Berechnung Krankenkassenbeitrag Selbstständige

Kalkulation des Krankenversicherungsbeitrags für Selbständige

Darauf ist das Einkommen zu sichern, das Claudia N. für die Berechnung Ihrer Beiträge zugrunde legt. Der so genannte Wahltarif, den jede Krankenkasse zu bieten hatte, ist grundsätzlich nach der Beitragsbemessungsgrenze zu berechnen. Der Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung wird wie folgt berechnet: Bei der Berechnung des Beitragssatzes werden alle übrigen Erträge nicht berücksichtigt.

Berechnung der freiwilligen Beiträge ab 2018: Benachteiligungen überwiegt der Nachteil

Ende 2017 gab es als freiwilliger Versicherter der GKV die Pension. Dort kündigte die Krankenversicherung an, dass sich die Berechnung des Krankenversicherungsbeitrages ab 2018 ändert. Wenn das Steueramt 2016 ein gutes Gehalt für einen oder einen Selbständigen nachgewiesen hat, wurde auch für die Berechnung des Krankenversicherungsbeitrages für die Folgejahre ein dementsprechend gutes Gehalt zugrunde gelegt.

Auch wenn das Ergebnis in der Zwischenzeit zurückgegangen ist. Der Krankenversicherer argumentiert, dass sich das niedrigere Gehalt in der nachfolgenden Steuerveranlagung wieder widerspiegeln werde und dass dann die zukünftigen Rentenzahlungen wieder nachlassen werden. In Zukunft - ab 2018 - werden die Beträge nur noch provisorisch festgelegt. Nach Einreichung des Einkommensteuerbescheides für das betreffende Jahr überprüfen die Kassen nun nachträglich, ob die provisorischen Beitragzahlungen dem vom Steueramt für das betreffende Jahr festgelegten Ertrag entsprechen.

So kann es sowohl zu Beitragserstattungen bei einem niedrigeren festgestellten Ertrag als auch zu Rückzahlungen bei einem höheren Ertrag kommen. Im Jahr 2018 werden es 2975 EUR (West) sein. Wenn ein Selbständiger nachweist, dass er weniger Geld verdiene, wird die Mindesteinkommensschwelle großzügigerweise auf 2231,25 EUR (West) herabgesetzt.

Das heißt aber, dass der Selbständige nach dem Beitragsrecht so gehandhabt wird, als hätte er ein Gehalt von mind. 2231,25 EUR. Auch wenn die Steuerveranlagung nur ein Einkünfte von z.B. 1200 EUR pro Monat ergibt. Der Beitrag ist so zu entrichten, als hätte man 2231,25 EUR erlangt.

Lediglich formell wird darauf hingewiesen, dass ein Selbständiger den vollständigen Beitragssatz von 14,0 zuzüglich eines Zusatzbeitrags zu entrichten hat, da kein Unternehmer zahlt. Also, was ist jetzt mit dem Lohnfortzahlungssystem? Wirklich explosiv wird die Situation, wenn ein Selbständiger oder ein Selbständiger, der eine gesetzliche Krankenversicherung abgeschlossen hat, auch Ansprüche auf Krankheitsgeld hat.

Obwohl ein Mitarbeiter regelmässig gegen Krankengeld versichert ist, kann er eine Pflicht- oder Privatversicherung abschliessen (oder abschliessen lassen). Nach der gesetzlichen Bestimmung ist die Krankengeldhöhe auf der Grundlage des Lohns zu bestimmen, auf dem der Beitrag vor der Erwerbsunfähigkeit berechnet wurde. Kleines Beispiel: Ein Selbständiger bezahlt 2018 einen Krankenversicherungsbeitrag (14,6%) von 365 EUR.

Grundlage für diesen Beitragssatz ist nach wie vor der jüngste Steuersatz aus dem Jahr 2017, in dem die Selbständigen ein Durchschnittsmonatseinkommen von 2500 EUR erzielt hatten. Sie wird Ende 2018 nicht mehr arbeiten können. Die Höhe des Krankengeldes wird auf der Grundlage von 2500 EUR ermittelt, da dieses Einkünfte die Grundlage für ihren Anteil waren. Jetzt macht die Selbständige ihre Einkommenssteuererklärung für 2018 - und das Jahr verlief bis zu den ersten Anzeichen der Krankheit deutlich besser als im Vormonat.

In seiner Steuerbescheide für 2018 bescheinigt das Steueramt ein Durchschnittseinkommen von 4200 EUR. Die monatlichen Beiträge zur Gesundheitskasse werden retrospektiv auf 613,20 anheben. Eine Erhöhung des Krankengeldes erfolgt jedoch nicht, da der letzte montale Krankenversicherungsbeitrag nicht "vor" der Erwerbsunfähigkeit lag.

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