Gesetzliche Krankenversicherung für Ausländer in Deutschland

Krankenkasse für Ausländer in Deutschland

werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernommen. In Deutschland fallen sie unter die Versicherungspflicht. Sie sind dann gezwungen, eine gesetzliche oder private Krankenversicherung abzuschließen. In Deutschland tätige und beschäftigte EU-Ausländer sind in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert.

Krankenkasse - Was Ausländer in Deutschland beim Abschluss eines Versicherungsschutzes berücksichtigen müssen - Krankenversicherung

Ausländerinnen und Ausländer, die mehr als 12 Monaten in Deutschland wohnen und mitarbeiten wollen, sind zum Abschluss einer Krankenversicherung verpflichte. Er muss zumindest dem Grundschutz der GKV entspricht und spätestens 31 Tage nach Eintritt verfügbar sein. Gleiches trifft auf die ausländischen Besucher (auch "Incoming" genannt) zu, die auch bei Kurzaufenthalten ein Visa brauchen.

Dazu muss er den Abschluss einer Krankenversicherung belegen, die den gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen nachkommt. Die Ausländerbehörde verlangt zudem den schriftlich geforderten Beweis, dass der Schutz diese Voraussetzungen erfüllt. Der Krankenversicherungsschutz muss vor allem dem Grundschutz der GKV nachkommen. Die Versicherungsnachweise müssen innerhalb von 31 Tagen nach der Aufnahme verfügbar sein und werden von den zuständigen Stellen eingeholt.

Besitzer von Reisepässen sind von der obligatorischen Krankenversicherung auszunehmen. Trotzdem ist es empfehlenswert, für Ihren Deutschlandaufenthalt eine Krankenversicherung abzuschließen, um im Falle einer Krankheit nicht für Gesundheitsleistungen oder Rückführung in Ihr Herkunftsland bezahlen zu müssen. Diejenigen, die kein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis haben, d.h. nicht dauerhaft bei einem Betrieb beschäftigt sind, werden es schwer haben, Rechtsschutz zu erhalten.

Die folgenden Hinweise sollten bei der Auswahl der geeigneten internationalen Krankenversicherung beachtet werden: Der Versicherungsschutz muss in allen EU-Ländern gelten. Es muss den gesamten Aufenthalt oder die Beförderung schützen. Auch in den Schengen-Ländern muss die Krankenversicherung gelten. Im Idealfall ist ein Gesundheitszertifikat nicht innerhalb von 31 Tagen nach der Ankunft in Deutschland notwendig.

In Nicht-EU-Ländern und im Heimatland gelten die Versicherungen ebenfalls für eine maximale Dauer von 5 Jahren. Fachleute empfehlen den Abschluss einer Krankenversicherung bei ausländischen Spezialkrankenkassen, da diese oft über jahrelange Erfahrung in der Bereitstellung von Auslandsversicherungen mitbringen. Im Gegensatz zur Krankenkasse und zur privaten Krankenversicherung (PKV) müssen solche Dienstleister keine so genannte Altersvorsorge einrichten, so dass die Versicherungsprämie verhältnismäßig niedrig ist.

Doch Vorsicht: Während begleitende Familienmitglieder unter gewissen Bedingungen im GKV kostenlos versicherbar sind, müssen sie bei den Privatanbietern und auch bei den Incoming-Spezialisten besonders gut sein. Aufgrund der relativ niedrigen Prämien kann die Gesamtversicherungsprämie jedoch oft noch unter der Prämie im SHI-System liegen.

Auch für Bürger aus Nicht-EU-Ländern ist es zweckmäßig - und auch verpflichtend -, eine Krankenversicherung für Familienmitglieder abzuschließen, die nur nach Deutschland kommen. Jeder, der in Deutschland einen Unfall hat oder erkrankt, muss mit erhöhten Kosten für die Behandlung gerechnet werden.

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