Deutsche Krankenversicherung in der Schweiz

Die deutsche Krankenversicherung in der Schweiz

Der Krankenversicherer in der Schweiz mit seinen vielfältigen Möglichkeiten. Für eine Versicherung nach Schweizer Standards müssen Sie nicht in der Schweiz wohnen. Benötige ich eine Schweizer Krankenversicherung, wenn ich eine deutsche Privatversicherung habe? Er gibt diese an die letzte zuständige deutsche gesetzliche Krankenkasse weiter. oder sie sind in der deutschen Krankenversicherung enthalten.

Temporärer Besuch in der Schweiz

Angehörige einer GKV in einem EU-Land oder in Island, Norwegen oder Liechtenstein (EFTA) haben während eines befristeten Aufenthalts in der Schweiz ein Anrecht auf ungeplante ärztliche Versorgung bei Erkrankung, Nichtbetriebsunfall oder Mütter. Ein vorübergehender Aufenthaltsaufenthalt ist, wenn die betreffende natürliche oder juristische Persönlichkeit nur für einen begrenzten Zeitraum und zu einem festgelegten Anlass in der Schweiz bleiben und dann in ihr Herkunftsland zurückkehren will.

Ein fester Termin für die Rückkehr ist nicht erforderlich, aber es reicht aus, wenn die betreffende Personen einen angenäherten Zeitrahmen angeben (z.B. "Ich habe vor, eineinhalb Jahre in der Schweiz zu studieren"). Bedingung ist, dass der Mittelpunkt des Lebens für die Zeit des temporären Aufenthaltes im Herkunftsland bleibt.

Das Ziel des Aufenthaltes kann sein: usw.... Wenn Sie während Ihres befristeten Aufenthaltes in der Schweiz eine ärztliche Versorgung benötigen, müssen Sie den von Ihrer Krankenkasse erstellten Berechtigungsnachweis vorlegen. Der Berechtigungsnachweis lautet: vorläufige Ersatz-Bescheinigung für die Europakarte. Achtung: Die EuropÃ?ische Gesundheitskarte Ã?bernimmt Ihre Ausgaben nicht, wenn Sie zurÃ?

Wenn Sie zur medizinischen Versorgung in die Schweiz reisen wollen, ist es unerlässlich, dass Sie sich zuerst bei Ihrer Krankenkasse um eine Erstattung bemühen. Dies betrifft sowohl die ambulante als auch die stationäre Versorgung. Weitere Auskünfte über die Europäische Gesundheitskarte und die geplante Therapie bietet die Internetseite der EPA.

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Prinzipiell sind alle in der Schweiz lebenden oder arbeitenden Menschen krankenversichert. Auch Ausländer, die berufstätig sind und deren Aufenthaltserlaubnis weniger als drei Kalendermonate beträgt, sind pflichtversichert, sofern sie keinen entsprechenden Schutz für die Behandlung in der Schweiz haben (siehe unten: Optionsrecht). Gleiches trifft auf diejenigen zu, die höchstens drei Monat in der Schweiz beschäftigt sind und nach dem Personenfreizügigkeitsabkommen oder dem EFTA-Übereinkommen keine Aufenthaltserlaubnis dafür verlangen.

Die Schweiz ist für den eigenen Schutz verantwortlich, um der gesetzlich vorgeschriebenen Verpflichtung nachkommen zu können. Im Gegensatz zu anderen Staaten zahlen die Unternehmer in der Schweiz keinen Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung. Haben Sie Ihren Wohnort in der Schweiz, sind Sie dazu angehalten, die Basisversicherung mit einem gesetzlich vorgeschriebenen KVG-Tarif zu versichern.

Bei den Anbietern der KVG- und VVG-Versicherungen handelt es sich um private Krankenversicherungen, die bestimmten rechtlichen Anforderungen genügen müssen. Bitte beachte: Der Abschluß einer reinen Privatversicherung (Grenzgänger werden zum Teil mit VVG-Sondertarifen angeboten) erfordert eine vorherige Freistellung von der Pflichtversicherung (siehe unten: Optionsrecht) und kann dazu beitragen, daß ein in Deutschland ansässiger Grenzstipendiat zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr in die deutsche Krankenkasse zurückkehren kann, z. B. wenn er im Pensionsantrittsalter dem inländischen Sozialversicherungsgesetz unterworfen ist.

Es ist daher unerlässlich, sich vorab mit Ihrer (gesetzlichen) Krankenversicherung abzustimmen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Rückreise in die GKV möglich ist. Weitere Auskünfte zu diesem Problem erhalten Sie unter Krankheit/Pflege in Deutschland. Für nicht in der Schweiz wohnhafte Menschen gilt, dass die Versicherungsdauer mit der Ein- oder Ausreise in die Schweiz oder dem Beginn einer abhängigen Beschäftigung eintritt.

Der Versicherungsschutz erlischt, wenn die betroffene Personen nicht mehr pflichtversichert sind (Beispiele: gemeldete Abreise aus der Schweiz, Abreise, Beendigung der Erwerbstätigkeit, Todesfall der betroffenen Personen). Von der Pflichtversicherung gibt es eine Vielzahl von Ausnahmeregelungen. Für die Gewährung der Freistellung von der Pflichtversicherung sind die von den Ständen benannten Behörden zuständi g.

Das Grundprinzip der Krankenversicherung für Grenzpendler innerhalb der EU und (seit 2002 auch in Bezug auf die Schweiz) ist die Pflichtversicherung im Beschäftigungsland, d.h. in der Schweiz nach dem Schweiz. Das Gleiche trifft auf Empfänger einer Schweizer Pension und deren inaktive Familienangehörige zu, die in einem EU/EFTA-Land leben. Mit den Nachbarländern (Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich) hat die Schweiz besondere Vereinbarungen geschlossen, damit in diesen Länder wohnhafte Menschen von dieser Verpflichtung befreit werden können und in ihrem Wohnsitzland eine Versicherung abschließen können (sog. Optionsrecht).

Dieser Entscheid muss innerhalb der ersten 3 Monaten nach Beginn der Erwerbstätigkeit als Grenzpendler oder nach Erhalt der Pension (oder Umzug aus der Schweiz in eines der erwähnten Länder) gefällt werden und ist unumkehrbar. Ein entsprechender Antrag auf Freistellung von der Pflichtversicherung ist bei der verantwortlichen Stelle des Beschäftigungskantons zu stellen.

Empfänger einer Schweizer Pension müssen diesen Antrag innerhalb von drei Wochen nach Bezug der ersten Pension oder nach dem Einzug in das EU-Land bei der Gemeinsamen Institution KVG in Lösothurn einreichen: Zur Ausübung ihres Wahlrechts müssen diese Menschen nachweisen, dass sie in ihrem Wohnsitzland und während eines Aufenthaltes in einem anderen EU/EFTA-Land und in der Schweiz krankenversichert sind (z.B. mit einer europäischen Gesundheitskarte).

Der Kanton ist dazu angehalten, Grenzgänger, die keine Befreiung beantragen, an eine Schweizer Krankenversicherung abzutreten. In Frankreich wohnhafte Menschen, die ihr Wahlrecht ausüben wollen, müssen das Formblatt "Choix du system d'assurance applicable" innerhalb von 3 Wochen ausgefüllt und von der Caisse-primaire d'assurance-maladie française (CPAM) bestätigt bekommen, bevor es an die zuständige Schweizer Instanz zurückgegeben wird.

In der Schweiz versicherte Person, die nach Frankreich zieht und sich dort für eine Krankenversicherung entscheidet, muss sofort eine von der CPAM genehmigte Abschrift dieses Formblattes an ihre Gesundheitskasse senden, damit die Krankenversicherung in der Schweiz ausläuft. Französischsprachige Grenzpendler können seit dem Jahr 2014 das Wahlrecht nur noch zwischen der französischsprachigen "sécurité sociale" und der KVG in der Schweiz ausübt.

Eine private Krankenversicherung ist nicht mehr zulässig. Aufgrund dieser Rechtsänderung ist ein Umstieg auf die Krankenkasse in der Schweiz nicht mehr möglich. Die Richtlinie ist auf alle französichen Grenzpendler (auch auf Schweizerbürger) anwendbar. Der Bundesgerichtshof hat mit Entscheid vom 11. Mai 2015 entschieden, dass Grenzpendler nur durch einen förmlichen Antrag von der Pflichtversicherung befreit werden können.

Damit können in der Schweiz pflichtversicherte Menschen, die bisher nicht in der Schweiz, sondern in ihrem Wohnsitzland sozialversichert waren und keinen formellen und d. h. einen geschriebenen Freistellungsantrag stellten, ihr Wahlrecht wieder geltend machen - auch wenn die drei Monaten nach Entstehen der Versicherungsverpflichtung in der Schweiz bereits erloschen sind.

Auf seiner Website stellt das BAG ein umfassendes Infopaket zur Krankenversicherung für Menschen mit Wohnort in einem EU/EFTA-Land zur Verfügung. In der obligatorischen Krankenversicherung werden Kranken-, Unfallund Mutterschaftsleistungen gezahlt. Im Falle eines Unfalls deckt die Krankenversicherung die Versicherten jedoch nur, wenn sie keinen anderen (Pflicht- oder Privat-)Versicherungsschutz haben.

Für die Versicherungsnehmer können auch während des Krankenhausaufenthaltes anfallende Gebühren aufkommen. Die Krankenkasse bezahlt in der Schweiz alle ihre Beiträge selbst; der Auftraggeber trägt im Prinzip keinen Beitrag zu den Krankenkassenkosten seiner Mitarbeitenden. Zusatzinformationen und Vergleichsrechner: In der Schweiz sind Unternehmer nicht gesetzlich verpflichtet, für ihre Mitarbeitenden eine Krankentagegeldversicherung abzuschliessen.

Soweit bei unbefristeter Beschäftigung nicht anders geregelt, verpflichtet das Recht den Unternehmer, die Lohnzahlung nur für einen "angemessenen Zeitraum" fortzusetzen. Über diese gesetzlich vorgeschriebene Verpflichtung zur Lohnfortzahlung hinaus sind weitere Pflichten auf der Grundlage eines Tarifvertrages oder unternehmensinterner Regelungen möglich. Zahlreiche Schweizer Unternehmer haben für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf freiwilliger Basis eine gemeinsame Krankentagegeldversicherung abschliessen können. Im Krankheitsfall ist damit die Weiterzahlung von über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß hinausgehenden Löhnen für einen gewissen Zeitraum gewährleistet; in der Regelung sind dies 80% des Lohns für 720 Tage.

Fragen Sie Ihren zuständigen Auftraggeber nach den geltenden Bedingungen! Abhängig von der Sachlage kann es auch sinnvoll sein, eine persönliche Krankentagegeldversicherung abzuschließen.

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