Ergo Versicherung Leipzig Schadensabteilung

Schadenabteilung der Ergo Versicherung Leipzig

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Schadenmanagement: Das Schadenereignis für eine positive Erfahrung nutzbar machen - Market

Mit Schadensfällen müssen die Versicherungen den Verbrauchern eine positive Erfahrung ermöglichen und die Loyalität gegenüber der Versicherungsgesellschaft festigen. Darin ist sich die Assekuranz einig. Mehr als 1000 Personen haben auf dem Fachkongress "Claims Management and Assistance" über die aktuellen Trends im Schadensmanagement diskutiert. Vor allem im Kfz-Bereich sehen sich die Versicherungen jedoch der Aufgabe gegenüber, den Kundenkontakt nicht zu untergraben.

Zunehmend wird der sektorfremde Konkurrenzkampf, vor allem von Automobilherstellern, für die Versicherungsunternehmen zu einem Hindernis - und zwar immer dann, wenn der Kunde seine Versicherung zusammen mit einem neuen Auto kauft und keinen unmittelbaren Draht zum Versierer mehr hat. Aber auch Internet-basierte Offerten entkleiden den Verbraucher von den üblichen Providern; traditionelle Verkäufe entfallen, statt dessen werden Information und Transaktionen über das Internet abgewickelt.

Ein gutes Schadenmanagement kann dazu beitragen, diese beiden grundlegenden Anforderungen zu bewältigen. Daher sollten die Versicherungen das Schadenereignis dazu verwenden, dem Verbraucher ein gutes Gefühl zu vermitteln und seine Loyalität zum Unternehmen zu festigen. Der Ergo will noch einen weiteren Weg gehen. Peter Fuck, Abteilungsleiter für Haftpflicht-, Unfall- und Motorschäden bei Ergo, erläuterte, dass das Unternehmen die Kundenerwartungen im Schadensfall nicht nur treffen, sondern sogar übersteigen will.

Vor allem im Schadensfall wolle der Auftraggeber im Vordergrund stünden. Die Ergo versteht sich hier als Lösungsanbieter und konzentriert sich auf die persönliche Kundenbetreuung mit fixen Kontaktpersonen. Thomas Vorholt (VGH Versicherungen) gab einen besonderen Einblick in die Anforderungen an das Schadensmanagement. Auch als öffentlich-rechtlicher Versicherung legt der VGH Wert auf Gebietsgebundenheit im Schadensmanagement und hat in den vergangenen Jahren die Kooperation mit örtlichen Handwerksnetzen (Glaser- und Dachdeckerzünften) aufgesetzt.

Zu den Vorteilen, die sich ergaben, gehörten ein optimierter Ablauf für alle Parteien und eine vereinfachte Schadensregulierung im Falle von Kumulschäden.

Die AG Leipzig beauftragt die Ergo Versicherung mit der Kostenerstattung für die Vervielfältigung eines Schadensprotokolls, das nach dem Scannen durch die Versicherung zerstört wurde (Aktenzeichen 109 C 9047/11 vom 13.01.2012).

Hierin liegt ein weiteres Nachlassurteil der AG Leipzig, das am 13.01.2012 gegen die ERGO Versicherung AG verkündet wurde (109 C 9047/11). Die ERGO-Versicherung hatte - unabhängig von Urheber- oder Eigentumsrechten - das Sachverständigengutachten eingescannt und anschließend zerstört, so dass sie dem Rückgabeantrag nicht mehr entsprechen konnte. ERGO war der Meinung, dass sie nur gegen Rechnungsstellung bezahlen müsste und auch der Verweis auf 249 II 1 BGB nicht zur Einhaltung führt.

Darüber hinaus wurde eine 1,3-Betriebsgebühr zuzüglich Portopauschale und Mehrwertsteuer mit folgendem Argument erhoben: - weiteres Schadenereignis (Vernichtung der Unfallmeldung), - versch. rechtliche Interessen (Fahrzeugmeldung). Sowohl die Scheinbilanzierung des Schadens "zerstörtes Gutachten" als auch die Bildung einer "neuen" Betriebsgebühr hielten das Landgericht für zweckmäßig. Die Entscheidung wurde von dem für Recht anerkannten Leipziger Anwalt Herr Uterwedde gefällt und versandt: Zum einen wird der Antragsgegner seit dem 21.12.2011 zur Zahlung von 35,00 EUR zuzüglich fünf Prozentpunkten über dem jeweils gültigen Leitzinssatz sowie zur Befreiung des Antragstellers von der Zahlung der Nettokosten aus der Faktura der RA.... vom 23.11.2011 (Anlage K 4) verpflichtet.

Der Antragsgegner ist angewiesen, die anfallenden Gebühren zu erstatten. Lösung: Der strittige Betrag wird auf 300 EUR festgelegt (§§ 3 ff. ZPO).

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