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Freelancer und Selbständige: Vergessen Sie nicht das Krankengeld! Es stehen der gesetzliche Anspruch oder der optionale Krankenversicherungsschutz zur Auswahl. Eine Familienversicherung und eine studentische Krankenversicherung für Studenten. Sie haben die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung (GKV und PKV). Auslandskrankenversicherung für Selbständige und Freiberufler in Deutschland.

Welcher Krankenversicherungsschutz ist für Freiberufler geeignet?

Sie sind als Freiberufler für Ihre eigene Krankenversicherung verantwortlich. Egal ob Sie als Privatperson oder per Gesetz versichert sind, Sie müssen sich aufgrund Ihrer eigenen gesundheitlichen und familiären Situation selbständig aufstellen. Tatsache ist, dass Sie eine Krankenversicherung haben müssen, da dies vom Gesetzgeber gefordert wird. Sowohl männliche Personen ab Beginn der 40er Jahre als auch weibliche Personen ab Beginn der 30er Jahre sowie Freiberufler mit Familien reisen in der Regelfall billiger mit der GKV.

Für das GKV-System wird der zu zahlende Beitragssatz auf der Grundlage des Ergebnisses berechnet. Staatlich versicherungspflichtige Freiberufler müssen jeden Monat 14,6% ihres Arbeitsentgelts an die zuständige GKV abführen. Diejenigen, die ab der 7. Woche der Krankheit auf das Lohnfortzahlung verzichten, können ihren Anteil auf 14% ermäßigen. Dazu zählen neben den Erträgen aus der Freiberuflertätigkeit auch Erträge aus Vermietung und Leasing, Beteiligungserträge und so weiter.

In der Regel übernimmt die GKV einen Mindestlohn, egal ob Sie ihn wirklich haben oder nicht. Freiberufler, die gerade erst ihr eigenes Unternehmen gründen und von der BA eine Anlaufbeihilfe oder ein Eintrittsgeld bekommen, haben eine niedrigere Bemessungsgrundlage als diejenigen, die ohne diese Beihilfen einsteigen. Der Leistungsumfang des GKV-Systems ist im SGB V rechtlich geregelt.

Damit sind die zu erbringenden Leistungen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention bei 90-95% aller GKV satt. Aufgrund entsprechender gesetzlicher Änderungen im Gesundheitswesen können sich dabei auch die Dienstleistungen der GKV verändern. Dagegen können die ergänzenden Freiwilligenleistungen und Prämienprogramme beträchtliche Abweichungen aufweisen, weshalb sich ein Leistungsvergleich der einzelnen GKVs zahlt.

Nach dem Territorialitätsprinzip bezahlt die GKV nur im eigenen Land. Selbst wenn es mit einigen Mitgliedsstaaten eine Sozialvereinbarung gibt, die festlegt, dass die Kosten durch das GKV-System gedeckt werden, können Sie feststellen, dass viele Ärzte Sie nur auf eigene Faust behandeln. Hier hat das Bundesministerium für Gesundheit eine deutliche Vorschrift gemacht und stellt auf seiner Website alle Ausnahmeregelungen im Zusammenhang mit Krankengeldleistungen im In- und Ausland auf.

Sind Sie bereits bei der Krankenkasse krankenversichert und wollen bei Ihrer Krankenkasse verbleiben, informieren Sie Ihre Krankenkasse über Ihren Statuswechsel (zu selbständig beschäftigt). Wer seine Krankenkasse wechselt, muss an dieser Position die angegebene Frist einhalten. Bevor Sie Ihre bisherige Krankenkasse kündigen, vergewissern Sie sich vorab, dass Sie tatsächlich von der neuen Krankenkasse akzeptiert werden.

Es kann im Extremfall vorkommen, dass Sie unbeabsichtigt in die Privatversicherung wechsels. Wenn Sie bisher in der Privatversicherung waren, unter 56 Jahre alt sind und nun als selbständiger Freiberufler in die GKV wechselt, ist das prinzipiell sehr schwierig möglich. Eine Änderung ist bei über 55-Jährigen nur möglich, wenn dies in der Hausratversicherung des Ehegatten geschieht.

Inwieweit sich für Sie als Freiberufler ein Umstieg auf die PKV rechnet, hängt von vielen unterschiedlichen Einflüssen ab. Ob eine auf Ihre Wünsche zugeschnittene PKV wirklich besser ist als die GKV, sollten Sie sich genauer ansehen: Denn auch beim Beitrag der PKV spielt das Lebensalter, das Gender, der Gesundheitszustand, die von Ihnen gewünschte Leistung eine maßgebliche Bedeutung.

Die billigste Beteiligung beträgt fast 200,00 pro Kalendermonat und ist damit billiger als der Mindestbeitrag der GKV. Bei Wahl des entsprechenden Tarifs sind Sie auch im europäischen Raum vollversichert. Ab wann ist es sinnvoll, in eine Privatversicherung zu wechseln? Wer unter 35 Jahre alt ist, weitgehend gesünder ist, keine eigenen vier Wände hat und keine eigenen hat, ein gutes Gehalt oder Kapital hat und weder in einem risikoreichen Berufsstand arbeitet noch ein risikoreiches Freizeitbeschäftigung betreibt oder ausüben wird, für den ist es eine Umstellung auf die Privatversicherung lohnenswert.

Allen anderen sollte sorgfältig überlegt werden, ob es wirklich Sinn macht, sich langfristig aus der GKV zurückzuziehen. Wenn Sie bisher als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer bisher unentgeltlich und heute völlig selbstständig als Freiberuflerin oder Freiberuflerin waren, lassen Sie es Ihre Krankenkasse wissen. Den vollen Krankenversicherungsbeitrag bezahlen Sie ab sofort selbst, da der frühere Arbeitgeberbeitrag von max. 323,03 ? nicht mehr anwendbar ist und von Ihnen zu tragen ist.

Für den Wechsel der PKV müssen Sie die vertraglich vereinbarten Fristen einhalten. Schauen Sie sich zuerst nach einer neuen Versicherungspolice um und stellen Sie fest, dass sie Sie wirklich einbezieht, bevor Sie Ihre bestehende stornieren. Für den Wechsel von der GKV zur PKV überprüfen Sie vorab, ob und zu welchen Konditionen Sie von der PKV akzeptiert werden.

Vor der Entscheidung für die eine oder andere Krankenversicherung sollten Sie gut abschätzen und gezielt vorgehen: Zunächst einmal sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welche Dienstleistungen Sie wünschen und brauchen. Außerdem können Sie gleich herausfinden, wie kostspielig welche Dienste werden können. Vor dem Abschluss einer Versicherungspolice ist es wichtig, dass Sie mehrere Offerten miteinander abgleichen und die Veränderung sowie die damit zusammenhängenden Risken und Möglichkeiten abklären.

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