Direktversicherung

Erstversicherung

Weitere Informationen bei Ihrem BIB. als Direktversicherung,. > in Form einer Direktzusage / Pensionszusage oder. > über eine Unterstützungskasse. Wichtige Informationen zum Thema Direktversicherung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge für Mitarbeiter finden Sie hier.

Die Sozialversicherungsbeiträge werden aus den Beiträgen zur direkten Rentenversicherung erhoben.

Direktversicherung

Die Direktversicherung als Schutz vor Lebensende ist auch nach den Veränderungen durch das Renteneinkommensgesetz (AltEinkG) ein aktuelles Thema. Die Direktversicherung ist seit 2005 ebenso steuerbegünstigt wie Pensionskassen und Rentenversicherung. Nach diesem System sind die Beitragszahlungen steuerfrei und die Sozialleistungen steuerpflichtig.

Bei Verträgen, die bis zum 31. Dezember 2004 geschlossen wurden, ist es möglich, die Pauschalsteuer nach 40b EGStG fortzusetzen. Wofür steht die Direktversicherung? Eine Direktversicherung ist eine Lebensversicherungspolice, die der Auftraggeber auf das Privatleben eines Mitarbeiters abschließt. Die Arbeitgeberin ist Versicherungsnehmerin des Vertrags und überträgt die Beitragszahlungen an die Versicherungsgesellschaft.

Eine Alters-, Invaliden- oder Hinterbliebenenrente kann als Direktversicherungsleistung zugesagt werden. Eine Direktversicherung kann vom Auftraggeber oder vom Mitarbeiter im Zuge der Lohnumwandlung bezahlt werden. Wie verhält es sich, wenn der Mitarbeiter das Beschäftigungsverhältnis verlässt? Beim Abschluß einer Direktversicherung gegen Lohnumwandlung wird grundsätzlich von vornherein ein unentziehbares Zeichnungsrecht zugunsten des Mitarbeiters ausgehandelt.

Es besteht die Option, den Arbeitsvertrag entweder selbstständig fortzusetzen oder auf einen neuen Auftraggeber umzustellen. Die Direktversicherung unterliegt seit dem 01.01.2005 der Steuerbefreiung nach Maßgabe von 35 Jahren. Dabei können bis zu 4 Prozentpunkte der Einkommensschwelle in der westlichen Pflichtrentenversicherung (BBG 2017: 4 Prozentpunkte von 76.200 Euro = 3.048 Euro) steuerschutzfrei in eine Direktversicherung überwiesen werden.

Vorraussetzung für die Steuerentlastung nach 3 Nr. 63 STG ist, dass der Pensionsvertrag keine Pension vor dem Alter von 64 Jahren sieht und dass diese als Lebensrente oder in Gestalt eines Zahlungsplans mit Restrente gewährt wird. In der Kranken- und Krankenpflegeversicherung sind die Direktversicherungsleistungen bis zur Bemessungsgrenze der Beiträge in der GKV beitragspflichtig.

Beitragszahlungen, die im Zuge der Lohnumwandlung in die Direktversicherung steuermindernd eingezahlt werden, sind auch über das Jahr 2008 hinaus von den Sozialversicherungsbeiträgen ausgenommen. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Erhöhung um 1800 EUR von den Sozialversicherungsbeiträgen abhängig ist. Dabei kommt der jeweilige Einzelsteuersatz zur Anwendung. Für den Mitarbeiter ist diese Verschiebung der Steuerbelastung ins hohe Lebensalter von großem Nutzen, da er in der Praxis einem niedrigeren Satz unterliegt als in seinen aktiven Jahren.

Bei vor dem Stichtag 31. Dezember 2005 abgeschlossenen Erstversicherungszusagen können die Vorzüge der pauschalen Besteuerung nach 40b StG weiterverwendet werden. In die Direktversicherung können bis zu 1.752 Euro pro Jahr mit einer Pauschale von nur 20 Prozentpunkten Steuern eingezahlt werden. Ist in dem Versorgungsvertrag eine Rente oder ein Zahlungsplan mit Restrente vorgesehen, ist die Pauschalsteuer nach den Rechtsvorschriften nicht anwendbar und ist 3 Nr. 63 EG StG vorzuziehen.

Bis zum 30. Juni 2005 hatte der Mitarbeiter die Option, die Pauschalsteuer nach 40b Eheg. Erz. weiter zu nutzen. Im Falle einer Fortsetzung der pauschal besteuerten Direktversicherung wird bei einem nachträglichen Arbeitsplatzwechsel die Pauschalbesteuerung beibehalten. In diesem Falle ist dem neuen Auftraggeber bis zur ersten Zahlung des Beitrags ein Erlass von der Anwendbarkeit des 3 Nr. 63 zu erteilen.

In der Kranken- und Krankenpflegeversicherung sind die Direktversicherungsleistungen bis zur Bemessungsgrenze der Beiträge in der GKV beitragspflichtig. Im Falle eines Wechsels des Versicherungsnehmers zu einem neuen Unternehmer gilt für die pauschal besteuerte Direktversicherung weiterhin die Pauschalsteuer nach 40b Einkommensteuergesetz (EStG), sofern keine wesentliche Vertragsänderung eintritt.

Auch wenn die Direktversicherung im Rahmen eines Wechsel des Versicherungsnehmers zu einem neuen Unternehmer auch auf einen neuen Versicherungsträger übergeht, gilt die Pauschalsteuer weiter. Wenn eine pauschal versteuerte Direktversicherung zunächst vom Auftraggeber nach dem Austritt aus dem Unternehmen zunächst auf privater Basis weitergeführt wird und es anschließend zu einem Wechsel des Versicherungsnehmers zu einem neuen Unternehmer kommt, verbleibt auch die Versteuerung nach § 40b EStG.

Erhält der Mitarbeiter oder seine Angehörigen im Falle der Auszahlung von Leistungen oder bei Auslaufen des Vertrages eine Pauschalzahlung, so ist diese zollfrei. Durch die Direktversicherung im Reproduktionssystem können sich Mitarbeiter, die ein Beschäftigungsverhältnis verlassen, steuerliche Vorteile verschaffen und zugleich ihre Alters- und Hinterbliebenenrente effektiv aufstocken.

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