Finanzierung Gkv

Die Finanzierung Gkvv

In den letzten Jahren hat sich die Finanzierung erheblich verändert. Die intergenerative Umverteilung im SHI-System. In der Opposition wird die geplante Reform der GKV-Finanzierung kritisiert. Durch die ertragsabhängige Berechnung der Zusatzbeiträge wird eine wettbewerbsgetriebene Spezialisierung der Krankenkasse und der privaten Krankenversicherung begünstigt.

Finanzierungen der GKV | BMG

Die Krankenversicherungen müssen auch dann einen einkommensabhängigen Zuschlag verlangen, wenn die Zuwendungen, die sie von der Kasse bekommen, nicht ausreichend sind, um ihre erwarteten Aufwendungen zu decken. Die Mitglieder der Krankenversicherung können ihre Krankenversicherung weiter auswechseln, und zwar ungeachtet dessen, ob sie die aktuelle Verpflichtungsperiode von 18 Kalendermonaten eingehalten haben, wenn diese erstmalig einen zusätzlichen Beitrag berechnet oder den Zusatzbeitragssatz anhebt ("Sonderkündigungsrecht").

Außerdem müssen die Kassen einen Wertzuschlag verlangen, wenn die von der Krankenkasse erhaltenen Zuwendungen nicht ausreichend sind, um die erwarteten Aufwendungen zu decken. Der von den Kassen aktuell berechnete Zuschlag beträgt durchschnittlich 1,08 Prozentpunkte (Stand: 31.12.2018). Das Gesamteinkommen wird sowohl für Pflichtversicherte als auch für Freiwillige nur bis zur Bemessungsgrenze angerechnet (2018: 53.100 EUR pro Jahr, 4.425 EUR pro Monat).

Aus Steuereinnahmen wird der Jahreszuschuss als Pauschale für so genannte Nichtversicherungsleistungen an den GKV ausgezahlt (z.B. beitragsunabhängige Kinder- und Ehegattenfamilienversicherung oder Mutterschafts- und Schwangerschaftsgeld). Der Bund fördert seit 2012 14 Mrd. EZ. Um den Bundeshaushalt zu konsolidieren, wurde der Zuschuss des Bundes im Jahr 2013 temporär auf 11,5 Mrd. EUR, im Jahr 2014 auf 10,5 Mrd. EUR und im Jahr 2015 auf 11,5 Mrd. EUR reduziert.

Der Bund fördert ab 2016 wieder 14 Mrd. EUR und ab 2017 14,5 Mrd. EUR pro Jahr (Budgetbegleitgesetz 2014). Im Jahr 2009 wurde mit der EinfÃ??hrung der Krankenkasse die Finanzierung der GKV umstrukturiert. Der Beitrag wird auf der Grundlage der versicherungspflichtigen Einkünfte ermittelt und in gleicher Weise wie das Steuereinkommen in die Krankenkasse eingezahlt.

Von der Krankenkasse bekommen die Kassen eine pauschale Grundversorgung pro Versicherter sowie alters-, geschlechts- und risikobereinigte Zu- und Abschläge zur Abdeckung ihrer einheitlichen Auslagen. Krankenversicherungen mit Älteren und Erkrankten bekommen damit mehr Geld als Krankenversicherungen mit einer großen Anzahl von jüngeren und Erkrankten. Zusätzlich werden den Kassen weitere Zuwendungen zur Abdeckung anderer standardisierter Aufwendungen (z.B. Verwaltungskosten, gesetzliche und freiwillige Leistungen) gewährt.

Über die Zuweisung hinaus sollen die Kassen den finanziellen Mehrbedarf durch die fondsindividuelle Erfassung von Zuschlägen absichern. Im Falle einer Erstvergütung oder einer Erhöhung des Zuschlags haben die Versicherten ein besonderes Kündigungsrecht und damit die Option, in naher Zukunft zu einer anderen Krankenversicherung zu wechseln. Für die Krankenversicherungen ergibt sich damit ein erhöhter Handlungsanreiz, ihre Angehörigen von der Effizienz und Güte ihrer Pflege zu überzeugt und so weit wie möglich auf erhöhte Zusatzbeiträge zu verzichten.

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