Leistungskatalog Krankenkasse

Sozialleistungskatalog Krankenkasse

Einige Beispiele für außervertragliche Dienstleistungen sind. Der so genannte Leistungskatalog umfasst die Rahmenbedingungen für die gesetzlichen Krankenkassen. Für welche Leistungen muss jede gesetzliche Krankenkasse aufkommen? Zu diesem Zweck hat der Gesetzgeber ein umfassendes Regelwerk aufgestellt: den Dienstleistungskatalog. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Leistungskatalog Krankenkasse" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen.

Gesamtleistungsumfang der Dienstleistungen

Wer in der gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, hat ohne Rücksicht auf sein Gehalt und sein Lebensalter Anrecht auf eine flächendeckende Krankheit. Die Grundrechte auf Sozialleistungen hat der Versicherer festgelegt: Es gibt jedoch keine Gewähr für den exakten Leistungsumfang. Als Leistungskatalog wird der gesamte Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen bezeichnet.

Im fünften SGB V ist der Leistungskatalog nur als Rahmenanspruch angegeben: Das Recht besagt, dass die Versicherten ein Anrecht auf medizinische Behandlungen haben. Dazu gehören vor allem die medizinische, zahnmedizinische und physiotherapeutische Betreuung, die Bereitstellung von Medikamenten, Verbänden, Heilmitteln und Hilfen, die Heimpflege, Krankenhausbehandlungen sowie die medizinische Wiedereingliederung und andere Dienstleistungen.

Dabei müssen die Dienstleistungen den Anforderungen der Wirtschaftlichkeit entsprechen. Der Leistungsumfang ist bei der Therapie von Folgekrankheiten durch unnötige medizinische Interventionen - zum Beispiel durch kosmetische Chirurgie oder Durchstechen - eingeschränkt. Der Ausweis der juristischen Personen erfolgte nach dem "Prinzip der materiellen Ressourcen". In der Regel rechnet die Versicherung die Rechnungen selbst ab.

Jeder Angehörige einer GKV kann einen Hausarzt seiner Wunschvorstellung aufsuchen - sofern er von der Versicherung lizenziert ist. Dabei werden die anfallenden Ausgaben unmittelbar von seiner Krankenkasse erstattet. Medikamente zur Therapie kleinerer gesundheitlicher Störungen werden von der GKV nicht mehr bezahlt - ob Laxantien, Hustensirup oder Nasensprüher. Im Falle von Massage oder Physiotherapie übernimmt die Versicherungsnehmerin in der Regelfall 15 Prozentpunkte der anfallenden Selbstkosten.

Die Versicherten bezahlen auch den größten Teil der Brillen. Besonders einkommensschwache Angehörige der GKV (rund 11.000 EUR pro Jahr oder weniger) können im Rahmen der Überlastungsklausel von den Selbstbeteiligungen befreit werden. Überschreiten bei schwerkranken Patienten die Selbstbeteiligungen aufgrund der gleichen Erkrankung einen Prozentsatz des Bruttojahreseinkommens pro Jahr, sind sie ebenfalls von den Eigenbeiträgen befreit.

Obwohl die Ausgaben für Zahnbehandlungen und Zahnerhalt komplett von der Krankenkasse getragen werden, übernimmt der Betroffene die Hälfe der Ausgaben für Zahnkronen, Zahnbrücken, Teil- oder Totalprothesen selbst. Vollstationär ist immer dann möglich, wenn andere Therapieformen, wie z.B. ambulant oder teilstationär, nicht ausreichend sind. Je nach Schweregrad und Typ der Erkrankung umfasst der Umfang der ambulanten Pflege alle für die stationäre Pflege notwendigen Leistungen: Ärztliche Pflege, Betreuung, Pflege, Bereitstellung von Medikamenten, Heil- und Hilfsmittel, Übernachtung und Mahlzeiten.

Der Krankenversicherer trägt die anfallenden Krankenhauskosten ohne Zeitbegrenzung. Für die stationäre Versorgung betragen die Zuzahlungen für die Versicherten zehn EUR pro Tag. Allerdings ist die Entscheidungsfreiheit des Spitals selbst begrenzt. Die Ärztin oder der Ärzt muss den Patienten an das nächste Spital überweisen, das die notwendige Versorgung durchführt. In der Klinik bekommt die Versicherten alle ärztlich erforderlichen Dienstleistungen und Behandlungen vom Dienst habenden Arzts.

Auf ein Zweibett- oder Einzelzimmer oder eine Therapie durch den Chefarzt haben nur private Patienten Anrecht. Außerdem bekommen alle obligatorisch Versicherten ein Krankmonat. Die Krankengeldleistung wird als "Einkommensersatzleistung" nach dem Zeitraum von sechs Wochen gezahlt, in dem der Dienstgeber die Löhne an die Arbeitnehmer und zahlenden Versorgungsanwärter weiterzahlt. Studierende, Familienangehörige und Pensionäre haben keinen solchen Anrecht. Die Höhe des Krankengeldes beträgt 70 Prozentpunkte des Bruttolohns, höchstens 90 Prozentpunkte des Nettoeinkommens.

Zu den von der Krankenkasse finanzierten Dienstleistungen zählt auch die ambulante Betreuung, wenn sie aus gesundheitlichen Gesichtspunkten notwendig ist und so ein Spitalaufenthalt erspart wird. Trächtige Frauen und Jugendliche haben ein Anrecht auf ambulante Betreuung oder Haushalthilfe, wenn dies aus gesundheitlichen GrÃ?nden notwendig ist und keine im Haus wohnhafte Personen in der Lage sind, sie zu betreuen.

Der Versicherungsschutz besteht für alle Personen mit Pflichtversicherung und freiwilligen Mitgliedern der GKV sowie deren Ehegatten und Kindern im Zuge der beitragsunabhängigen Rückversicherung (Familienversicherung). Sind diese Bedingungen erfüllt, sind sie vom Gesetzgeber obligatorisch versichert und müssen einer GKV ihrer Wahl beigetreten sein. In die obligatorische Krankenkasse aufgenommen werden alle Bewohner ohne Krankenkasse, die keinen anderen Versicherungsanspruch haben und die letztmalig in der Krankenkasse versichert waren.

Darüber hinaus existiert die GKV-Verpflichtung für Menschen, die bisher weder von der gesetzlichen noch von der privaten Krankenversicherung gedeckt waren und die dem GKV-Bereich zugeordnet werden können, weil sie z.B. als Angestellte aktiv waren.

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