Krankenversicherung Versicherungspflichtgrenze

Grundversicherung Versicherungspflichtgrenze

Mit der Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresverdienstgrenze (JAEG) genannt, wird die Höhe des Bruttojahresverdienstes festgelegt, ab dem ein Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig wird. Dies bedeutet, dass er sein Einkommen für ein Jahr unter die Versicherungspflichtgrenze senken müsste. Mit der Jahresverdienstgrenze (JAEG) wird das Ende der Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung bezeichnet. Jeder Mitarbeiter muss in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sein.

2019: Versicherungspflichtgrenze, Höchstbetrag GKV-Beitrag, Höchstbetrag Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung, Einkommensgrenze für 2019!

Was ist die Obergrenze für die Beitragsbemessung der GKV für 2019? Was ist die Versicherungspflichtgrenze (Jahresverdienstgrenze) für 2019? Was ist der Höchstbetrag der GKV im Jahr 2019? Was ist der Höchstbetrag des Arbeitgeberzuschusses für PKV im Jahr 2019? Ich werde in diesem Blog-Post auf die Grenzwerte eingehen, die für das Jahr 2019 erwartet werden.

Darüber hinaus tritt mit Wirkung zum 01.01.2019 das GKV-VEG (GKV-Versichertenentlastungsgesetz) in Kraft. Der GKV-VEG will sicherstellen, dass die Beitragszahlungen zur GKV wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber übernommen werden (mehr dazu später). Der Gesetzentwurf für 2019 wurde von der Bundesministerin für Wirtschaft und Technologie (BMAS) anfangs Sept. 2018 vorgelegt.

Die Sozialversicherungsverordnung für das Jahr 2019 muss zunächst von der Regierung verabschiedet und vom Rat genehmigt werden, bevor sie im BGBl. veröffentlicht wird. Die nachfolgenden Informationen und Kennzahlen in diesem Beitrag unterliegen zunächst alle, d.h. (noch) nicht verbindlichen Bestimmungen! Û 60. 750,- pro Jahr, d.h. EUR 062,50 pro Monat (jährliche Lohngrenze nach § 6 Abs. 6 SGB V).

Für Mitarbeiter, die an einem Übergang in die gesetzliche Krankenversicherung interessiert sind, ist die Jahresverdienstgrenze von Bedeutung. Auch das so genannte Sonder-JAEG nach 6 Abs. 7 SGB V erhöht sich für das Jahr 2019 und wird wahrscheinlich auf 54. 450,- pro Jahr, d.h. auf ? 537,50 pro Monat erhöht. Mit der Jahresverdienstgrenze (Versicherungspflichtgrenze in der GKV ) ist nicht zu vermischen die so genannte Beitragsbemessungsgrenze der GKV und der Langzeitpflegeversicherung (BBG).

Es wird erwartet, dass die Einkommensschwelle für die SHI-Beiträge im Jahr 2019 auf 54.450,00 pro Jahr und im Jahr 2019 auf 4.537,50 pro Monat anhebt. Für die gesetzliche Krankenversicherung wird für 2019 ein allgemeiner Beitrag von 14,6% erwartet. Darüber hinaus können die GKV jedoch einkommensabhängige Zuschläge einfordern. Ab 2019 muss dieser zusätzliche Beitrag nicht mehr allein von den Mitarbeitern übernommen werden.

Daher wird der Parlamentarier am 01.01.2019 eine Novellierung des SGB vornehmen. Von 2019 an wird die Hälfe des mittleren Zuschlags nach 242a SGB V auch als Dienstgeberzuschuss gezahlt, jedoch nicht mehr als die Hälfe des Betrags, den der Arbeitnehmer für seine Krankenversicherung zu entrichten hat.

Dabei ist der letztgenannte Absatz insofern von Bedeutung, als die sogenannten Zuschläge nicht bei jeder gesetzlichen Krankenversicherung gleich sind. Sie können über- oder unter dem "durchschnittlichen Zusatzbeitrag" liegen. Wie hoch ist der "durchschnittliche zusätzliche Beitrag zur GKV" und wie wird er bestimmt? Hier ist ein auszugsweise aus dem SGB Fünfte Liste (V) - GKV - Status 13.11.2018, Zitierung (Quelle: www.gesetze-im-internet. de):

1 ) Der mittlere zusätzliche Beitragssatz errechnet sich aus der Abweichung zwischen den erwarteten Jahresausgaben der Krankenversicherungen und den nach den 266 und 270 zur Zuweisung verfügbaren erwarteten Jahreseinnahmen der Krankenkasse, dividiert durch die erwarteten Jahreseinnahmen der Versicherten aller beitragspflichtigen Krankenversicherungen, mal 100.

Für 2019 wird der durchschnittliche individuelle Zusatzbeitragssatz (einkommensabhängiger Zusatzbeitrag) der GKV auf 0,9% geschätzt! Seit der Einfuehrung des so genannten einkommensabhaengigen Zuschlags ist der Hoechstbeitrag zur GKV nicht mehr bei jeder Kasse gleich, da der Zuschlag, wie bereits erwahnt, von Kasse zu Kasse variieren kann.

Nimmt man die Einkommensgrenze der GKV für das Jahr 2019 von EUR 4,537,50 pro Monat und nimmt man 14,6% (allgemeiner Beitrag der GKV im Jahr 2019) = EUR 662,48. Außerdem kann die GKV nun den genannten Mehrbeitrag verlangen. Würde dieser zusätzliche Beitrag 2019 erwartungsgemäß im Durchschnitt 0,9 %-Punkte betragen, wäre der maximale Monatsbeitrag für diese GKV in diesem Beispiel dann 703,31 ? (4.537,50 ? * 15,5%).

Es sei darauf hingewiesen, dass diese Kalkulation mit dem so genannten allgemeinen Beitragensatz erfolgt ist. Aber es gibt auch Aufstellungen, in denen der so genannte reduzierte Beteiligungssatz gilt. Für 2019 wird ein reduzierter Beitrag nach § 243 SGB V von 14,0% erwartet. Darüber hinaus ist auch der maximale Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung zu berücksichtigen.

In der Pflege personalstärkung (PpSG), die voraussichtlich auch am 1. Januar 2019 inkrafttreten wird, wird der Beitrag zur Pflegeversicherung vermutlich um 0,5% angehoben (§ 55 SGB XI). Damit beträgt der maximale Beitrag zur Pflichtsozialversicherung für Arbeitslose dann 149,74 (3,3% Punkte * 4.537,50 ) pro Jahr und 138,39 (3,05% Punkte * 4.537,50) pro Jahr für Menschen mit Nachkommen.

Auf der Grundlage des allgemeinen GKV-Beitragssatzes können natürlich der durchschnittliche Zusatzbeitrag in Prozent und die Einkommensschwelle, der so genannte Höchstbeitrag des Arbeitgebers zur Krankenversicherung, auch für privat Versicherte, berechnet werden. Für die Krankenversicherung mit Krankenversicherungsanspruch bezahlt der Dienstgeber den Zuschuß bis max. 7,3% (Hälfte des allgemeinen Beitragstaktes von 14,6%) + die Hälfe des mittleren Zusatzbeitrages von 0,9%; damit ergeben sich 7,75% Punkte der Einkommensschwelle, aber natürlich nur bis max. die Hälfe des zu entrichtenden tatsächlichen Beitrages (d.h. wenn das beitragspflichtige Einkommen unter der Einkommensschwelle liegt).

So würde der Höchstbetrag des Arbeitgeberzuschusses für die Krankenversicherung mit Krankengeldanspruch (oder bei der privaten Krankenversicherung mit Tagesgeld) im Jahr 2019 wahrscheinlich 351,66 ? (4.537,50 ? * 7,75%) betragen. Diese Angaben sind auch für die PKV (private Krankenvollversicherung) zur Berechnung des Arbeitgeberzuschusses für die PKV von Bedeutung. Selbstverständlich kann nur die halbe Höhe des eigentlichen Beitrages zur privaten Krankenversicherung als Zuschuss zum Arbeitgeber in Betracht kommen, aber nur bis zur Höhe des maximal zulässigen Arbeitgeberzuschusses.

Auch das Arbeitgebergeld für die gesetzliche Pflegeversicherung wird gesondert errechnet. Hast du noch weitere Informationen oder möchtest du einen Vergleich des Marktes für eine PKV (private Krankenversicherung)?

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