Gkv Beitrag Selbstständige

Gkv-Beitrag Selbständige

Die KSK zahlt den vom Arbeitgeber für den Freiberufler gezahlten Beitrag. Nur Krankenversicherungsbeiträge für einkommensschwache Selbstständige. Informieren Sie sich über unsere Leistungen und die Beitragssätze. Eine kleine Etappe für Selbständige. Deine Beitragsschuld in der GKV explodiert.

SHI-Beiträge: Kleiner Fortschritt für Selbständige

16.02.20117 - Im Jahr 2016 stiegen die Einlagenforderungen der Versicherten um 1,5 Mrd. EUR auf sechs Mrd. EUR. Die Selbständigen haben den grössten Teil der Verschuldung, weil sie sich die Beitragszahlungen zur Selbstversicherung oft nicht mehr leisten können. Damit hat der Dt. Parlament einen ersten Weg zurückgelegt, um das Beitragsberechnungsverfahren für Selbständige fairer zu machen.

In der zweiten und dritten Wahlperiode hat der Dt. Parlament am 18. Mai 2017 eine Novelle des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) verabschiedet, die darauf abzielt, die Lage der Selbständigen in der Folgezeit zu verbessern. Die hohen Schuldenberge von sechs Mrd. EUR sind das Ergebnis des Beitragsbemessungssystems. Die Bemessung der Beiträge für Selbständige basiert prinzipiell auch auf dem erwirtschafteten Einkünften.

Daher wird für Selbständige mit niedrigem Erwerbseinkommen ein imaginäres Mindestverdienst unterstellt. Die so genannte Mindestbetragsgrenze beläuft sich zurzeit auf 2.231,25 E. Daher wird davon ausgegangen, dass jeder Selbständige jeden Monat zumindest diesen Wert erbringt. Allerdings ist die Wirklichkeit in der Regel anders - vor allem bei der großen Zahl der selbständigen Solisten. Im Durchschnitt verdienen sie fast 10000 EUR pro Jahr.

Ein großer Teil ihres Verdienstes wird von den Alleinstehenden in die Krankenkasse eingezahlt: im Durchschnitt 3.500 EUR pro Jahr oder rund 340 EUR pro Monat. Gerade die Alleinstehenden sammeln daher zunehmend Verschuldung. Deshalb bemängelt das Wissenschaftsinstitut der AOK die derzeitige Beitragstaffel. Ein Grund für die rasch ansteigende Verschuldung ist die Änderung der Erwerbsbiographien.

Immer häufiger gibt es so genannte Patchwork-Biographien, in denen sich Festanstellungen mit Selbständigenzeiten ablösen. Die Problematik der Alleinstehenden ergibt sich somit aus dem sozialen Aufbruch. Nicht nur in der GKV, sondern auch in den Privatversicherungen gibt es Schwierigkeiten. Alleinstehende Selbständige, die in der privaten Gesundheitsversicherung abgesichert sind, müssen bis zu 58% ihres Arbeitsentgelts in die Gesundheitsversicherung einbringen.

Der 2013 eingeführte Notfalltarif soll die Beitragszahler entlasten. Die Versicherten im Notfalltarif bezahlen wesentlich niedrigere Beitragssätze, die Leistung ist jedoch auf die akutmedizinische Versorgung begrenzt. Durch eine Novellierung des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) hat der Dt. Parlament nun entschieden, dass das Beitragsverfahren im GKV in absehbarer Zeit geändert wird.

Die Selbständigen werden in Zukunft ihr tatsächliches beitragspflichtiges Arbeitseinkommen belegen können. Liegt das Entgelt unter dem monatlichen Beitrag, so werden dem Versicherten etwaige Überzahlungen zurückerstattet. Nicht nur die Debitoren mit ihren oft sehr unsicheren Einkünften können sechs Mrd. aufwenden. Bei vielen Selbständigen fehlt das reale Mindestlohn von 2.231 EUR, das als Mindestbemessungsschwelle angesehen wird.

Wirklich notwendig ist ein umfassender Ansatz, der die spezielle Lage der selbständigen Selbständigen mit einbezieht. Das SPD will die Unabhängigkeit in der Schweiz in den kommenden Jahren besser sichern. Er befürwortet prinzipiell die Einbeziehung der Selbständigen in die Pensionsversicherung. Auch die unterschiedlichen Formen der Selbständigkeit sollten in Betracht gezogen werden.

Mehr zum Thema