Kündigung Private Krankenversicherung wegen Pflichtversicherung

Beendigung Private Krankenversicherung wegen Pflichtversicherung

ausserordentlich durch den Eintritt in die gesetzliche Pflichtversicherung. Beendigung der Pflichtversicherung oder eine. Veränderung - es gibt Gründe, warum die Betroffenen nach Wegen aus ihrer privaten Krankenversicherung suchen können. Ein Student musste in die Pflichtversicherung wechseln, denn diese müssen wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sein.

Besonderes Kündigungsrecht einer privaten Krankenversicherung zu Beginn der Ausbildung

Hallo, zunächst meine Situation: Mein Beamter ist am 31.05.2010 ausgeschieden und wegen meiner selbständigen Erwerbstätigkeit muss ich eine Krankenversicherung abschließen. Aufgrund der geringeren Ausgaben würde ich gerne eine private Krankenversicherung abschließen. Aber jetzt gibt es ein Problem: Ich weiss bereits, dass ich am 01.10.2010 mit einem Ausbildungsplatz in einem Betrieb mit dem Studienbeginn beginnen werde.

Ich werde hier der Pflichtversicherung in der GKV unterstellt sein. Meine letzte Frage: Gibt es zu Beginn der Ausbildung am 01.10.2010 ein Beendigungsrecht für den gesamten Sicherungsvertrag der PKV? Muß ich beim Versicherungsabschluss auf etwas achten oder muß jeder Krankenkassenvertrag dieses Recht einhalten? Die Rückmeldung wurde am 27.05.2010 verschickt und kann nicht mehr aktuell sein.

Die Pflichtversicherung in der GKV nach 5 Abs. 1 SGB V tritt, wie Sie bereits richtig festgestellt haben, mit der Zulassung des Studiengangs und/oder der Berufsausbildung in Kraft. Allerdings würde eine bisher für die Selbständigkeit geschlossene private Krankenversicherung nicht zwangsläufig aufgelöst, sondern muss von Ihnen selbst aufgelöst werden.

Gerade dieser Hinweis reguliert § 205 Abs. 2 VVG. Demnach hat die versicherte Person ein gesetzlich vorgeschriebenes besonderes Kündigungsrecht, wenn sie per Gesetz der Pflichtversicherung bei der GKV und/oder der Pflegesicherung unterstellt wird. Richtige Beendigungen gemäß dieser Bestimmung müssen von der Versicherungsgesellschaft akzeptiert werden. sondern steht in engem Zusammenhang mit dem Entstehen der GKV.

Daher wäre der vorhersehbare Eintritt der Versicherungspflicht nach 205 Abs. 2 VVG prinzipiell kein Hindernis für das Auflösungsrecht. Die private Krankenversicherung kann daher Ihre Kündigung nicht verweigern, sondern muss den Grund für die Kündigung nach 205 Abs. 2 VVG anerkennen, sofern Sie die dort angegebene 3-Monats-Frist eingehalten und das Eintreten der Pflichtversicherung fristgerecht nachgewiesen haben.

Für die Krankenversicherung, die Krankenpflegeversicherung sowie für eine geschlossene Taggeldversicherung gilt das Vorkündigungsrecht. Darüber hinaus sind beim Abschluß eines Versicherungsvertrages mit einer Privatkrankenkasse nur die gebräuchlichen Aspekte wie wahrheitsgetreue Antworten auf gesundheitliche Fragestellungen und alle für den Abschluß des Vertrages wichtigen Fragestellungen (und Fragestellungen) sowie die richtige Wahl der Leistungen und Prämien zu achteten.

Trotzdem sollten Sie noch einmal darüber nachdenken, ob eine Selbstbeteiligung im GKV für die fraglichen 4 Monate nicht aufgrund des bereits bevorstehenden Entstehens der Versicherungsverpflichtung in der Rechtsschutzversicherung noch vorzuziehen ist. Obwohl die Beitragssätze dort etwas erhöht sein können, würde die Freiwilligkeit der Mitgliedschafts- und Versicherungszugehörigkeit im Krankenversicherungssystem mit dem Beginn der Pflichtversicherung erlöschen, so dass der Umstieg von der Freiwilligen-/Privaten Krankenversicherung auf die GKV dann grundsätzli ch weniger problematisch sein könnte.

Mehr zum Thema