Beamte Freiwillig Gesetzlich Krankenversichert

Öffentliche Bedienstete Freiwillige gesetzliche Krankenversicherung

Die Kündigungsfrist in der GKV gilt nur für freiwillige Mitglieder vor dem öffentlichen Dienst. Macht die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte Sinn? Der Prozentsatz der Beamten ist in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Beamte mit gesetzlicher Krankenversicherung erhalten diese Hilfe jedoch nicht.

Staatsbedienstete können eine gesetzliche Krankenversicherung abschließen.

Hamburg ist das erste Land, das die GKV für neue Beamte mit einem Pauschalbetrag einrichtet. Das entsprechende Bundesgesetz hat die Hamburger Nationalversammlung am Mittwoch Abend verabschiedet, das am kommenden Wochenende in Kraft treten wird. Im Rahmen des Systems bekommen Beamte, die dies beantragen, die Hälfte des Beitrags zu einer staatlichen oder privatwirtschaftlichen Vollkaskoversicherung anstelle von Einzelbeihilfen, wie andere Arbeiter auch.

Zur Zeit sind schätzungsweise 2400 Beamte freiwillig gesetzlich krankenversichert. Allerdings können nur Beamte, die bereits gesetzlich geschützt oder neu sind, von der Möglichkeit der Inanspruchnahme profitieren. Der Arbeitgeber der öffentlichen Bediensteten in Deutschland trägt prinzipiell die Hälfe der medizinischen Kosten. Der andere Teil ist durch eine Privatkrankenversicherung abgedeckt. Privatversicherungen können jedoch Kranken zurückweisen oder Risikozuschläge erheben.

So gibt es beispielsweise auch Beamte, die eine gesetzliche Versicherung abschließen. Mit der Aufteilung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung nimmt Deutschland eine europaweite Vorzugsstellung ein. Etwa 11 Prozentpunkte der Grundgesamtheit sind in der Privatversicherung abgesichert, wobei rund 85 Prozentpunkte überwiegend auf die Mehrheit der Bediensteten entfallen. "Die rot-grüne Regierungskoalition hat ihr Bestreben erfüllt und macht Hamburg zum Testgebiet für eine Bürgerversicherungsleuchte für Beamte.

Die Pauschalbeihilfen für Beamte bringen für die Stadtverwaltung vor allem zusätzliche Kosten mit sich", sagte Jennyfer Dutschke, Gesundheitspolitiksprecherin der FDP-Bürgerrechtsfraktion. Damit steuert Hamburg auf eine deutschlandweit einzigartige Inselleistung zu, "die der SPD offenbar als Ersatz für die gescheiterte Bürgerversicherung gelten soll. Die ideologisch orientierte Strategie ist nicht gut für Hamburg.

SCHLÖZZ: "Hamburg verfasst Sozialgeschichte".

Status: 19.12.2017 17:00 Uhr - Lesedauer: ca. 2 Min. Großes Foto Die Hansestadt Hamburg will mit der Reformierung einen wichtigen Schritt zur Erneuerung des Gesundheitssystems vorantreiben. Die Hansestadt Hamburg ist das erste Land, das seinen Bediensteten die GKV mit einem Pauschalzuschuss zur Verfügung stellt. Im Rahmen der Beihilferegelung wird den Bediensteten ab dem Jahr 2018 auf Antrag anstelle von Einzelbeihilfen die Hälfte des Beitrags zur vollen staatlichen oder privatwirtschaftlichen Krankheitsversicherung gewährt.

Hamburg macht Sozialgeschichte" "Hamburg macht mit dieser landesweit einzigartigen Verordnung Sozialgeschichte. Damit leistet Hamburg einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des Krankenversicherungssystems und sorgt für mehr Konkurrenz. Die Senatorin versteht ihren Entwurf als einen Schritt zu mehr Sozialgerechtigkeit für Beamte. Die Ausgrenzung aus dem GKV-System hat bisher vor allem die große Zahl von Kindern, Teilzeitbeschäftigten, schwerkranken und behinderten Beamten beeinträchtigt.

In Zukunft steht ihnen auch die Familien-Mitversicherung offen, sie müsste keine Risikozuschläge für bestehende Erkrankungen bezahlen. Tatsächlich waren die Verantwortlichen de facto dazu angehalten, als Ergänzung zu der Hilfe eine private Versicherung abzuschließen. Sie bekommen zur Kostendeckung so genannte Einzelbeihilfen vom Bund. Bisher musste die freiwillig betriebene GKV vollständig von den Bediensteten selbst übernommen werden.

Durch den vom rot-grünen Sennat verabschiedeten Reformantrag, der den Bürgern zur Wahl gestellt werden soll, können Hamburgische Beamte die Hilfe in Pauschalbeträgen ausbezahlen. Die Option gibt es jedoch nur für neue Beamte, die bereits im GKV-System sind. Fuer "langjährige Beamte" sei eine Aenderung durch das geltende Krankenversicherungsgesetz nicht mehr moeglich, unterstrich die Hamburgische Staatsregierung.

Außerdem ist ein Übergang zwischen Beihilfen und Pauschalzahlungen nur einmal möglich.

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