Gesetzliche Krankenkasse Beitrag

Krankenkassenbeitrag

Die Beitragssätze sind für alle Krankenkassen gleich. Der Topf enthält die Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie das Geld der Steuerzahler, das für die gesetzliche Krankenversicherung bereitgestellt wird. Für die Beitragsbemessung im Krankenkassensystem sind Sie verpflichtet, sich über eine der gesetzlichen Krankenkassen zu versichern. Teil der Verwaltungs- und Abschlusskosten an den Beitragseinnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung.

GKV-WSG - Finanzieren GKV in Deutschland | Rechtliche Grundlagen und Hintergründe im Überblick

Kassen: Ab dem Stichtag 31. Dezember 2009 werden alle Kassen von einer neuen Krankenkasse finanziert. Der Pot enthält die Beitragszahlungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie das Geld der Steuerzahler, das für die gesetzliche Krankenkasse bereitgestellt wird. Für jede ihrer Versicherungsnehmerinnen und -nehmer werden von der Krankenkasse Pauschalbeträge ausbezahlt. Mit einer so genannten Konvergenzregelung soll verhindert werden, dass der Krankenkasse im ersten Jahr mehr als 100 MIO. EUR von einem Land in andere wird.

Die Kassen erheben bis zum Stichtag des Jahres 2010 den Einheitsbeitrag und geben ihn an die Krankenkasse weiter. Seit 2011 können Unternehmer beschließen, alle Beiträge, Leistungsnachweise und Versicherungsbescheide über eine einzige Krankenkasse zu bündeln - und zwar ungeachtet der Zugehörigkeit ihrer Arbeitnehmer zu verschiedenen Kassen. Zuschlag für Versicherte: Kann eine Krankenkasse die Zuwendungen der Krankenkasse nicht bewältigen, kann sie von ihren Versicherten einen zusätzlichen Beitrag einfordern.

Diese Zusatzleistung ist entweder erfolgsabhängig oder als Pauschalbetrag zu verstehen. Jeder muss einen zusätzlichen Beitrag von bis zu acht EUR zahlen. Überschreitet der zusätzliche Beitrag diese Obergrenze, gilt eine Härtefallregelung: Danach darf der zusätzliche Beitrag ein Prozentpunkt des beitragspflichtigen Einkapitals des Versicherten nicht überschreiten. Vereinheitlichter Beitragssatz: Der Bund wird erstmalig zum Stichtag des Jahres 2009 den Beitrag zur GKV festlegen.

Dies bedeutet, dass alle Personen mit gesetzlicher Krankenversicherung den selben Beitrag aufbringen. Die Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter in den Verwaltungsstellen der Kassen haben bisher über die Hoehe der entsprechenden Beitraege mitentschieden. Die politischen Entscheidungsträger werden ab 2009 jedes Jahr neue Beitragssätze festlegen. Die Kasse wird am I. Jänner 2009 zum für alle GKV gültigen Einheitsbeitrag von 15,5 Prozentpunkten eingerichtet.

Die Höhe des monatlichen Beitrags zur Krankenkasse ist auf 569,62 EUR begrenzt, da nur bis zu einer Höhe von 3.675 EUR pro Kalendermonat (Beitragsbemessungsgrenze) auf das Bruttoeinkommen einbezahlt wird. Die Höhe des Arbeitnehmerbeitrags ist damit auf 305,02 EUR pro Kalendermonat begrenzt. Bei allen Selbständigen, die nicht obligatorisch versichert sind, ist der reduzierte Beitrag von 14,9 Prozentpunkten ab dem Stichtag 31. Dezember für die freiwillige gesetzliche Auslandskrankenversicherung gültig.

Zugleich ist die Lohnfortzahlung bei Krankheit für Selbständige mit freiwilliger gesetzlicher Versicherung nicht mehr erforderlich. Ersatzweise werden von allen Kassen optionale Tarife angeboten. Morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich: Seit 1994 hat eine finanzielle Kompensation - die Risikostrukturkompensation (RSA) - die Auswirkungen verschiedener historisch gewachsener Versicherungsstrukturen in der GKV aufgefangen. Die krankheitsorientierte Risikostrukturkompensation wird mit der Einrichtung des Krankenversicherungsfonds im Jahr 2009 eingeführt.

Daher sollten die Krankenversicherungen von der Krankenkasse neben den Pauschalzuschlägen auch Aufschläge für ihre schwerkranken Patienten von der Krankenkasse einfordern. Mittlerweile hat die Bundesversicherungsanstalt 80 Krankheitsbilder ausgesucht, für die ein Aufpreis zu zahlen ist. Außerdem hat sie festgelegt, unter welchen Voraussetzungen eine versicherte Person einer der Krankheit zugeordnet werden kann und wie dann der Zusatzkostenanteil ermittelt wird.

In einem ersten Schritt wurden Behandlungspläne für Chroniker (Disease Management Programme) und ein Risiko-Pool für die Krankenversicherungen zur Deckung der Heilungskosten von schwerkranken Menschen aufgesetzt. Vor der Gründung der Krankenkasse muss nun abgeklärt werden, wie hoch der Einheitsbeitrag für die Pflichtversicherten sein wird. Steuerzuschuss: In den Jahren 2007 und 2008 bekommen die Kassen einen wesentlich niedrigeren Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Aufgaben: 2,5 Mrd. EUR statt der letzten 4,2 Mrd. EUR im Jahr 2006. 5 Mrd. EUR werden von den GKV jedes Jahr für Arbeiten ausgegeben, die der Bund tatsächlich übernehmen soll.

Bereits nach der Gründung des Krankenversicherungsfonds soll die Förderung dieser Tätigkeiten durch Steuereinnahmen nach und nach ausweiten. Im Jahr 2009 soll ein Bundessubvention von vier Mrd. EUR bereitgestellt werden. Der Zuschuss des Bundes wird in den kommenden Jahren um 1,5 Mrd. EUR bis zu einer Höchstgrenze von 14 Mrd. EUR anwachsen.

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