Private Krankenversicherung Augenlasern

PKV Augenlaser für Privatpersonen

Die privaten Krankenkassen weigerten sich oft, die Kosten für Augenoperationen vorerst zu übernehmen. Zahlt Ihre eigene Krankenkasse für die Laseroperation? Ab wann bezahlt die Krankenkasse die Laser-Sehkorrektur? Eine Augenlaserbehandlung wird von einigen privaten Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen. Bereits in den letzten Jahren gab es viele gerichtliche Auseinandersetzungen über die Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung.

Laser-Sehkorrektur - Wann trägt die private Krankenversicherung die Auslagen?

Bislang haben sich die PKVs generell geweigert, die Kosten für Operationen am Auge zu übernehmen. Traditionsgemäß haben die Versicherungsgesellschaften argumentiert, dass die Laser-Sehkorrektur ein kosmetisches Verfahren ist. Private Krankenversicherer waren schon immer nachsichtiger als gesetzliche Krankenversicherer, die in der Praxis den weitaus größten Teil der Augenlaseroperationen in der Praxis nicht vergütet haben. BGH-Urteil: Private Krankenversicherer zur Kostendeckung gezwungen?

Hieraus lässt sich ableiten, dass private Krankenkassen die Kosten der Laser-Sehkorrektur nicht mehr vermeiden können. Der Beschluss betrifft die Fragestellung, ob die Laser-Sehkorrektur auf einem niedrigeren Niveau als das Tragen von Brillen oder Linsen durchgeführt werden kann. "Der BGH hat mit seiner Verfügung vom 29.03.2017 den Weg frei gemacht, dass die überwiegende Mehrheit der privat Versicherten für die so genannte Lasikbehandlung entschädigt wird.

Die Übernahme der Kosten wird von vielen Krankenkassen unter anderem deshalb abgelehnt, weil der Versicherte eine Brillenträger ist, was für den Krankenkassen günstiger ist. Dr. Knut Pilz ist Spezialanwalt für Versicherungsvertragsrecht und hat bereits eine Vielzahl von Klienten im Umfeld der PKV erfolgreich durchgesetzt.

Private Patienten, deren Krankenversicherung sich auch weigert, die Augenoperation zu finanzieren, können sich getrost an den Anwalt Dr. Knut Pilz aufsuchen. Ein häufiger Grund der Kassen, die Augenlaserkorrektur nicht zu bezahlen, wurde damit hinfällig. "Der vorstehend genannte medizinische Behandlungsbedarf ist daher anzunehmen, wenn eine Therapiemethode zur Verfuegung steht und angewendet wurde, die in der Lage ist, die Erkrankung zu behandeln, zu mildern oder zu verschlimmern.

"Bisher hatten andere Gerichtshöfe (z.B. AG Schwabach BZ 2 C 1428/13) bereits eine Fehlsehfähigkeit von -0,5 dioptrischen auf einem Augen und -0,75 dioptrischen auf dem anderen als Erkrankung betrachtet. Die Entwicklung der Judikatur zeigt damit deutlich in die richtige Perspektive, dass selbst geringste Überschreitungen des Wertes von 0,0 dioptrischen Werten von den Justizbehörden als Erkrankung erkannt werden.

Der Schwerpunkt der wohlbekannten Auseinandersetzung in der PKV liegt auch auf der Fragestellung, ob eine Laser-Augenoperation wirklich medikamentös erforderlich ist. Auf Platz zwei lagen die tatsächlichen Ausgaben für eine Intervention. Je nach Praxis und den Bedürfnissen der Krankenkasse kann die Laser-Sehkorrektur sehr kostspielig sein. Zur Begrenzung der Ausgaben haben viele Versicherungen endlich eine maximale Leistungsgrenze vorgeben.

So könnte beispielsweise im PKV-Versicherungsvertrag festgelegt werden, dass höchstens EUR 2000 pro Augen vergütet werden. Weigert sich die private Krankenkasse, die Laser-Sehkorrektur zu übernehmen, sollte zunächst gegen die Weigerung Berufung einlegt werden. Die Privatversicherten müssen ihre Rechte in erschwerten Faellen mit Hilfe eines Rechtsanwalts einfordern. Häufig wurden private Krankenversicherungen von den Gerichtshöfen zur Erstattung der Kosten angewiesen.

Im Rahmen der Augenlaserchirurgie sind mehrere Behandlungsmaßnahmen vorgesehen. Ein erstes Gespräch findet vor dem eigentlichen Verfahren statt. Auf die Laseroperation folgt eine Nachuntersuchung, die in den Behandlungskosten der Laser-Augenoperation enthalten ist. Wie hoch die Ausgaben sind, richtet sich nach der Auswahl der Praxis, der spezifischen chirurgischen Methode und der Anzahl der Wiederholungen. Teilweise müssen nach der Augenlaserkorrektur Arzneimittel eingenommen werden, was die Folgekosten erhöht.

Der von den Privatversicherungen festgelegte maximale Leistungsrahmen reicht möglicherweise nicht aus, um die Ausgaben für die Laser-Sehkorrektur vollumfänglich zu erstatten. Es ist wahr, dass Menschen mit Sehstörungen mit etwas Glueck eine gute Therapie fuer nur 500 EUR pro Augen erhalten. Die Gesamtkosten betragen jedoch in der Regelfall mehrere tausend EUR.

Häufiger sind Kurse im Rahmen von 1000 bis 3000 EUR für alle Behandlungsschritte, neben der eigentlichen Augenlaserbehandlung auch die Aufwendungen für Vor- und Folgeuntersuchungen. Diejenigen, die es können, sollten daher ihre PKV die Ausgaben für die Laser-Sehkorrektur aufbringen. Schon vor der Auswahl einer Augenkammer ist die Prüfung durch einen Ophthalmologen fällig.

Dabei wird im Zuge eines präzisen Eignungstests festgestellt, ob jedes einzelne Augen für eine Laseroperation ausreicht. So macht zum Beispiel eine sehr feine Kornea die Laser-Augenoperation zu risikoreich. Bei der Auswahl der Praxis, in der der Vorgang durchgeführt werden soll, ist sorgfältig zu überlegen. Manchmal kann ein vertrauenswürdiger Augenoptiker eine nahe gelegene Praxis vorschlagen.

Die Kostenschätzung kann nach dem ersten Gespräch in der Augenkammer an die private Krankenkasse geschickt werden. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand der Behandlungsverfahren gibt es für die Laser-Augenchirurgie gewisse gesundheitliche Einschränkungen. Insgesamt rät der Patientinnen und Patientinnen mit privater Krankenversicherung: Erklären Sie Ihre Absicht, die Laserbehandlung ihrer Strahlen durchführen zu wollen, nicht nur mit Ihrem Vorabarzt.

Die Krankenversicherung sollte ebenfalls von Anfang an in die Planung miteinbezogen werden. Selbst wenn der Vorgang selbst nur wenige Augenblicke dauert. Die Laser-Sehkorrektur ist eine wesentliche Voraussetzung für jeden Sehfehler. Das liegt an den Aufwendungen, die auch heute noch zu spüren sind.

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