Pflegeabsicherung

Krankenpflegeversicherung

Die Verbraucher sehen sich nicht ausreichend durch eine Pflegeversicherung abgesichert. Die Verbraucherzentralen fordern Entlastung für Pflegebedürftige. Durch den demografischen Wandel steigt die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland von Jahr zu Jahr. Inwiefern ist eine Pflegezusatzversicherung überhaupt sinnvoll? Du möchtest eine private Pflegeversicherung abschließen.

Verbraucherfinanzierung

Seitdem funktioniert ohne Krankenpflegezusatzversicherung kaum noch etwas. Nach dem Urteil der Richter musste ein 48-jaehriger Mann die Pflege seiner schizophrenen Maenner bezahlen, auch wenn die Mutter-Kind-Beziehung seit der fruehen Adoleszenz unterbrochen worden war. Der Mann, der seine Mütter in seiner Kinderzeit kaum gesehen hat, muss im jetzigen Falle für die zusätzlichen Pflegespesen weit mehr als 40000 EUR zahlen.

"â??Die Wahrscheinlichkeit, durch den Pflegebedarf der Erziehungsberechtigten eigenes Vermögen zu bergen, ist sehr groÃ?: Heute ist 30-prozentig â? " nahezu jeder Dritte â?" von allen Ã?ber 80-JÃ?hrigen pflegebedÃ?rftigâ??, sagt Regina Weihrauch, Finanzexpertin in Göttingen, die darauf hinweist, dass zu den Behandlungskosten - wie im BGH-Urteil - auch der Eigenanteil des Sohnes oder der eigenen Tochkinder des Langzeitkranken gehört.

Es ist eine Tatsache, dass die Pension der betreuungsbedürftigen Erziehungsberechtigten in der Regel nicht ausreicht, um die Betreuungskosten zu decken. Ihr gesamtes Kapital kann sehr rasch verschwendet werden - egal ob es sich um Pflegeheimkosten oder Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu Haus handelt. Bei Verbrauch des Vermögens werden die Kleinen aufgefordert, für sich selbst zu sorgen.

Damit müssen für die Finanzlücke die Kosten für das Elternhaus und die Waisenkinder sowie indirekt auch die Schwägerinnen und Schwäger und die Schwägerinnen getragen werden. Der Wohlfahrtsstaat fordert im Ernstfall aus dem aktuellen Kindereinkommen Leistungen für die noch ausstehenden Betreuungskosten. Ist dies nicht ausreichend, werden auch die Finanzreserven des Sohnes und/oder der Tocher in Rechnung gestellt.

Der durchschnittliche stationäre Pflegeaufwand in der Pflegeebene II liegt heute bei geschätzten 2.812 EUR pro Jahr. Weil die Pflegeversicherung hier jedoch nur 1.279 EUR bezahlt, bleiben 1.533 EUR pro Kalendermonat als Teil der Kosten, die von Kindern und anderen direkten Angehörigen zu tragen sind. "â??Diese LÃ?cke kann nur durch eine Privat-Zusatzversicherung geschlieÃ?t werdenâ??, sagt die FinanzFach-Frau Weißrauch.

Für das Kind sollte eine solche Krankenversicherung für die eigenen Erziehungsberechtigten abgeschlossen werden. Liegt z. B. nur ein fünfjähriger Pflegebedarf vor, gibt es eine Arbeitslücke von 91.980 EUR (siehe Kasten), für die das Kind bezahlen müsste. Übrigens liegt der Durchschnittsbedarf an Langzeitpflege bei sieben Jahren. Zur Schließung der finanziellen Versorgungslücke zur Pflegepflichtversicherung gibt es Pflege-Renten-, Pflegekosten- oder Taggeldversicherungen.

"â??Es macht nicht nur Sinn, die Erziehungsberechtigten noch fristgerecht in den Sachkosten zu sichern. Sie sollten sich auch selbst eine eigene Pflege-Zusatzversicherung überlegen", macht Regina Weißrauch klar. Denn nur so kann man auch die eigenen Nachwuchskinder vor dem finanziellen Debakel mit Betreuungskosten im hohen Lebensalter bewahren. Regina Weißrauch, 48 Jahre alt und selbst zweifache Tochter, weiß: "Sie unterstützen Ihre Kleinen mehr damit als mit der Schulversicherung".

Vor sechs Jahren schloss sie eine Pflegegeldversicherung ab. Bei den heute 50jährigen sind 69 Prozentpunkte von ihnen im Durchschnitt 95 Jahre alt (siehe Kasten). Damit wird die Notwendigkeit unterstrichen, frühzeitig eine zusätzliche Pflegeversicherung abschließen zu können. Lebens- und Betreuungsabhängigkeit für die Geburtskohorte 1960: Durchschnittliche Lebens- und Betreuungserwartung für die Altersgruppe der Mütter 95 Jahre, für die der Mütter 91 Jahre; 31% dieser Mütter und 13% dieser Mütter werden mit 85 Jahren betreuungsbedürftig sein.

69 Prozentpunkte der weiblichen und 34 Prozentpunkte der männlichen Bevölkerung sind wahrscheinlich im Alter von 95 Jahren versorgungsnot. Sie weist darauf hin, dass jeder für sich selbst sorgen muss, wenn er nicht will, dass seine hart erarbeiteten Ersparnisse und alle Reserven durch Betreuungskosten (für den eigenen Pflegebedarf oder den der Eltern) "aufgezehrt" werden.

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