Gesetzlich Privat Versichert

Pflichtversicherter Privatversicherter

Wenn Sie jedoch privat versichert sind und ALG II erhalten, bleiben Sie privat versichert. Die Rückkehr in die gesetzliche Versicherung kann sehr schwierig sein. Dennoch möchte ich von meinem Hausarzt bei den gesetzlichen Krankenkassen wie ein Privatpatient behandelt werden. Alle Personen sind verpflichtet, eine gesetzliche oder private Versicherung abzuschließen.

Die BKK oder privat

Schließlich fällt bei einem Wechsel in die PKV eine Wahl mit vielen Unsicherheiten. Wie erschwinglich die privaten Krankenkassenprämien sind, ist eindeutig abhängig von Ihrem Lebenslauf: Sind Sie verheiratet? Auch wenn Sie nicht in der Lage sind, die Prämien zu zahlen? Mit unserer BKK ist von Anfang an fest verankert, dass die Beitragszahlungen langfristig - bis zum Ende der Lebensdauer - erschwinglich sind. Diejenigen, die wenig verdienen, zahlen geringe Beitragszahlungen, diejenigen, die mehr verdienen, zahlen mehr.

Beachten Sie auch, dass ein Umstieg auf die private Krankenversicherung eine ungeahnte Bedeutung hat: Eine Rückbesinnung auf unsere BKK und damit auf die Solidarität ist praktisch unmöglich.

Mutterschaftsleistung für nicht gesetzliche Krankenversicherte

Für die Zeit der Mutterschutzzeiten (6 Woche vor der Niederkunft bis 8 Woche nach der Niederkunft, bei Früh- oder Mehrfachgeburten auch bis 12 Woche nach der Niederkunft) bekommen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Leistungen, wenn sie selbst nicht Mitglieder einer GKV sind, aber familiär oder privat versichert sind oder überhaupt nicht von der Krankenversicherung gedeckt sind, oder wenn das Beschäftigungsverhältnis während der Hochzeitszeit oder die Schutzperiode nach der Niederkunft vom Dienstherrn zulässigerweise gekündigt worden ist.

Die Auszahlung des Mutterschaftsgeldes erfolgt durch das BA föG auf Gesuch nach dem Durchschnittseinkommen vor den Schutzzeiten, maximal jedoch nach einem Gesamtbetrag von 210,00 EUR. Privatversicherte weibliche Arbeitnehmer (und nicht versicherungspflichtige weibliche Arbeitnehmer) bekommen für die Dauer der Schutzzeit von ihrem Dienstgeber ein Taggeld in der Größenordnung ihres vorherigen Kalendertagesüberschusses abzüglich 13,00 EUR.

Familienangehörige, deren Beschäftigungsverhältnis von ihrem Unternehmer während der Trächtigkeit oder während der Schutzzeit nach der Entbindung zulässigerweise beendet wurde oder deren Unternehmer nach der Insolvenzeröffnung den Mutterschaftszuschuss nicht bezahlen kann, bekommen auf Gesuch der Bundesversicherungsanstalt den Zulagebetrag in der Größenordnung der Differenz zwischen dem Schwangerschaftszulage und ihrem Durchschnittsnettoeinkommen.

Ist der Arbeitnehmer freiwillig zurückgetreten oder das Beschäftigungsverhältnis vertraglich beendet (z.B. bei einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis, im beiderseitigen Einvernehmen oder im Vergleich), hat der Arbeitnehmer keinen Anrecht auf diesen Zulage. Wenn durch ein anderes Kind eine neue Mutterschutzzeit während eines Elternurlaubs einsetzt, gibt es trotz des Anspruchs auf das Entgelt keinen Subventionsanspruch, solange die neuen Schutzzeiten mit dem aktuellen Elternurlaub übereinstimmen, es sei denn, die betroffene Person arbeitet in Teilzeit.

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