Private Krankenversicherung Gesundheitsfragen

Gesundheitsfragen der privaten Krankenversicherung

Antworte immer ehrlich auf die PKV-Gesundheitsfragen und verheimliche nichts. Bevor man eine Versicherung abschließt, gibt es oft eine Reihe von gesundheitlichen Problemen. Es ist zwingend erforderlich, Gesundheitsfragen zu beantworten, um Vorerkrankungen und chronische Krankheiten zu erfassen. In der Regel beantworten Sie verschiedene Gesundheitsfragen. Persönliche Krankenversicherung - Gesundheitsfragen bei Tarifänderungen.

Auf welche Gesundheitsfragen muss ich bei der Bewerbung um eine private Krankenversicherung eingehen?

Wenn Sie Ihren PKV-Provider tauschen oder eine Ergänzungsversicherung abschliessen wollen, müssen Sie eine Barriere überwinden - die Gesundheitsfragen in Ihrem Gesuch beantworten. In den meisten Fällen erfolgt ein solcher Gesundheitscheck auch beim Wechsel zu einem anderen Preis mit dem selben Provider, wenn zusätzliche Leistungen zu vereinbaren sind. Auf der Grundlage der vorgelegten Informationen bewertet die Versicherungsgesellschaft das Erkrankungsrisiko und ermittelt die Umlage.

Der Umgang mit gesundheitlichen Problemen ist daher alles andere als eine ärgerliche Formalität. Sind die in der Anmeldung enthaltenen Informationen hingegen unrichtig oder unvollständig, besteht die Gefahr schwerwiegender Folgen. Es wird zwischen leichter und schwerer Fahrlässigkeit, Vorsatz und betrügerischer Falschdarstellung differenziert. Im Falle leichter und schwerer Fahrlässigkeit erfolgt eine Anpassung des Vertrages, wenn der Auftraggeber bei richtiger Information einen anderen Auftrag erhalten hätte.

Der Versicherer kann dann später (bis zu drei Jahre nach Abschluss der Police) einen Risikoaufschlag verlangen oder Dienstleistungen ausschließen. Der Ausschluss von Dienstleistungen bedeutet: Rückerstattungen für nicht abgenommene Dienstleistungen sind zurückzuzahlen und der Ausschluss von Dienstleistungen für den falsch bearbeiteten Erkrankungsbereich bleibt auch in Zukunft bestehen; wäre der Auftraggeber sonst nicht versicherbar gewesen, kann die Versicherungsgesellschaft den Versicherungsvertrag innerhalb eines Monates im Fall einer einfachen Sorgfaltspflichtverletzung auflösen.

Im Falle einer groben fahrlässigen Pflichtverletzung kann er vom Vertrage zuruecktreten. Für eventuelle versicherungstechnische Folgen gelten auch hier die vorgenannten drei Jahre; bei vorsätzlichen Falschdarstellungen (ohne Arglist) kann die Versicherungsgesellschaft bis zu zehn Jahre nach Vertragsschluss vom Vertrage zurücktreten - mit den selben Folgen wie bei grober Fahrlässigkeit; bei arglistigen Falschdarstellungen (Arglist) gibt es auch für zehn Jahre die Möglichkeit des Rücktritts.

In diesem Fall kann die Versicherungsgesellschaft alle bis dahin getätigten Rückerstattungen geltend machen - nicht nur solche, die auf Grund falscher Angaben erfolgen. In Anbetracht dieser Gesetzeslage ist es nicht verwunderlich, dass Gesundheitsfragen oft in Rechtsstreitigkeiten zwischen Krankenkassen und Versicherten verwickelt sind. Versicherungsunternehmen sind nicht dazu angehalten, die Wahrheit des Antrags zu prüfen, und in vielen Fällen geschieht dies nicht.

In jedem Fall ist es sehr zu empfehlen, sich im Rahmen der Antragstellung die eigene Krankengeschichte genauer anzusehen und gegebenenfalls zu recherchieren. Gegebenenfalls müssen die den Patienten betreuenden Ärzte informiert werden, um den Verlauf der Erkrankung zu nachvollziehen und nichts zu vernachlässigen. Eine einfache Bezugnahme auf den Haus- oder Spezialisten ist nicht ausreichend. Es wird kein medizinischer Fachjargon für die Informationen benötigt, die "amateurhafte" Präsentation der Reklamationen ist ausreichend.

Die Liste der Fragen ist von Versicherungsunternehmen zu Versicherungsunternehmen verschieden. Je nach Provider, dem betreffenden Versorgungsgebiet und der Krankheitsform gibt es auch unterschiedliche Zeiten der individuellen Vorgeschichte. Für psychische Störungen, Abhängigkeiten und damit verbundene Therapien werden oft Informationen auf zehnjähriger Basis benötigt. Es gibt in nahezu allen Fragebögen eine Umfrage zum Thema "Krankheiten, Gesundheitsprobleme, Folgen von Unfällen und Beschwerden".

Es müssen auch Informationen über Erkrankungen gegeben werden, die nicht medizinisch versorgt wurden oder werden. Für die Vollkaskoversicherung sind folgende Fragen typisch: Ablehnungen, Kündigungen oder Kündigungen durch eine andere private Krankenkasse; Größe, Gewicht, Kiefer- und Zahnzustand, Hören und Sehen; Arbeitsfähigkeit (oder nicht); Medikamenteneinnahme; laufende und vergangene Ambulanz- oder Stationärkonsultationen, Abklärungen, Behandlungen im ambulanten oder stationären Bereich; beratene oder geplante Ambulanz- oder Stationärkonsultationen, Abklärungen, Behandlungen und noch nicht vollzogene Eingriffe;

Aufenthalte in Kurorten und Sanatorien; gegenwärtige oder vergangene Erkrankungen, Kurstörungen, Unfallfolgen und Leiden; gegenwärtige oder vergangene Psychotherapie- und Suchtverfahren, Drogengebrauch; bestehender oder vergangener Krebs; HIV-Infektion; vorhandene Behinderung, physische Erkrankungen, Organdefekte, Unfruchtbarkeit, Militärdienstverletzungen, etc. Name der Erkrankung, Beanstandung, Schädigung, Beratung, Therapie usw.; Zeitangaben (Beginn, Zeitdauer, Verlauf); das Resultat (erfolgreiche Heilung, Folgen der Erkrankung, dauerhafte Beeinträchtigungen); Mediziner, Hausärzte, Krankenhäuser, Anlagen, Psychotherapeuten usw., die besucht oder behandelt worden sind.

Reicht der im Gesuch vorgesehenen Raum für die zu erteilenden Informationen nicht aus, so sind Ergänzungsblätter anzubringen. Dies ist in vielen Formularen explizit vorgesehen, andernfalls reicht der handschriftliche Hinzufügung "Muster" vor der Anwendung im Muster. Sie sind mit dem Studienantrag nicht dazu angehalten, eine Antragsbestätigung der Versicherungsgesellschaft zu akzeptieren. Der Versicherer seinerseits ist an sein Leistungsangebot bindet.

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