Krankenversicherung Befreiung

Befreiung von der Krankenversicherung

Krankenkassenstempel und Unterschrift: Unterschrift: Ort und Datum:. Ausschluss von der Pflichtversicherung möglich. Freistellung von der obligatorischen Krankenversicherung für Erststudium und Promotion. Mit diesen Regelungen soll die Kontinuität in den Krankenversicherungen der langfristig privat versicherten Personen gewährleistet werden. Eine Befreiung von der Versicherungspflicht ist in Ausnahmefällen möglich.

Freistellung von der obligatorischen Krankenversicherung

Unter" Befreiung von der obligatorischen Krankenversicherung" versteht man in der Regel die Möglichkeiten des Übergangs in die Privatversicherung. Weil eine vollständige Befreiung nicht möglich ist: In Deutschland muss jeder eine Krankenversicherung haben. Studierende, Erwerbslose, Rentner und unter gewissen Voraussetzungen auch Angestellte haben jedoch die Wahl, nach Befreiung von der GKV eine eigene Krankenversicherung abzuschließen oder in der PKV zu verbleiben und nicht wieder in die GKV umzusteigen.

Privatversicherte müssen nach dem fünften SGB (Abs. 8 ) nicht auf die GKV übergehen, wenn die Pflichtversicherung aus einem der nachfolgenden Gründen entsteht: wenn die gesetzlich vorgeschriebene Versicherungsgrenze, bis zu der die Mitarbeiter tatsächlich in der GKV obligatorisch versichert sind, gesetzlich angehoben wurde und das Entgelt vorher höher war, danach aber unter sie gefallen ist.

Wird die wöchentliche Arbeitszeit während der Eltern- oder Stillzeit verkürzt - hier jedoch nur während dieser Zeit - so ist die Freistellung gültig. Dies betrifft jedoch nur Mitarbeiter, die in den vergangenen fünf Jahren von der Versicherung befreit waren. Versicherungsfreiheit bedeutet hier, dass die Versicherten die freie Wahl zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung hatten. Studierende: Sobald sich jemand an einer öffentlichen Universität anmeldet, ist er in der Regel krankenversichert.

Aber Befreiung ist möglich. Die Studenten können auch während ihres Praktikums oder ihrer studentischen Tätigkeit entlassen werden. Familienangehörige können auch befreit werden, wenn sie eine eigene private Krankenversicherung abschließen. Erhält der Versicherte Arbeitslosenunterstützung I, muss er nicht auf das GKV-System umsteigen, solange er in den vergangenen fünf Jahren nicht versichert war.

Eine Befreiung vom ALG II ist jedoch nicht möglich. Pensionäre: Die gesetzliche Krankenversicherung startet mit dem Pensionsantrag, kann aber auf Wunsch storniert werden. Das Gesuch sollte in den ersten drei Monaten nach Beginn der Pflichtversicherung bei der GKV eingereicht werden. Zusätzlich zum Gesuch ist eine Bescheinigung erforderlich, dass bereits eine persönliche Krankenversicherung oder ein Recht auf kostenlose medizinische Versorgung vorliegt.

Der Freibetrag wird nachträglich gewährt, wenn noch keine Leistungen in Aussicht gestellt wurden. Ist dies der Fall, so findet sie ab Beginn des auf den Monat folgenden Monates Anwendung, in dem der Antrag gestellt wurde. Wer sich aber von der GKV freistellen läßt, kann dies nicht beliebig umkehren. Erst wenn die Anstellung wechselt und eine Krankenkassenpflicht aus anderen Beweggründen auftritt, findet eine Rückbesinnung auf die GKV statt.

Beispiel: Ausgenommene Studenten, die einen Job annehmen, der nicht als studentischer Job anzusehen ist (mehr als 20 Stunden pro Woche, weder in den Vorlesungszeiten noch auf 2 Monaten begrenzt). In der Befreiung wird jedoch nur so lange angehalten, bis die Aktivität wieder aufgelassen wird. Weil die Pflichtversicherung als Studierender durch die Befreiung abgeschafft wurde, tritt der Studierender dann wieder in die private Krankenversicherung ein.

Jeder, der sich entschlossen für eine private Krankenversicherung ausgesprochen hat, sollte auf jeden Falle auf die Befreiung zurÃ? aufgreifen. Weil eine Beendigung und später wieder Aufnahme eines Privatvertrages z.B. wegen einer erneuerten Gesundheitsuntersuchung nachteilig sein kann. Er kann Ihnen im Detail sagen, ob sich eine Freistellung auszahlen kann. Diejenigen, die über einen längeren Zeitraum keine Leistung in anspruch nehmen, profitieren auch von der Prämienrückerstattung.

Ein Nachteil der PKV ist dagegen, dass es keine beitragsfreie Hausratversicherung gibt. Die Befreiung von der obligatorischen Krankenversicherung lohnt sich für die Erziehungsberechtigten nicht immer.

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