Hilfsmittel

Hilfen

Eine neutrale Marktübersicht über Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen sowie Informationen über die Bereitstellung von Hilfsmitteln und Finanzierungen finden Sie hier. Als Hilfsmittel dienen materielle medizinische Leistungen. Der Zeitpunkt der Beihilfegewährung durch den Fonds ist gesetzlich festgelegt. Hilfen können den Weg der Genesung erleichtern. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Hilfsmittel" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen.

Hilft - wenn der Organismus Hilfe benötigt wird | Rechtsmittel und Hilfen und Hilfsmittel medizinisch versorgt zu werden.

Als Hilfsmittel dienen vom Betroffenen selbst benutzte Objekte, die eine Körperbehinderung kompensieren, den Behandlungserfolg sicherstellen oder eine drohende Invalidität verhindern. Als Hilfsmittel können auch die technischen Vorrichtungen dienen, wie z.B. Ventilatoren für den Hausgebrauch. Medizinische Hilfsmittel können ebenso wie Medikamente auch von einem von der GKV zugelassenen Arzt verschrieben werden. Die Versicherten können aber auch rezeptfrei medizinische Hilfsmittel unmittelbar bei ihrer Gesundheitskasse einholen.

Die Krankenversicherungen können auch Darlehenshilfen gewähren. Das G-BA reguliert die Prinzipien der Heilmittelverordnung durch eine Leitlinie. Bei der Verschreibung eines Mittels sind die Mediziner gesetzlich verpflichtet, den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu beachten und müssen daher überprüfen, ob es keine billigere Therapie gibt, die zum Behandlungsziel beiträgt. Einzelne Sonderanfertigungen können daher nur dann geliefert werden, wenn ein Endprodukt nicht zum Pflegebedürftigen paßt.

Eine Übersicht über alle Hilfsmittel, bei denen die Kassen die anfallenden Gebühren tragen, gibt das so genannte Aids-Verzeichnis. Die Aktualisierung des Katalogs durch den GKV-Spitzenverband erfolgt nach den neusten medizinisch-technischen Standards. Für die Einbeziehung eines Produkts können Sie sich beim GKV-Spitzenverband bewerben. Die Pflegeversicherung übernimmt auch die Aufwendungen für Hilfsmittel, die von pflegebedürftigen Menschen zur Betreuung der Heimpflege benötigt werden.

Es gibt für solche Artikel ein eigenes Unterverzeichnis im aids-Verzeichnis. So wurden im Monat Sept. 2014 mehr als ein Viertel der Artikel in das Hilfsmittel-Verzeichnis aufgenommen. Staatlich Verantwortliche Personen werden von Dienstleistern wie z.B. medizinischen Versorgungsbetrieben unterstützt. Mit den Anbietern von medizinischen Hilfsmitteln schliessen die Krankenkassen einen Vertrag ab, in dem sie den Umfang der Leistungen festlegen und die Höhe der Entschädigung für die Umlage festlegen.

Die Versicherer handeln die Vertragsdaten in der Regelfall unmittelbar mit den Vereinen der Dienstleister aus. Im Jahr 2007 hat das Gesundheitsförderungsgesetz (GKV) die Abgabe auf Beihilfen allmählich neu geregelt und mehr Konkurrenz unter den Einzeldienstleistern hervorgerufen. Seither können die Krankenversicherungen auch die Lieferung von medizinischen Hilfsmitteln ausloben. Von den führenden Organisationen der Hilfsorganisationen und dem GKV-Spitzenverband wurden Vorschläge gemacht, wann eine Ausschreibung sinnvoll ist.

Für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Hilfsmitteln der gesetzlichen Krankenversicherung müssen Hilfsanbieter unterschiedliche Qualitätskriterien einhalten. Vor Abschluss eines Vertrages mit einer Krankenversicherung müssen Dienstleister beweisen, dass sie alle Zulassungskriterien einhalten. Zur Vermeidung einer gleichmäßigen Anzahl von Eignungstests aus den verschiedenen mit den verschiedenen Kassen abgeschlossenen Verträgen haben sich der GKV-Spitzenverband und die Dienstleistungsvereinigungen auf das so genannte Präqualifikationsverfahren geeinigt.

Die Beihilfegeber können den so genannten Präqualifikationsstellen (PQS) beweisen, dass sie für die Lieferung ausreichen. Der PQS-Bescheid muss von allen Fonds anerkannt werden und ist fünf Jahre lang gültig. Damit die Präqualifikation so gleichmäßig und nachvollziehbar wie möglich erfolgt, publiziert der GKV-Spitzenverband regelmässig eine Empfehlung für jede Gruppe von Hilfsmitteln, bei denen die Eignungkriterien erfüllt sein müssen.

Zur Reduzierung der Effizienzreserven im Bereich der Beihilfen legt der GKV-Spitzenverband nach den gesetzlichen Vorgaben bundesweite Referenzpreise fest. Fixbeträge sind Höchstbeträge, bis zu denen die Krankenkassen die anfallenden Gebühren tragen. Einmal im Jahr prüft der GKV-Spitzenverband die Fixbeträge und paßt sie bei Bedarf an. Einlegesohlen, Hörgeräte, Inkontinenzgeräte, Kompressionstherapiegeräte, insb. Strümpfe, Stoma-Artikel, d.h. Geräte zur Behandlung eines artifiziellen Verdauungstraktes.

Die Krankenversicherungen decken seit dem Beitrag-Entlastungsgesetz (1997) die Aufwendungen für Brillenfassungen und seit dem KV-Modernisierungsgesetz 2004 (GMG) nicht mehr. Ausgenommen hiervon sind Brille für Kleinkinder und Heranwachsende und schwere Sehbehinderungen bei Ewachsenen. Im Falle von speziellen Hinweisen tragen die Versicherungsgesellschaften auch die anfallenden Kontaktlinsenkosten. Für die Bereitstellung von Hörgeräten durch die Krankenversicherungen gibt es auch einige Sonderregelungen:

In der Aids-Richtlinie ist geregelt, unter welchen Bedingungen ein Hörgerät rückerstattungsfähig ist. Nur für Kleinkinder und Heranwachsende werden die Batteriekosten von der Krankenkasse übernommen. Bei medizinischen Hilfsmitteln müssen die Patientinnen und Patientinnen eine zusätzliche Zahlung von zehn Prozentpunkten des Verkaufspreises entrichten. Dies entspricht einem Betrag von fünf und maximal zehn EUR und auf keinen Falle mehr als die Beihilfekosten.

Bei Hilfsmitteln, die für den Verzehr vorgesehen sind, wie z.B. Schablonen für Intinkontinenz, müssen zehn vom Gesamtbetrag, der von der Krankenversicherung zu entrichten ist, aber nicht mehr als zehn EUR für den Gesamtbedarf des Monats, bezahlt werden. So wie in anderen Gebieten sind auch bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren keine Zuzahlungen möglich.

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