Private Krankenversicherung Bedingungen

Bedingungen für die private Krankenversicherung

wird auch unter diesen Bedingungen nicht an die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren. Alle Klauseln und Bedingungen der privaten Krankenversicherung haben wir für Sie zusammengefasst. Modellkonditionen in der privaten Krankenversicherung. sind nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt und haben folgende Bedingungen:. Sie finden alle Konditionen bei den jeweiligen Produkten.

Für wen ist eine private Versicherung möglich und wer kann sie abschließen? Zugangsbedingungen

Die Krankenversicherung in Deutschland besteht im Wesentlichen aus zwei gegensätzlichen Systemen: Die GKV ist eine sogenannte Pflichtversicherung für alle Mitarbeiter, deren Jahresgehalt unter der Jahresverdienstgrenze (JAEG) liegen. Die Jahresverdienstgrenze (JAEG/ Pflichtversicherungsgrenze ) legt die Summe des Bruttojahresverdienstes fest, ab dem ein Mitarbeiter nicht mehr in der GKV obligatorisch versichert ist.

Für 2019 wird eine jährliche Vergütungsgrenze von EUR 5.062,50 brutto bzw. EUR 60.750 brutto bzw. Jahr (2018: EUR 4.950,00 brutto bzw. EUR 59.400 brutto) erwartet. Für wen ist eine private Versicherung möglich? Selbst nach der Inkraftsetzung des Finanzierungsgesetzes (GKV-FinG) und der Abschaffung der Dreijahresfrist können Bedienstete und Selbstständige durch die grundsätzliche Befreiung von der Pflichtversicherung noch eine Privatversicherung abschließen.

Durch die Entscheidung des Gesetzentwurfs des GKV-Finanzierungsgesetzes ist es nun wieder ausreichend, die jährliche Vergütungsgrenze (JAEG) zu durchbrechen. Folgende Personengruppen können sich daher eine Privatversicherung abschließen: Die Mitarbeiter oder Mitarbeiter, deren reguläres Jahresgehalt erstmals die Jahresverdienstgrenze für 2017 (57.600 EUR/Jahr bzw. 4.800,00 EUR/Monat) überschreitet, verlassen die Versicherungsverpflichtung am 31. Dezember 2017 und sind am 1. Januar 2018 von der Versicherung befreit, wenn sie auch die Jahresverdienstgrenze für 2018 (59.400 EUR/Jahr oder 4.950,00 EUR/Monat) übersteigen.

Wenn Sie den Dienstgeberwechsel vornehmen und für die kommenden zwölf Kalendermonate im Voraus ein Jahresgehalt oberhalb der Jahreseinkommensgrenze haben, sind Sie von Anfang des Arbeitsverhältnisses an von der Versicherung befreit. Bei Anfängern, deren Verdienst die Jahresverdienstgrenze (JAEG) übersteigt, ist die Versicherung unverzüglich einzustellen. Eine sofortige Versicherungsfreistellung besteht auch für Menschen, die bisher nicht in Deutschland tätig waren, deren Vergütung die Jahresverdienstgrenze (JAEG) wahrscheinlich überschreiten wird.

Die Selbständigen können sich - ungeachtet des Einkommens über oder unter der Jahresverdienstgrenze (JAEG) - durch eine Privatversicherung eindecken. Die Selbständigen, die in ein Arbeitsverhältnis übergehen, deren Entgelt aber erwartungsgemäß über der Jahresverdienstgrenze (JAEG) liegen wird, sind unverzüglich von der Versicherung ausgenommen.

Die Beamten sind ab dem Tag, an dem sie die Vergütung empfangen, von der Versicherung befreit. Durch die Tariffreiheit sind Sie nur nicht in der GKVpflichtig. Bei Überschreitung der Jahresvergütungsgrenze (JAEG) wird der Mitarbeiter von der Versicherung befreit, wodurch die Kasse das Versicherte über diesen Wechsel nach § 6 Abs. 4 SGB V in Verbindung mit § 6 SGB V informiert.

Das heißt im Klartext, dass eine separate Beendigung der GKV nach Überschreitung der JAEG und der damit einhergehenden freien Versicherbarkeit nicht erforderlich ist. Die Versicherten müssen eine Rücktrittserklärung gemäß 190 Abs. 3 SGB V nur innerhalb von zwei Kalenderwochen nach Unterrichtung durch die Krankenversicherung über diese Rücktrittsmöglichkeit einreichen, um die Zugehörigkeit zur Krankenversicherung zu kündigen.

Häufig wird von den Fachabteilungen versäumt, den Wechsel vom "pflichtversicherten" zum "freiwilligen GKV-Mitglied" an die zuständige Kasse zu melden. Damit kann die GKV ihrer Informationspflicht über die Statusänderung nicht gerecht werden. Detaillierte Angaben und Anwendungsbeispiele zum Themenbereich Jahresverdienstgrenzen (JAEG), Umstellungszeiten, Versicherungsfreiheit und Statusänderungen findest du in unseren FAQ' s unter dem Schlagwort "JAEG".

Umgekehrt unterliegt ein Mitarbeiter oder Mitarbeiter bei Unterschreiten der Jahresverdienstgrenze (JAEG) ab dem Moment, in dem er diese Grenze überschreitet (und nicht zu Beginn des darauffolgenden Kalenderjahres) wieder der Pflichtversicherung. In der GKV hingegen führt Kurzarbeit nicht zu einer Selbstbeteiligung! Die Rückführung in die GKV für ehemalige Privatversicherte ist auch dann nicht möglich, wenn die Jahreseinkommensgrenze (JAEG) nicht erreicht wird und wenn Menschen, die das 55-Jahre-Jahre alt geworden sind, der Pflichtversicherung unterliegen (§ 6 Abs. 3a SGB V).

Ausgenommen von der besonderen Jahresverdienstgrenze sind Mitarbeiter und Angestellten, die am 31. Dezember 2002 wegen Überschreitung der Jahresverdienstgrenze von der Versicherung befreit waren und damals von der Privat-Vollversicherung abgedeckt waren. Für die Mitarbeiter behält diese Begrenzung auch dann ihre Gültigkeit, wenn sie den Dienstgeber wechselt, vorübergehend überhaupt nicht oder in der Zwischenzeit der obligatorischen Krankenversicherung unterstellt sind.

Die zu diesem Zeitpunk bereits in der privaten Krankenversicherung versicherten Menschen erhielten durch die spezielle Jahresverdienstgrenze Schutz. Die Jahreseinkommensgrenze nach Abs. 1 Nr. 1 beläuft sich im Jahr 2003 auf 45 900 EUR. Der geänderte Betrag wird nur für das Jahr, für das die jährliche Vergütungsgrenze festgelegt wird, auf das nächst höhere Multiple von 450 aufgerechnet.

Der Bund legt die jährliche Gehaltsgrenze in der gesetzlichen Verordnung gemäß § 160 SGB 6 fest. Die Jahresverdienstgrenze für Arbeiter ungelernter und nichtgelernter Arbeitnehmer, die am Stichtag des Jahres 2002 wegen Überschreitung der zu diesem Zeitpunkt anwendbaren Jahresverdienstgrenze von der Versicherung befreit waren und die bei einem Privatkrankenversicherungsunternehmen in einem Ersatzkrankenversicherungssystem krankenversichert waren, beläuft sich in Ausnahmefällen auf 41 400 EUR im Jahr 2003.

Die Beantragung kann bei jeder GKV erfolgen.

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