Pflegevorsorge

Betreuungsangebot

Der staatlich geförderten, privaten Pflegezusatzversicherung. Mit unserem Pflege-Bahr-Tarif für ein lebenslanges Pflegegeld. Bei Bedarf bieten wir Ihnen die bestmögliche Betreuung - bei maximaler Unabhängigkeit und Lebensqualität. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "care provision" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Oftmals ist nach einem Unfall oder einer Krankheit eine professionelle Betreuung erforderlich - aber das kostet viel Geld.

Welches Pflegeangebot ist das passende? DAZG

In der Sozialen Langzeitpflegeversicherung, in der jede Person mit gesetzlicher Krankenversicherung automatisiert abgesichert ist, besteht heute und wahrscheinlich auch in absehbarer Zeit nur eine Teilkaskoversicherung für den Fall eines Pflegebedarfs. Aus diesem Grund muss ein beträchtlicher Teil der Ausgaben, insbesondere für die stationäre Versorgung, von den Betreuungsbedürftigen selbst getragen werden. Stehen keine Eigenmittel (Einkommen oder Vermögen) zur Verfügung, kann die Sozialhilfeeinrichtung aufgefordert werden, die nicht gedeckten Ausgaben in Gestalt von "Pflegehilfe" zu übernehmen.

Zunächst wird untersucht, ob unterhaltsberechtigte Personen (Ehepartner, Familienangehörige, Pflegebedürftige ) über ein angemessenes Gehalt und Kapital sowie eine Beitragspflicht zu den Kosten der Pflege haben. Dies kann eine existentielle Last sein, insbesondere für den Ehegatten der Pflegefallgefährtin. Im Unterschied zu den betreuungsbedürftigen Familienangehörigen sind die Ehegatten zunehmend unterhaltsabhängig, d.h. sie können nur geringe Zuschüsse in Anspruch nehmen.

Vor diesem Hintergrund ist es sicherlich ratsam, im Falle eines zukünftigen Pflegebedarfs rechtzeitig eine Zusatzkrankenversicherung in Betracht zu ziehen. Selbst wenn bereits eine Demenzdiagnose vorliegt, kann es dennoch möglich und nützlich sein, den zukünftigen Pflegebedarf zusätzlich zu decken. Der Unterschied in den Pflegekosten kann durch eine persönliche Ergänzungsversicherung in Gestalt einer Krankenpflegekostenversicherung, einer Taggeldversicherung, einer Pflegepension oder in Gestalt der sogenannten Pflege-Bahr-Versicherung gedeckt werden.

Der Pflegekostenversicherungsschutz basiert auf der Tätigkeit der Privatkrankenkassen, die nur die ausgewiesenen Betreuungskosten bis zu einem festgelegten Maximalbetrag auszahlen. Beispielsweise werden die Abrechnungen für häusliche Pflege oder ambulante Pflegeleistungen der Pflegendenversicherung vorgelegt, nachdem die Teile der Pflichtversicherung erstattet worden sind. Er wird halbjährlich oder quartalsweise von einem Krankenpflegedienst im Zuge der von der Krankenkasse nach 37 III SGB II vorgesehenen Pflegeaufgaben vorbereitet und an die Privatpflegekostenversicherung weitergegeben.

Bevor eine solche Krankenversicherung abgeschlossen wird, wird eine Vorsorgeuntersuchung vorgenommen, die bei gewissen chronischen Krankheiten zu Ablehnungen oder Risikoprämien führt. Mit dieser Form der Krankenversicherung bekommt die Versicherungsnehmerin oder der Versicherungsnehmer einen gewissen Betrag an Geld, der als Taggeld vereinbart wurde und ihr im Falle eines Pflegebedarfs zur kostenlosen Nutzung zur Verfuegung steht, gestaffelt nach den vorhandenen Pflegeebenen. Tarifabhängig wird aber auch differenziert, ob die Krankenpflege zu Haus oder von einem stationären Krankenpflegedienst erbracht wird.

Nur wenn sie die zusätzlichen Privatkosten für die Heimpflege vollständig abdecken, sind die Preise optimiert. Das wäre der Falle, wenn mindestens 30% des zugesagten Taggeldes (z.B. 50 ) in der Betreuungsstufe I und 60% in der Betreuungsstufe II bezahlt würden. Ebenso wird bei dieser Form der Versicherung eine Gesundheitsuntersuchung vor Vertragsabschluss durchführt.

Bei der neuen Form der Versicherung, dem sogenannten Pflege-Bahr (siehe unten), gibt es jedoch einen Sondersituation. Für die Pflege-Rente wird eine fixe Monatsleistung zugesagt. Eine Gesundheitsuntersuchung ist auch hier Grundvoraussetzung für den Vertragsabschluss. Für den Betreffenden ist die Fragestellung von Bedeutung, ob es bei den Leistungen, d.h. der Pflege, eine Beitragsbefreiung gibt.

Vor dem Vertragsabschluss sollte auch abgeklärt werden, ob eine Beendigung des Vertrags möglich ist und wie hoch ein Rückkaufwert wäre. Das ist besonders bedeutsam, wenn nicht der Versicherte betreuungsbedürftig ist, sondern der Ehegatte, der nicht mitversichert sein darf. Weil die Sozialstellen dann ggf. die Lösung der Hilfsversicherung und die Nutzung des Rückkaufswerts für die Betreuung des Ehegatten benötigen würden.

In diesem Zusammenhang sollte ein sogenannter Nutzungsausschluss (Ausschluss der Beendigung des Vertrags vor Entstehen der Pflege pflicht und Nutzung des Vermögens für andere Zwecke) beschlossen werden. und eine Mindestzulage von 600 für die Betreuungsstufe III. Die Leistung wird (frühestens) nach einer "Wartezeit" von fünf Jahren erbracht, es sei denn, der Pflegebedarf ist durch einen Arbeitsunfall bedingt.

Der Abschluss der "Pflege-Bahr-Versicherung" erfolgt ohne Gesundheitscheck und ermöglicht damit den Abschluss einer Krankenversicherung gegen den Pflegebedarf trotz Krankheit und bei Abweisung der anderen ergänzenden Pflegemöglichkeiten. Es kann jedoch noch kein Gesuch bei der Krankenkasse eingereicht worden sein. Grundsätzlich sollte sorgfältig untersucht werden, welche Versicherungsform wirklich vernünftig ist und welche die zu erwartende Deckungslücke ausgleichen kann.

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