Ergo Versicherung Probleme

Ergo-Versicherung Probleme

Bei Ergo könnte dies zu einem Problem werden. Gerade mit der Bad Bank begann das Problem. des gesamten klassischen Lebensversicherungsgeschäfts. Die Versicherer zahlen kleine Schäden meist ohne große Probleme. Beschreiben Sie uns dann bitte das Problem, damit wir Ihnen helfen können.

Ergo-Versicherung: Kundinnen und -kundinnen bedrohen Hochverluste - VKI untersuchte Prozessführung

Wer bei der Ergo-Versicherungsgruppe "Rocket" eine Lebensversicherungspolice abschließt, muss mit hohen Schäden rechnen - denn die Versicherung beruht auf Obligationen von Immigon, der Bad Bank der ÖVAG. Laut einem Kurierbericht müssen rund 14.000 Ergo-Versicherungskunden mit Lebensversicherungen auf Hochverluste vorbereitet werden.

Ursache dafür ist eine Lebensversicherung mit dem Titel "Rocket", deren Erträge auf den von der ÖVAG begebenen Schuldverschreibungen beruhen, die anfangs Juni in Bad Bank Einwanderung umgewandelt wurden und sich noch zu 43,3 Pro -rata im Eigentum der Österreichischen Post befinden. Sie will als Einwanderin die Schuldverschreibungen mit einem Abschlag ankaufen. Sollte der von Einwanderer am vergangenen Wochenende bekannt gegebene Aktienrückkauf der früheren Öl-Währungsanleihen mit erheblichen Rabatten erfolgen, hätte dies auch negative Auswirkungen auf die Erträge der Lebensversicherung.

Ergo hat bereits an seine davon betroffene Lebensversicherungskundschaft geschrieben und den überraschenden Käufern einen Sofortrückkauf vorgeschlagen, allerdings zu einem viel niedrigeren Preis, meint der "Kurier". Nach Berechnungen der Tageszeitung ist einem Kunde, der dieses Übernahmeangebot annahm, ein Schaden von knapp einem Fünftausend des eingezahlten Betrags entgangen.

Problematisch war, dass der Auftraggeber nur vier Tage Zeit hatte, um das Angebot anzunehmen oder abzulehnen. Die Versicherung war auch von dem Rückkaufsangebot ueberrascht, sagte Ergo-Sprecherin Verena Mully der Zeitungen. Der Einwanderer hatte angegeben, dass er den kurzen Entscheidungszeitraum nicht berücksichtigen kann. Wie gemeldet, beabsichtigt Einwanderer, 850 Millionen EUR dieser Schuldverschreibungen zurückzukaufen, von denen ein Teil durch die Ergo-Versicherung abgedeckt ist.

Eine " Beschwerdewelle von wütenden Käufern " hat der VKI bereits erhalten, sagt Verbraucherschützer Peter Kolba. Ergo und Immigo versuchen, den Schaden zu begrenzen, meint der "Kurier". Für diejenigen, die sich nicht für einen Aktienrückkauf entschlossen hatten, gab es keine Probleme. Am Ende will der Einwanderer allen Gläubigern dienen - wenn alles gut geht.

Ergo: "Die Belange der Kundschaft mit aller Macht zu vertreten" Ergo wird auch in Zukunft "die Belange seiner Kundschaft in dieser Sache mit aller Macht vertreten", sagte ein Pressesprecher. Für die Kundschaft hat er drei Möglichkeiten: Sie kündigen ihren Kontrakt entweder frühzeitig und beteiligen sich am laufenden Pensionsgeschäft, abwarten auf das eigens für den privaten Bereich entwickelte Prozedere oder sie verwahren die Schuldverschreibungen bis zur Fälligkeit.

Nach Angaben der Tageszeitung erhebt sich auch die berechtigte Sorge, warum Ergo 2010 überhaupt ein solches Angebot machen konnte, da die ÖVAG bereits damals einen Milliardenschaden erlitten hat und mit einer Million Staatsgeldern unterstützt werden musste.

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