsicherungsrechts), zu jeder Zeit auf den Grundtarif ihrer privaten Krankenkasse umsteigen. Begünstigte, wie beispielsweise Staatsbeamte, haben die Moglichkeit, auf einen mit den Beihilfevorschriften zu vereinbarenden Basistarif umzusteigen, der dann die hoechsten Pro-rata-Beträge in Abhangigkeit vom Anteil der erhaltenen Beihilfen deckt.

Allerdings ist niemand zur Änderung gezwungen, so dass alle Begünstigten in ihren aktuellen privaten Krankenversicherungstarifen bleiben können. Auch der Basistarif bringt weiteren Schutz: Wer als wirtschaftlich abhängiger Versicherter nicht mehr in der Position ist, die Prämien für den Basistarif zu zahlen, hat das Recht, von seinem Versicherungsträger die Hälfte der Prämien zu fordern.

Krankenversicherungslose Menschen, die bisher als Privatversicherte tätig waren oder aufgrund ihres Berufsstandes der PKV zugewiesen werden können, müssen bei der Auswahl des Grundtarifs keine Termine einhalten. Für diejenigen Tarifarten, die über den Umfang des Basistarifs in vollem Umfang hinausgehen, gilt auch die Ruhestandsregelung, die in vollem Umfang in Anspruch genommen werden kann. Dabei handelt es sich um Dienstleistungen, die z.B. auch in den Ergänzungsversicherungen zum Krankenkassensystem inbegriffen sind.

In der neuen KV werden die Versicherten dann so behandelt, als wären sie in dem Lebensalter beigetreten, in dem sie den originalen Krankenversicherungsvertrag mit der vorherigen KV geschlossen haben. Leistungskürzung oder Basissatz? Bei allen erwähnten Vorteilen sollten sich die Versicherten Gedanken darüber machen, ob sie wirklich auf den Basistarif umsteigen wollen oder nicht, ob sie ihre Vollkaskoversicherung in ihrer privaten Gesundheitsversicherung weiterführen wollen.

Die Beitragshöhe für den Basistarif ist, wie bereits erwähnt, deutlich niedriger, da sie lediglich die Dienstleistungen der GKV nachbildet. Auf der anderen Seite hat ein Versicherter auch die Option, die Leistung in den üblichen privaten Krankenversicherungstarifen zu kürzen, was die Prämie senken kann. Die Versicherten müssen daher ein Kosten-Nutzen-Verhältnis anzustreben. Vielfach reisen die Versicherten genauso billig, wenn sie sich für einen normalen Tarif mit entsprechendem Versicherungsschutz auf der Ebene der GKV entschließen und nicht auf den Basistarif umsteigen.

Oft sind die Unterschiede bei den Beiträgen zu klein, aber die Vorteile im normalen Tarif der privaten Krankenversicherung sind viel mehr. Der Beamte, der auf den Basistarif umsteigt, zahlt nur den restlichen Prozentsatz des Höchstbetrags, bezogen auf die Hoehe seines Anspruchs auf die Beihilfe. Hat beispielsweise ein ausgeschiedener Bediensteter Anspruch auf 70 prozentige Sozialleistungen, ist der Beitragsbetrag im Grundtarif 30 prozentig vom Höchstein.

Damit ist der Basistarif ein interessantes Tarifmodell für alle im Ruhestand befindlichen Bediensteten. Die Versicherten, die einen Franchiseabzug im Grundtarif vereinbart haben, sind an diesen Vertrag für drei Jahre gebunden. In diesem Fall wird der Vertrag nicht verlängert. Gern finden Fachleute heraus, welche PKV für Sie die günstigste ist. Füllen Sie dazu das folgende Kontaktformular aus und Sie bekommen sofort ein kostenfreies Preisangebot für die für Sie vorteilhaftesten PKV-Tarife.

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