Pflegeversicherung Altersgrenze

Krankenpflegeversicherung Altersgrenze

Diejenigen, die sich für eine zusätzliche private Pflegeversicherung im Alter entscheiden, sollten vorher einen detaillierten Versicherungsvergleich durchführen. Die Versicherungsgesellschaften haben manchmal eine Altersgrenze für die Zulassung. Gerade im hohen Lebensalter kann der Pflegebedarf jeden betreffen: Für die Pflegeversicherung und ihre Versicherungsnehmer im Alter setzen viele Versicherer Altersgrenzen.

Krankenpflegeversicherung - Erhöhung der Altersgrenze für den Beitragszuschuss für Nicht-Kinder (nach § 55 SGB XI)

Die Altersgrenze für den Beitragszuschuss für Nicht-Kinder nach 55 SGB II (derzeit 24 Jahre) kann der BAföG auf ein reelleres Lebensalter anheben. Das SGB II (Sozialgesetzbuch, 11ftes Buch) schreibt in 55 "Beitragssatz, Beitragsbemessungsgrenze" vor, dass der Beitrag "[....] für die Versicherten nach dem Ende des Monates, in dem sie das vollendete Rentenalter von einem Jahr auf ein Jahr verkürzt haben, um 0,25 Beitragsbemessungspunkte errechnet wird.

Seit 2005 in Kraft und unter der damals Bundesgesundheitsministerin Ursula Schmidt verabschiedet, wird bei Bedarf oft von den Kinder der betreuungsbedürftigen Person betreut, so dass die Belastung der Pflichtversicherung für die Pflegeversicherung reduziert wird. Die gesetzliche Altersgrenze (nach dem Ende des Monates, in dem das Rentenalter erreicht wird) für diese Erhöhung der Beiträge ist jedoch nicht realistisch, da mit Vollendung des dritten Lebensjahres noch lange nicht feststeht, ob jemand voraussichtlich kindlich bleiben und damit im Pflegefall möglicherweise mehr kostenintensiv sein wird oder nicht.

Nur in den oberen Altersgruppen wird sich nach und nach herausstellen, ob es zu einer Kindererziehung kommt oder nicht, und daraus kann geschlossen werden, ob eine Prämienzuschlag erforderlich ist oder nicht: Nach Angaben des Bundesamts für Statistik lag der Frauenanteil, der 2015 im Alter von 23 Jahren zum ersten Mal mütterlich wurde oder bereits mit 23 Jahren mütterlich war, nur bei 12,65 Prozent.

Im Gegensatz dazu beträgt das Durchschnittsalter der Mütter bei der Entbindung ihres ersten Sohnes seit 2011 mind. 30,6 Jahre (30,6 Jahre für 2011; 30,7 Jahre für 2012; 30,8 Jahre für 2013; 30,9 Jahre für 2014; 31,0 Jahre für 2015). Die Erhebung der Angaben erfolgte am 25. Januar 2017; für das Lebensalter des Paares konnten beim Statistikamt keine Angaben zur Entbindung des ersten Lebensjahrs nachgelesen werden. Daher ist es gesellschaftlich nicht gerechtfertigt, für die Entbindung von kinderlosen Personen im zwölften Lebensjahr einen Aufpreis zu verlangen.

Besser wäre es, die Altersgrenze zu erhöhen und den Prämienzuschlag erst ab einem bestimmten Lebensalter zu errechnen, in dem die Geburtswahrscheinlichkeit der Nachkommen höher ist, denn erst ab diesem späten Zeitpunkt würde sich nach und nach zeigen, ob der Prämienzuschlag für Waisenkinder durch die Entbindung eines Kleinkindes ausläuft oder nicht.

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