Gesetzliche Kv für Selbstständige

Statutarische Kv für Selbständige

Unabhängig und freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert? Bezüglich der Krankenversicherung für Selbständige. Dies betrifft die Gruppe der Vollzeit-Eigenständigen. Attraktiver ist die freiwillige Versicherung für Selbständige. Der Deckungsgrad der privaten Krankenversicherung entspricht dem der gesetzlichen Krankenkassen.

Krankenkasse für Selbständige

In Deutschland müssen sich alle Selbständigen gegen Krankheiten absichern. Die Journalisten und Kunstschaffenden haben die Möglichkeit, sich mit einer speziellen, kostengünstigen Sozialversicherung für Künstler zu absichern. Alle anderen haben drei Optionen, sich zu absichern. Du kannst: eine private Krankenversicherung abschließen, den günstigeren Grundtarif von einer PKV einfordern, wenn du weniger als sechs Monaten bei einer PKV selbstversichert bist, dich für eine optionale Weiterbildung bei einer GKV zu Anfang deiner selbständigen Erwerbstätigkeit aussprechen.

Diejenigen, die vor ihrer Entstehung in der GKV versichert waren, können in der GKV verbleiben. Deshalb sollten nahezu alle Berufsanfänger diese Anforderung einer Pflichtversicherung erfüllen: den Überschuss aus der Selbständigkeit, die Bruttovergütung aus einer (gleichzeitig ausgeübten) nicht selbständigen Erwerbstätigkeit, Einkommen aus dem Anlagevermögen, Miete und Leasing, Pension. Den größten nachteiligen Effekt der Weiterführung der Versicherung im Rechtssystem hat für einkommensschwache Selbständige, dass ihre Beitragszahlungen nicht ab der De-minimis-Schwelle von 450 auf das tatsächliche Arbeitseinkommen anfallen - wie dies bei den obligatorisch Versicherten der Fall ist und ist.

Daraus resultieren entsprechende Mindestbeiträge, die je nach Gehalt deutlich über dem durchschnittlichen Deckungssatz von 15,6% liegen kann. - Die Selbstständige der ver.di haben diese Entwicklung in den vergangenen 15 Jahren nicht allein kritisiert: Angesichts des ständig wachsenden sozialen Drucks und der zunehmenden Erkenntnisbereitschaft einigte sich der Regierungsvertrag von CDU/CSU und SPD vom kommenden Jahr darauf, den Betrag des unterstellten Grundeinkommens für selbständige Vollzeitbeschäftigte auf 1.150 zu verringern und der Bundesregierung am 6. Juni 2018 einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzulegen.

Allerdings folgte der Deutsche Bundestag dem Resolutionsvorschlag des Bundesgesundheitsausschusses, der eine noch weitreichendere Reduzierung ab 2019 vorsieht: Der " allgemeine Mindestreferenzwert ", der heute nur noch für andere freiwillige Versicherungsnehmer (z.B. Pensionäre oder Teilzeitselbstständige) gelten soll. Es wurde entschieden, dass die Mindestversicherungsbeiträge der Selbständigen auch künftig auf der Basis eines Scheineinkommens ermittelt werden, wobei dieses unterstellte Mindeseinkommen jedoch um rund 56% von heute 2.283,75 ? auf 1.038,00 ? ab 2019 reduziert wird.

Dazu kommen noch gut 25 für die Krankenpflegeversicherung. - Eine deutliche Erleichterung für alle, deren Umsätze im Bereich zwischen 1.038 und 2.284 haben. Freiwillige Versicherungsnehmer müssen beim Bezug von Kranken- oder Mutterschaftsleistungen nicht mehr einen Mindestbeitrag leisten, sondern lediglich einkommensbezogene Renten. Gleichzeitig wird in 240 SGB V Abs. 4 Sätze 2a bis 6 eine Fülle von schwer fassbaren Sonderregelungen für Selbständige aus dem Recht streichen.

Damit fällt sie dann unter den allgemeinen Mindesteinschuss und der oft missverständliche Beweis, ob eine Vollzeit- oder Teilzeitselbstständigkeit besteht, wird unterbleiben. Nach Schätzungen der Regierung wird die vereinbarte Reduzierung des Mindestbeitrages die Krankenkassen über 900 Millionen Euro kosten und zugleich dem Land durch den geringeren Abzug von Rentenbeiträgen ein zusätzliches Steuereinkommen von 100 Millionen Euro bringen.

Zur Zeit, d.h. bis Ende 2018, stellt sich die Situation wie folgt dar: Für Selbständige gehen die Krankenkassen zunächst von einem Gehalt oberhalb der Einkommensgrenze aus (derzeit 4.425,00 ? pro Monat). Jeder, der der der Krankenversicherung durch eine Steuerveranlagung ein geringeres Entgelt nachweisen kann, kann den Beitragssatz reduzieren, obwohl seit 2018 die Endabrechnung erst mit der Steuerveranlagung für das Versicherungsjahr vorgenommen wird.

Auch wenn der Ertrag geringer war, wenden die Versicherer bei der Beitragsberechnung immer das folgende Mindestlohnniveau an: Liegen die Einkünfte über dem entsprechenden Veranlagung, aber unter der aktuellen Einkommensschwelle von 4.425,00 , wird der Beitragssatz auf der Basis der tatsächlich erzielten Einkünfte errechnet. - Verspätetes Reporting hat bis Ende 2017 teilweise zu erheblichen Schäden geführt, da es keine Neukalkulation der Beitragszahlungen und damit keine Tilgung auf der Basis des Steuerbescheides gab.

Dies ist seit 2018 anders, aber zur Liquiditätssicherung ist es zweckmäßig, die Klassifizierung nach dem tatsächlichen oder sogar dem Mindesteinlagebetrag zum Zeitpunkt der Registrierung zu verlangen und bei einem unerwarteten Gewinnrückgang (von mind. 25%) eine Senkung des Beitrags zu verlangen. Ab 2018 werden die Beitragszahlungen zunächst provisorisch und erst mit dem Einkommenssteuerbescheid für das jeweilige Geschäftsjahr abschließend ermittelt.

Dies ist eine wirkliche Erleichterung für die überwiegende Mehrheit der Selbständigen, denn bisher wurde der Beitragssatz immer auf der Basis des zuletzt verfügbaren Einkommensteuerbescheides ermittelt, und die Mittel behalten sich das Recht vor, im Falle einer späteren Einreichung rückwirkende Beitragszahlungen zu verlangen. Mit der einfachen Einfügung des Satzes "Die Beträge sind provisorisch zu ermitteln" in 7 Abs. 7 Nr. 7 haben die gesetzlichen Krankenversicherungen die neue Regelung in ihre überarbeiteten Grundsätze zur Bemessung der Beitragshöhe der freiwilligen Versicherten (Stand: 15.11.17) miteinbezogen.

Ab 2018 wird die zuletzt vorgenommene Steuerveranlagung nur noch für die Ermittlung der Vorauszahlungen verwendet. Doch Vorsicht: Damit Selbständige ihre Bescheide auch tatsächlich abgeben können, setzen die Kassen den Maximalbetrag von aktuell 690,30 Euro selbst fest, wenn ihnen die Bescheide nicht "innerhalb von drei Jahren nach Ende des entsprechenden Kalenderjahres" übermittelt werden.

Natürlich beziehen sich alle diese neuen Regeln nur auf Beitragszahlungen nach dem Änderungsantrag. Allerdings verändert die neue Kalkulation nicht die für viele tödliche Erfindung des Grundeinkommens. Der Einfluss der provisorischen Kalkulation ist daher wesentlich: Geringfügige Arbeitnehmer werden nicht entbunden, da nur Selbständige, deren Einkommen die Mindestbetragsgrenze überschreitet, von der Erstattung Gebrauch machen.

Wenn Sie weniger als 2.283,75 pro Tag verdienen, zahlen Sie auch nach der neuen Regelung bis Ende 2018 einen minimalen Monatsbeitrag von 342,56 Euro. Die in der tabellarischen Darstellung oben erwähnte Beitragsermäßigung wird - gemäß 240 SGB V, Abs. 4 - Selbständigen nur dann Vollzeit zugestanden, wenn nicht nur sie selbst, sondern auch ihre entsprechende "Bedarfsgemeinschaft" (in der Regel das Familienleben) in Not sind.

Dies ist bei den Fonds der Falle, wenn kein Mitgliedsunternehmen der Betrugsgemeinschaft ein monatliches Gehalt von mehr als 2.283,75 (plus 609 pro Kind) hat, steuerpflichtiges Kapitaleinkommen hat, ein positives oder negatives (!) Miet- und Leasingeinkommen hat, ein Vermögungsvermögen von mehr als 12.180 Euro hat.

Selbständige bekommen für diese Beitragszahlungen alle Vorteile der GKV, einschließlich der kostenlosen Rückversicherung für Familienmitglieder ohne eigenes Gehalt, aber kein Krankheitsgeld.

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