Central Krankenversicherung Pleite

Zentrale Krankenversicherung Konkurs

Ich habe kürzlich eine private Vollkaskoversicherung bei der Central abgeschlossen. Private Krankenversicherung der Allianz und Zentrale Krankenversicherung. Aber nur wegen des täglichen Krankengeldes geht man nicht pleite. Als Selbständiger war ich bei der Central versichert.

Privatkrankenversicherung: Ist das Netz beendet?

Versender war die Debeka, eine der grössten Krankenkassen des Bundes. Wie Jens David sagte, hat er nicht weiter gelesen. Er soll in Zukunft 527 EUR zahlt. Jeder angefangene Kalendermonat. Der Jens David ist ein privater Patient. Wenn sie an dieses Begriffsdenken, denke die meisten Menschen an eine bevorzugte Behandlung im Spital, an fachärztliche Termine ohne Wartefrist, an Vorrechte für Besserverdiener. Bei Jens David geht es vor allem um die steigenden Beiträge.

Diesmal berechnet sein Versicherungsunternehmen eine Prämie von knapp 20 vH. Der Selbständige Jens David wohnt in Cottbus und bildet Mitarbeiter aus, erklärt ihnen, wie man mit Hilfe von Tischen rechnet oder Mails schreibt. Wann kann er sich eine Krankenversicherung auszahlen? Die Versicherungsunternehmen gaben bekannt, dass die Beiträge zum Jahresende im Durchschnitt um zehn bis zwölf Prozentpunkte steigen sollen.

Konsumentenschützer gehen - wie bei Jens David - von höheren Aufpreisen aus. "â??Ich gehe davon aus, dass es in fÃ?nf bis zehn Jahren keine Privatkrankenversicherung in der jetzigen Ausgestaltung mehr geben wirdâ??, sagt Axel Kleinlein, Vorsitzender des Vorstands des Verbandes der Versicherungsnehmer. Gleich zu Anfang des Wahljahrs 2017 wird die Frage der zukünftigen Entwicklung der PKV auf der Tagesordnung stehen.

Aber auch er wird von Boni geplagt. Sie sind, sagt er, stetig angestiegen, mal um fünf bis zehn Prozentpunkte, mal um 27Prozentpunkte. Noch 190 EUR mehr im Kalendermonat forderte die Zentrale einmal. Trotzdem bezahlt er heute 632 EUR im Jahr. Deshalb hat er letztens an die Zentrale mitgenommen. Für den Fall, dass er in den wohlverdienten Zustand tritt, rechnet er mit einer Pension von 630 auf.

Er wollte wissen, wie er seine Krankenversicherung bezahlen würde. "â??Ich hoffentlich die Lotterie gewinnenâ??, sagt er, "oder die Boni werden mich auffressen. "Die meisten Menschen in Deutschland sind in den Kassen wie AOK, Techniker oder Barmer krankenversichert. Dies hängt von der Höhe des Alters, dem persönlichen Erkrankungsrisiko und den vertraglich festgelegten Sozialleistungen ab; zu den Abnehmern gehören vor allem Mitarbeiter mit einem Monatseinkommen von über 4800 EUR sowie Selbständige und Staatsbeamte.

Ein Teil der Beiträge für das hohe Lebensalter wird von den Versicherern gespart, wenn die Menschen öfter zum Hausarzt gehen. Sie haben fast 220 Mrd. EUR an solchen Altersrückstellungen auf dem Kapitalmarkt investiert. Aufgrund der tiefen Zinssätze verdient er jedoch immer weniger - und fordert daher seine Kundschaft zur Zahlung auf. Erschwerend kommt der Mangel an kleinen, gesundheitsfördernden Konsumenten hinzu.

In der Vergangenheit durften private Altersversicherte in die AOK oder eine andere gesetzliche Krankenversicherung einsteigen. Nachdem die Versicherten in der Vergangenheit ihre Verträge gekündigt hatten, ließen sie ihre Alterungsreserven zurück; die Versicherungen kürzten die Mittel und bremsten die Prämiensprünge für die übrigen Versicherten. Jens David schaut in Cottbus auf ein Zahlenblatt: Die Beiträge der letzten 16 Jahre sind dauerhaft von 296,84 EUR auf 527,38 EUR gesteiger.

Im Falle einer Änderung geht ihm die angesparte Rückstellung verloren, was sich auf die neuen Beiträge auswirkt. Besonders verärgert war er von einem Makler: "Der von ihm günstig ausgehandelte Kurs war nach vier Monate um 30 EUR höher. "Er verlässt sich dieses Mal auf eine Tarifänderung in seinem Fonds - die Alterungsrückstellung wurde beibehalten - und auf die Unterstützung durch externe Fachleute.

Einige Leute verschrecken ihre Kundschaft, versenden komplexe, schlecht zu verstehende Offerten und Kalkulationen. Geschäftsführerin Nicola Ferrarese geht davon aus, dass sich viele Kundinnen und Konsumenten verändern können, ohne viel ohne Leistung tun zu müssen. Bei den anderen kinderlosen Tarifangeboten steigt die Prämie so deutlich, weil die Verbraucher zusammen immer größer und kranker werden.

Ferrarese geht davon aus, dass etwa 60 Prozentpunkte der privat Krankenversicherten in "schlecht kombinierten Preisen mit vielen Patienten" stecken geblieben sind. Die Vereinigung der Privatkrankenkassen erachtet solche externe Intermediäre als erübrigt. "Seit 2007 sind die Aufwendungen und Prämiensätze in ähnlicher Höhe gestiegen wie bei den GKV. Die Tatsache, dass die Prämie einiger Kundinnen und Konsumenten plötzlich um 20,30 Prozentpunkte steigt, bezeichnet er als Einzelfall.

Zudem sollten die Beiträge nur rückwirkend an die erhöhten Aufwendungen angepaßt werden, so dass es zu "Sprünge und Grenzen" kommen konnte. Manchmal gab es Probleme mit einer Schienbeinschiene, manchmal mit der Fahrt mit dem Taxi nach einer Knieoperation ("Es waren etwa 30 Euro"). Bei vielen Anwendern kommt es zweimal vor - durch Kostensenkung und Premium-Schock.

Vor kurzem legte er eine Rechnung über 2500 EUR vor, aber die Gruppe wollte zunächst nur 522 zurückerstatten. Bis 2016 ist der monatliche Beitrag von Kunze bereits um 116 auf 876 EUR gestiegen, ab Jänner soll er nun 973 EUR umlegen. Er bezahlt bereits bis zu 1300 EUR pro Jahr als Selbstbeteiligung, was bedeutet, dass er die Rechnung bis zu diesem Wert aus eigener Kraft bezahlt.

Allerdings gehen die Einzelversicherer bei ihren Abnehmern sehr differenziert vor. Der Beitrag darf nicht über dem maximalen Beitrag in einem Pflichtfonds liegen, und die Leistung ist dementsprechend begrenzt. Dementsprechend niedrig ist die Anzahl der Verbraucher für diese Tarife: nur rund 85.000. In den nÃ??chsten Jahren könnte es jedoch noch deutlich mehr werden.

Wie Jürgen Kunze würden viele jedoch lieber in die öffentliche Hand zurückkehren. Wem würden die fast 220 Mrd. EUR an eingesparten Provisionen zugute kommen? "Lauterbach geht davon aus, dass das Gesundheitssystem bald mit zig Millionen mehr belasten wird, zum Beispiel durch neue Krebsmedikamente, die bis zu 150.000 EUR betragen können. Jens David will nicht bis dahin abwarten.

Der ist 53 Jahre alt, hat noch zwei Jahre Zeit, um wieder in die Staatskasse aufzusteigen.

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