Mindestbeitrag Gesetzliche Krankenversicherung

GKV Mindestbeitrag

Die Beitragsgrundlage ist gesetzlich geregelt. Für alle anderen gesetzlichen Versicherten wird sie künftig beitragsfrei ausgezahlt. Wenn Ihr Ehepartner nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, kann dieses Einkommen auch anteilig bei der Berechnung des Beitrags berücksichtigt werden. In den meisten Fällen ist die gesetzliche Krankenversicherung für die umfassende Gesundheitsversorgung zuständig.

Krankenversicherungen - ein großes Argument für die GKV-Mitglieder

Selbständige mit niedrigem Einkommen mussten bisher überproportional viele Krankenversicherungsbeiträge auszahlen. Ihnen berechnen die Kassen ein Scheinmonatseinkommen von 2.284 EUR. Selbst kleine Selbständige bezahlen derzeit mehr als 400 EUR pro Kalendermonat für die Kranken- und Pflegeversicherung, und zwar ohne Rücksicht auf ihr tatsächliches Einkommen (normaler Beitrag mit Krankengeld). Lediglich bei Neugründungen oder in Fällen von Schwierigkeiten erwartet die Krankenversicherung einen Minderwert.

Das beste Tagesgeldangebot für Selbständige finden Sie in unserem Gegenüberstellung der optionalen Krankengeldraten. Das rechnerische Mindesteinkommen für kleine Selbständige wird ab dem Jahr 2019 auf EUR 038,33 pro Kalendermonat sinken. Damit halbieren sie ihren Anteil an der Kranken- und Pflegeversicherung auf etwas mehr als 190 E. Die neuen Mindesteinkommen liegen weit unter der bisher geltenden Obergrenze für Notfälle und Start-ups, die damit überflüssig wird.

Noch ein Plus für Selbständige: Wenn jemand keinen Einkommensnachweis vorlegt, z.B. weil es noch keine Steuerveranlagung gibt, muss er zunächst den maximalen Beitrag von rund 840 EUR (2019) für die Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Die Beitragssätze können ab dem nächsten Jahr rückwirkend für bis zu zwölf Monaten geändert werden, wenn Selbständige ihre Steuererklärung später abgeben.

Auch für gesetzliche Mitarbeiter und Pensionäre gibt es gute Nachrichten. Ihre Arbeitgeber und die gesetzliche Rentenversicherung werden ab dem Jahr 2019 wieder die Hälfe ihrer Beiträge in voller Höhe bezahlen, also auch den Zusatzbeitrag, den nahezu alle Krankenkassen zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6 aufbringen. Nach Angaben der Bundesregierung wird die Massnahme die Belastung der Versicherungsnehmer um jährlich acht Mrd. EUR reduzieren, während Arbeitgeber und Rentenversicherungsträger staerker belaste.

Sämtliche Regelungen sind im Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Schutz der Versicherten enthalten. Der Bundesrat muss das Gesetzt noch am kommenden Donnerstag, den so genannten Bundesrat, verabschieden, ist aber nicht zustimmungspflichtig. Es soll am gestrigen Tag, dem sogenannten Tag des Inkrafttretens am ersten Tag 2019, inkrafttreten.

Gesetzesneuheit: Diese Erleichterungen erfordern Krankenversicherungspatienten 2019

Das Gesetz über die Entlastung der Versicherten sieht ab 2019 eine finanzielle Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherungen vor. Patienten, die krankenversichert sind, bezahlen dann niedrigere Beitragssätze an die AOK. Dennoch sind die Ausgaben für die Versicherten nach wie vor sehr unterschiedlich, so dass es sinnvoll ist, die Leistungen der verschiedenen Krankenversicherungen einzeln zu betrachten. Heute hat der Deutsche Bundestag das so genannte "Versichertenentlastungsgesetz" von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verabschiedet.

Für eine größere Chancengleichheit zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen hat er eine Vielzahl von Veränderungen für Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung eingeleitet. Beispielsweise werden die Arbeitnehmerbeiträge zur Krankenversicherung ab 2019 vollständig gleichberechtigt mitfinanziert. Aber auch für Selbständige wird es eine Erleichterung geben: Für sie wird in Zukunft ein niedrigerer Mindestbeitrag gelten. Ab dem Stichtag 31. Dezember 2019 sieht das Recht unter anderem eine gleichberechtigte Beitragsfinanzierung der Krankenkassen vor.

Damit zahlen die Unternehmer in Zukunft nicht nur die Haelfte des Grundbeitrags von 14,6 Prozentpunkten des Arbeitsentgelts, sondern auch 50 Prozentpunkte des Mehrbeitrags. Die Mitarbeiter führen dies zurzeit aus eigener Kraft durch. Der durchschnittliche Mehrbeitrag beträgt zurzeit 1,0-prozentig. Ungeachtet des Gesetzes kündigte Spahn jüngst an, dass der Anteil bis 2019 auf 0,9 Prozentpunkte gesenkt werden könnte.

Die Ministerin führte als Grund die gute wirtschaftliche Situation an, die zu Überschüssen in den Staatskassen führen würde. Hinweis: Eine niedrigere Durchschnittsprämie führt nicht zwangsläufig dazu, dass jede Krankenversicherung billiger wird. Der Grund dafür ist, dass die Versicherungsgesellschaften den Zuschlag einzeln festlegen. Sie liegt derzeit zwischen 0 und 1,7 Prozentpunkten und wird nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes 2019 bei vielen Krankenkassen voraussichtlich gleichbleibend sein.

Deshalb ist es sinnvoll, die Krankenkassen kostenlos zu vergleichen, um mit einem Wechseln Kosten zu senken. Finde jetzt eine erschwingliche Krankenversicherung für deine Brieftasche. Auch die Selbständigen können sich mit dem Versichertenhilfegesetz auf einige Neuerungen einlassen. Der Mindestbeitrag zur GKV wird für sie signifikant sinken und ab 2019 nur noch rund 171 EUR pro Kalendermonat ausmachen.

Selbständige, die eine gesetzliche Krankenversicherung abschliessen, müssen für die Kranken- und Langzeitpflegeversicherung zurzeit pro Monat mind. 422 EUR zahlen. Denn als Bewertungsgrundlage wird ein Ertrag von knapp 2.300 EUR zugrunde gelegt. Ab dem neuen Jahr wird das Mindestgehalt nur noch rund 1.140 EUR betragen.

FDP und Linke hatten eine Beitragsbemessungsgrenze von nur 450 EUR verlangt, um selbständige Niedriglohnbezieher nicht zu schwer zu entlasten. Übersteigen sie diesen Betrag, sollte der Krankenversicherungsbeitrag auf Basis des tatsächlich erzielten Einkommens errechnet werden. Zudem verlangt das neue Recht von den Kassen, so genannte undeutliche oder passiv geführte Mitgliedschaft zu kündigen, um die Ansammlung von Abgabenschulden zu unterdrücken.

Auf der anderen Seite werden die Fonds aufgefordert, einen Teil ihrer erhöhten Reserven zugunsten der Versicherungsnehmer zu verringern. Das bedeutet, dass die Überhänge aus den Mitgliedsbeiträgen ab 2020 innerhalb von drei Jahren so weit reduziert werden müssen, dass sie in Zukunft die Aufwendungen von einem Monat nicht mehr überschreit. Dies ist auch mit einer seit jeher umstrittenen Neuregelung des finanziellen Ausgleichs zwischen den Fonds verknüpft.

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