Krankenversicherung Beitragssatz

Gesundheitsversicherung Beitragssatz

Kalkulation der Krankenversicherungsbeiträge. Wechsel der Krankenkassen in der GKV: Welche Rolle spielt der Beitragssatz? andere nach dem allgemeinen Beitragssatz der GKV. Allerdings wird der Zusatzbeitrag wieder solidarisch finanziert. Inwieweit ist der Krankenversicherungsbeitrag für die mhplus BKK für Mitarbeiter und Pensionäre hoch?

Beitragstarife der Gesundheitskassen

Aufgrund der EinfÃ??hrung der Krankenkasse wurden die BeitragssÃ?tze der Kassen ab 2009 durch den Bundesgesetzgeber festgelegt. Das bedeutet, dass ab dem 01.01.2009 ein einheitlicher Beitragssatz für alle GKVs in ganz Deutschland gelten wird. In der damaligen Finanzreform war jedoch - neben der Einrichtung des Krankenversicherungsfonds - vorgesehen, dass der reduzierte Beitragssatz vollständig abgeschafft wurde.

Im Anhang finden Sie eine Überblick über die ab 2009 noch gültigen Tarife der GKV. Die Gruppe der Personen, die den allgemeinen Beitragssatz nach 241 SGB II zu zahlen hat, ändert sich nicht. Wie bisher richtet sich der Beitragssatz an alle Versicherten der GKV, die im Falle einer Erwerbsunfähigkeit Anspruch auf Lohnfortzahlung für einen Zeitraum von mind. sechs Kalenderwochen haben.

Die Begünstigten einer Altersteilrente oder einer Altersteilzeitrente müssen ebenfalls den allgemeinen Beitragssatz zahlen, da diese Personengruppe bei Erwerbsunfähigkeit Krankengeld in anspruch hat. Heimarbeitskräfte müssen ab dem 01.01.2009 auch den allgemeinen Beitragssatz zahlen. Die bisher für diese Personengruppe gültige Beitragserhöhung entfiel zum 31. Dezember 2008, der Gesamtbeitragssatz vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2014 liegt bei 15,5 vH.

Dieser Beitragssatz enthält bereits den Sondereffekt von 0,9%-Punkten. Seit dem 01.01.2015 erhalten die Kassen wieder mehr finanzielle Eigenständigkeit. Ab Jänner 2015 beläuft sich der generelle Beitragssatz auf 14,6 Prozentpunkte; gleichzeitig wird der spezielle Beitrag ersatzlos storniert. Hat ein Versicherter der GKV keinen Leistungsanspruch auf Krankheit, kommt der reduzierte Beitragssatz zur Anwendung.

Bei einigen Personengruppen wird der Leistungsanspruch auf Krankengeld ab dem 1. Januar 2009 aus dem Leistungskatalog der GKV entfernt. Aus diesem Grund gilt der reduzierte Beitragssatz für mehrere Gruppen von Versicherten. Der reduzierte Beitragssatz gilt für die folgenden Versicherten: Mit Wirkung zum 01. Januar 2009 entfällt der gestiegene Beitragssatz zur Krankenversicherung. Für Angehörige des GKV, die bei Erwerbsunfähigkeit für einen Zeitraum von sechs Kalenderwochen keinen Leistungsanspruch hatten, gilt dieser Beitragssatz.

Aufgrund des Wegfalls des gestiegenen Tarifs müssen die Kassen für die betroffene Gruppe Krankenversicherungsleistungen in einem optionalen Tarif bereitstellen. Bitte beachten Sie auch: Selbständige haben keinen Leistungsanspruch auf Krankheit. Seit dem 01.07.2009 hatten Selbständige wieder die Gelegenheit, ab der 7. Arbeitsunfähigkeitswoche eine Krankenversicherung mit Leistungsanspruch zu schließen.

Bei Anwendung des reduzierten Beitragssatzes müssen die Kassen einen zusätzlichen Beitrag verlangen, wenn die Mittel der Kasse nicht zur Deckung der Kosten ausreichen. Die Höhe des Zusatzbeitrags ist in 242 SGB V festgelegt. Einzieht oder muss eine Krankenversicherung einen zusätzlichen Beitrag einziehen, wird dieser seit 2015 auf der Grundlage des Einkommens, d.h. eines festen Prozentsatzes, berechnet.

Die Höhe des Zusatzbeitrags ist in den Statuten der entsprechenden Krankenkassen festgelegt. Der Mehrbeitrag wird im Sinne des GKV-Vers. Entlastungsgesetzes ab dem 01.01.2019 wieder in Solidarität mit den Betroffenen erstattet. Dies bedeutet, dass dieser - wie der Krankenversicherungsbeitrag, der sich aus dem allgemeinen Beitragssatz berechnet - wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern oder von Pensionären und Pensionskassen übernommen wird.

Der durchschnittliche Mehrbeitrag für jedes Jahr wird vom Gesundheitsministerium bekannt gegeben. Rechtliche Grundlage für den Durchschnittszuschlag ist § 242a SGB V. Im Prinzip ist dies ein reiner kalkulatorischer Parameter, der den mittleren Mehrbeitrag angibt, den alle GKV zu leisten haben. So kann der einzelne Zuschlag einer Krankenversicherung höher oder niedriger sein als der durchschnittliche Zuschlag.

Bei einigen Gruppen von Personen wird bei der Ermittlung der Krankenversicherungsbeiträge der Durchschnittszuschlag erhoben. Diese Personengruppe umfasst unter anderem Empfänger von Arbeitslosenunterstützung II, Leistungsempfänger für die Teilnahme am Erwerbsleben und Leistungsempfänger nach SGB VII. Die Tatsache, dass der Durchschnittszuschlag für gewisse Gruppen von Personen anwendbar ist - ungeachtet derjenigen, bei der die Versicherten krankenversichert sind -, ist damit verbunden, dass die Konkurrenzneutralität berücksichtigt wird und der Verwaltungsaufwand für die beitragszahlenden Einrichtungen verringert wird.

Weitere Informationen finden Sie auch unter Nachtragsbeitrag. Für das Jahr 2019 beträgt der zusätzliche Beitrag durchschnittlich 0,9 Prozentpunkte (im Jahr 2018 lag der Beitragssatz noch bei 1,0 Prozent).

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