Krankenversicherung bei Beamten

Öffentliche Krankenversicherung für Beamte

Ab wann lohnt es sich, eine private Krankenversicherung für Beamte abzuschließen? Bei der Krankenversicherung genießen Beamte einen Sonderstatus. Mit der Hilfe erhalten Sie vom Arbeitgeber einen Zuschuss zu den medizinischen Kosten. Die Förderung öffnet die Tür zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die private Krankenversicherung für Beamte richtet sich an Beamte, aber auch an angehende und leistungsberechtigte Beamte.

Krankenkasse für Staatsbeamte ist in Bearbeitung.

Neben Hamburg will das Bundesland Brandenburg auch die Beamten fördern, die in der GKV sind. Bislang mussten diese Beamten ihren eigenen Beitrag zu ihrer Krankenversicherung selbst zahlen. Andererseits erhalten Bedienstete, die in eine PKV eingezahlt werden, als Arbeitgeberbeitrag einen Pauschalzuschuss. Der andere Teil ist durch eine Privatkrankenversicherung abgedeckt.

Brandenburg will diese Arbeitgeberpauschale nun auch an die Beamten zahlen, die ehrenamtliche GKV-Mitarbeiter sind. Bei beiden gibt es den selben Beitrag für die Krankenversicherung. Vermutlich wird nur ein kleiner Teil der derzeitigen Beamten wirklich eine Wahlmöglichkeit haben.

Darüber hinaus erhalten die rund 2.400 Beamten, die in Hamburg bereits eine freiwillige Krankenkassenversicherung haben, in Zukunft Hilfe. Selbstverständlich ist der Staatshaushalt mit Zusatzkosten behaftet, da die Hilfe aus dem Geld der Steuerzahler gezahlt wird. Hamburg erwartet zusätzliche Aufwendungen von bis zu 5,8 Millionen Euro allein für die Unterstützung der 2400 gesetzlichen Krankenversicherten.

Indem man den beträchtlichen Verwaltungsaufwand für die Kontrolle der persönlichen medizinischen Rechnungen und die Kalkulation der Hilfe beseitigt. Natürlich stehen die Privatkrankenkassen dieser Situation skeptisch gegenüber, denn das Beamtengeschäft ist ein wichtiger Eckpfeiler. Eine Sprecherin des Verbands der Privatkrankenkassen warnte davor, dass die Plaene darauf abzielen, die Wahl zwischen Krankenkasse und privater Krankenversicherung aufzuheben.

Dies würde jedoch den Wettbewerbsdruck verringern, die ärztliche Betreuung verschlimmern und die Preise anheben. Unabhängig von diesen Erkenntnissen ist vor kurzem eine private Krankenkasse in das Begünstigungsgeschäft eingetreten, wie das in der vergangenen Handelswoche berichtete: Die digitale Krankenkasse Ottonova. Den Beamten und ihren Angehörigen werden vier Fahrpreise - Economy, Premium Economy, Business Class und First Class - geboten.

Ein Beispiel Premium-Economy: Ambulante und stationäre Patienten werden bis zum 3,5-fachen der Honorarordnung entlohnt, visuelle Hilfen bis zu einem Betrag von 500 Euro in zwei Jahren, Hausarztbesuche bis zu 1000 Euro pro Jahr, präventive medizinische Vorsorge über GKV. Der Betrag der Zahnbehandlung, der die Vorauszahlungen der Beihilfen übersteigt, ist in den ersten vier Jahren auf höchstens 2000 Euro beschränkt.

In der Klinik hat der Patient nur das Recht auf ein Gemeinschaftszimmer ohne Chefärztliche Behandlung. Ein Beispiel erster Klasse: Hier sind die Gebühren in der Regel auf das Fünffache der Honorarordnung begrenzt, was für einen kostspieligen Fachmann zu Schwierigkeiten werden kann. Brillen, Hausärzte und viele andere Dienstleistungen erfüllen den Premium Economy-Preis. In der Klinik haben Sie jedoch Anrecht auf ein einziges Zimmer und die Behandlung durch den Chefarzt.

Bei einem 40-jährigen Bundesbeamten wären in den Einzeltarifen mit den nachfolgenden Aufwendungen zu rechnen: Wirtschaft EUR 291,82, Gesundheitswesen EUR 299,42, Business Class EUR 316,58 und First Class EUR 339,79.

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