Private Krankenversicherung im Alter

Persönliche Krankenversicherung im Alter

Auch im Alter sind Ihre privaten Krankenversicherungsbeiträge bezahlbar, da die privaten Krankenkassen verpflichtet sind, für das Alter Vorsorge zu treffen. Einerseits hängt die Krankenversicherung von Ihrem Eintrittsalter ab. Was wird die zukünftige Entwicklung der Prämien - insbesondere im Alter - sein? Auf dieser Seite finden Sie alles, was Sie über die private Krankenversicherung wissen müssen. Treffen Sie daher heute Vorkehrungen, um die Prämien für Ihre private Krankenversicherung im Alter zu senken.

Sind private Krankenversicherungen im Alter zu kostspielig?

Sind private Krankenversicherungen im Alter zu kostspielig? Für die private Krankenversicherung im Alter ist "zu teuer" ein sehr relativ hoher Termin. Im Krankheitsfall ist die höhere Leistungsfähigkeit definitiv "lohnenswert". Dabei geht es nicht in erster Linie um Geld, sondern um Ihre gesundheitliche Situation! Wenn Sie eine private Krankenversicherung abschließen, bekommen Sie in einem Hochleistungstarif im Vergleich zum GKV höhere Vorteile, und wenn Sie frühzeitig starten, bekommen Sie in der Regel höhere Vorteile zu einem niedrigeren Betrag.

Bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses PKV vs. GKV ist es natürlich auch von Bedeutung, wie sich der Beitragswert in Zukunft entwickelt. Zunächst eine amtliche Erklärung der Regierung vom 30. Mai 2016 (BT-Drs 18/8590) auf Antrag der Gruenen zur Last der privaten Krankenversicherungsbeiträge für Rentner: "Nach dem WIP betrug der Prozentsatz der Privatversicherten, die eine den Maximalbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung übersteigende Prämie zahlen, im Jahr 2012 0,5 Pro -rata der Erstversicherung.

"Nur jeder 200. PKV-Versicherte bezahlt mehr als den maximalen Beitrag in der GKV! Eins muss deutlich gesagt werden: Die private Krankenversicherung im Alter wird nicht verteuert, weil der Versicherungsnehmer wird! Aus diesem Grund werden die Beitragssätze der privaten Krankenversicherung und der meisten Ergänzungsversicherungen so bemessen, dass sie in der Theorie (ohne "medizinische Inflation", siehe unten) ein ganzes Jahr lang gleichbleibend sind.

Die Beitragsberechnung erfolgt unter Einbeziehung der Alterserwartung, d.h. in jüngeren Jahren sind die Beitragssätze über den Istkosten, die gestiegenen Ausgaben der privaten Krankenversicherung im Alter werden aus diesem eingesparten Vermögen, der sogenannten "Alterungsrückstellung", erstattet. In diesem Zusammenhang stehen neben dem Punkt Gespräche über die "Seneszenz" der Tarife, wie im Abschnitt "PKV-Vorurteile":

Die Kosten für Medikamente steigen von Jahr zu Jahr, egal ob sie von der gesetzlichen oder der Privatversicherung übernommen werden. Darüber hinaus sind auch Auswirkungen wie die steigende "angebotsinduzierte Nachfrage" zu beachten (siehe im Detail die kurze Analyse des Wissenschaftsinstituts der Privataten Krankenversicherung "Entwicklung der Beitragseinnahmen in PKV und GKV" von 11/2016? - kurz WIP 11/2016). Im Jahr 2019 beträgt der maximale Beitrag zur GKV 853,05 EUR mit einem allgemeinen Beitrag von 14,6%, einem mittleren Zuschlag von 0,9% und einem Pflegebeitrag von 3,05% sowie verschiedenen Zuschlägen, für die die GKV-Versicherten selbst büssen!

Der maximale Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2019 ist damit um 4,77% höher als im Jahr 2018. Im Jahr 2018 wird der maximale Beitrag zur GKV 814,20 EUR bei einem allgemeinen Beitrag von 14,6%, einem mittleren Zuschlag von 1,0% und einem Pflegebeitrag von 2,55% betragen, zuzüglich diverser Zuschläge, für die die GKV-Versicherten selbst büssen!

Der maximale Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung ist damit 2018 im Verhältnis zu 2017 um 1,72% angestiegen. Im Jahr 1970 lag der maximale Beitrag noch bei 50,31 EUR (8,2% von der BBG in Höhe von 7.362 EUR p.a.)! Der maximale Beitrag zum GKV-System stieg damit von 1970 bis 2019 um durchschnittlich 5,95% pro Jahr (1970: EUR 50,31, 2019: EUR 853,05).

In der hier verknüpften Übersichtsseite "Beitragsentwicklung GKV 1970 - 2019" können Sie den Lauf der Jahre nachverfolgen. Wenn das GKV-System nicht neben den Einkünften aus den Steuereinnahmen (2016: 14 Mrd. Euro - von allen privat Versicherten mitfinanziert!) massiv gefördert würde, wären diese Beitragserhöhungen noch größer. Darüber hinaus wurden in der GKV die Leistung stark reduziert und die Selbstbehalte eingeführt bzw. erhöht (siehe Leistungsreduktionen SHI), was besonders für ältere und ältere Menschen und Kranken belastend ist.

Das GKV-System ist auf diesen demografischen Wandels in keiner Hinsicht eingestellt, während die private Krankenversicherung ihn durch die oben beschriebene Altersvorsorge abgedeckt hat. Laut neuerer Modellrechnung (siehe WIP 11/2016) ist für 2050 ein GKV-Beitrag von 25% zu erwarten, da der Anteil der älteren Menschen aufgrund gleichbleibend geringer Geburtsraten bei zunehmender Lebensdauer und Ausgabenerhöhungen durch den medizinisch-technischen Erkenntnisfortschritt zunimmt!

Die aktuellen Meldungen mit Stichworten wie "GKV in Not: higher properties and steigenden Kassendefizite bedrohen " fügen sich gut in diese Situation ein. Allein der GFKV-Spitzenverband selbst rechnet mit einer deutlichen Erhöhung des jetzt von nahezu allen gesetzlich vorgeschriebenen Mehrbeitrags, der nicht nach oben beschränkt ist und bis 2019 ohne Beteiligung des Arbeitgebers allein von der Versicherungsnehmerin zu tragen war. Die private Krankenversicherung wird zudem von Jahr zu Jahr kostspieliger.

Im Gegensatz zum GKV-System, das "von der Handfläche in den Mund" wohnt und die eingezogenen Beträge unmittelbar ausstellt, spart die private Krankenversicherung sogenannte "Alterungsrückstellungen", die die steigenden Ausgaben der privaten Krankenversicherung im Alter decken. In der privaten Krankenversicherung ist die demografische Ent-wicklung daher ohne Bedeutung, aber auch hier ergeben sich Kostenerhöhungen durch die zunehmende Lebensdauer und den medizinisch-technischen Baufortschritt, vielleicht auch etwas stärker als in der gesetzlichen Krankenversicherung, da die Privatversicherten oft früher von neuen ärztlichen Befunden aufkommen.

Kurz gesagt: Nach den Bestimmungen des VAG können Versicherungen ihre Prämien nur dann ändern (d.h. anheben oder absenken ), wenn die angefallenen Aufwendungen innerhalb eines Jahres um einen gewissen Betrag von den berechneten Aufwendungen abweicht. Daher sind die Prämien der privaten Krankenversicherung oft mehrere Jahre lang konstant, und dann kommt es zu einem größeren Anstieg der Prämien. Achtung: "Gute" Dienstleister unterschreiten diese Durchschnittswerte klar!

Im Jahr 2015 hat sich der Dt. Parlament auf Antrag mehrerer linker Abgeordneter mit ihrer Besorgnis über die Erhöhung der Beiträge der privaten Krankenversicherung im Alter befasst. In der BT-Drucksache 18/5956 vom 9.9.2015 gibt es einen Überblick über die Entstehungsgeschichte des Durchschnittsbeitrags der privaten Krankenversicherung von 2008 bis 2014: Das bedeutet einen jährlichen Beitragsanstieg aller privaten Versicherten in Deutschland von 1,89%!

Der maximale SHI-Beitrag wurde im selben Zeitabschnitt von 599,40 im Jahr 2008 auf 720,90 im Jahr 2014 angehoben. Das bedeutet eine durchschnittliche jährliche Erhöhung der GKV-Beiträge um 2,67% - und das auf der Grundlage wesentlich größerer Absolutbeträge! So veröffentlichte das Wissenschaftsinstitut der Privatkrankenversicherung im Jahr 2016 folgende Ergebnisse (siehe WIP 11/2016 und den Versicherungsboten 10.11. 2016: "AOK, TK & CO teuerer als die private Krankenversicherung") und leitete die Beitragsentwicklung für die Versicherungsnehmer auf der Grundlage von Angaben des Bundesgesundheitsministeriums und des PKV-Verbandes aus den Prämieneinnahmen in GKV und PKV ab:

Fazit einer Untersuchung des IGES-Instituts Berlin vom 6.6.2016: In den letzten acht Jahren war die Prämienentwicklung in der privaten Krankenversicherung mit 2,4 Prozentpunkten pro Jahr niedriger als in der GKV mit 3,8 Prozentpunkten (Versicherungsmessenger 12.7.2016)! Studienergebnisse der Bundesversicherungsanstalt (6/2011): Die privaten Krankenversicherungsbeiträge ab 65 Jahren sind nahezu gleichbleibend und gehen im hohen Alter wieder zurück.

Im Map Report 900 vom 3/2018 wurde die Prämienentwicklung von 15 der 30 maßgeblichen PKVs von 2000 bis 2018 analysiert. Der maximale SHI-Beitrag erhöhte sich im selben Zeitabschnitt von 507,10 EUR im Jahr 2001 auf 814,20 EUR im Jahr 2018, d.h. um durchschnittlich 2,82%. In ihrem "Assekurata Marktausblick für die private Krankenversicherung 2018" formuliert die Ratingagentur Assekurata: "Die Angleichung 2018.... von 4,3 Prozent (Non-Assistance) bzw. 2,3 Prozent (Aid) lag etwa im langfristigen Durchschnitt der Assekurata.

Nachfolgend finden Sie die entsprechende Abbildung von Assekurata mit der Durchschnittsprämienanpassung von 2005 bis 2018: Der maximale SHI-Beitrag erhöhte sich im selben Zeitabschnitt von 572,82 EUR im Jahr 2005 auf 814,20 EUR im Jahr 2018, d.h. um durchschnittlich 2,74%. Die " guten " Leistungserbringer unterschreiten die von den Versicherungen festgelegten Durchschnittswerte klar!

Aus der " Statista " über die Prämiensteigerungen in der PKV von 2001 bis 2012: Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten für die Tarife besonders umlagefester privater Krankenkassen von 1995 bis 2012 (ab 12/2012 gab es die neuberechneten so genannten Unisex-Tarife) betragen nur 2,1% für die weiblichen und 1,8% für die männlichen! Dies zeigt, dass "gute" Dienstleister, wie oben dargestellt, signifikant unter den Mittelwerten liegt!

Es wird sich zeigen, wie sich das derzeitige Niedrigzinsszenario auf die Berechnung der PKV auswirken wird. Läuft dieser Zeitraum etwas länger, können private Krankenversicherungen über einen längeren Zeitraum einen Zinssatz erreichen, der unter dem selbst berechneten "aktuariellen Unternehmenssatz" liegen kann. Soll diese dadurch verringert werden, führen ihre Reduzierungen um 0,1 %-Punkte nach einer Faustregel zu einem Anstieg der Beitragssätze um rund 1 %.

Allerdings kann meiner Meinung nach im Gegensatz zur GKV davon ausgegangen werden, dass die bereits gut vorhersehbaren demografischen Entwicklungen (siehe oben) im GKV-System weitaus schwerwiegendere Prämienauswirkungen haben werden als Zinsänderungen in der privaten Krankenversicherung. Inwiefern kann die private Krankenversicherung im Alter günstiger sein als die GKV?

Hier trägt jeder seinen eigenen Anteil, es gibt keine "Familienversicherung". Dabei ist das Verfahren wesentlich zukunftsfähiger als das SHI-System, da die anfallenden Aufwendungen aus den gesparten Reserven gezahlt werden ("Kapitaldeckungsverfahren"). Mit diesen Zusatzmaßnahmen werden erschwingliche Beitragszahlungen sichergestellt Private Krankenversicherung im Alter: 10% Zuschlag nach 12 VAG bis 60 Jahre, wird investiert und ab 65 Jahren zur Beitragsstabilisierung oder -senkung Private Krankenversicherung im Alter eingesetzt (siehe auch 150 VAG - Credit note for ageing provision).

Ab dem Renteneintrittsalter entfällt die Beitragskomponente wie z. B. Krankentaggeld und der 10%ige Satz. In der Regel bekommen auch privat versicherte Pensionäre einen Zuschuß von der Rentenversicherungsträger für die Krankenversicherung (nicht: Selbständige ohne Pflichtrente oder Pensionskassenmitglieder). Die bereits gebildete Altersrückstellung wird vollständig erfasst. Gegebenenfalls bleibt noch die Wahlmöglichkeit auf den Standard- oder Grundtarif (Leistungen ~ GKV, max. durchschnittlicher GKV-Höchstbeitrag, 2012: 592,88 EUR p.m. minus der zu berücksichtigenden Altersvorsorge, mehr zum Hilfsbedarf s. unten).

Mit der Investition der Ersparnisse aus der Umstellung auf die private Krankenversicherung wird der Anteil der privaten Krankenversicherung im Alter dauerhaft gesenkt (siehe unter "Altersvorsorge" - nach dem dort vorliegenden Berechnungsbeispiel führt die Investition der Ersparnisse ab 67 zu einer monatlichen Beitragssenkung von 1.600 Euro! Bei den Mitgliedern einer Pensionskasse gibt es eine Reihe von besonderen Merkmalen, die für die private Krankenversicherung im Alter zutreffen.

Sie können vor allem dann wesentlich mehr bezahlen, wenn Sie in der GKV verblieben sind und im Alter nicht der so genannten "Krankenversicherung der Rentner" (KVdR) beitreten können. Meine eigene Mütter, selbständig als Juristin tätig, bezahlt 390,78 Euro pro Kalendermonat (inkl. Risikozuschlag von 33,90 Euro) mit einem Eigenanteil von 3000 Euro für ihre private Krankenversicherung im Alter von 78 Jahren bei der Raiffeisen International im Jahr 2016 nach einer von mir vorgenommenen Zolloptimierungsmaßnahme.

Im GKV hätte sie zu diesem Zeitpunkt einen maximalen Beitragssatz von ca. 775 EUR gezahlt! Für ihre private Krankenversicherung im Alter von 78 Jahren (Stand 2013) übernimmt die selbständige Mütter einer Freundin, geb. 1935, 766,61 Euro pro Monat. Bedingt durch einen zusätzlichen Prämienentlastungstarif (siehe Altersvorsorgeeinsparungen) verringert sich dieser Beitragssatz um 255,65 EUR auf 510,96 EUR zu entrichten.

Gemäß dem Zolltarif würde sie 13 340,73 EUR zahlen, aber ihre Altersvorsorge von 574,12 EUR wird davon abgesetzt. Eine Rentnerin, deren Tarife wir 2012 durch Tarifänderungen optimieren (siehe Erfolgsbeispiele ), bezahlt einen monatlichen Beitrag von 189,16 EUR an Axa mit einem Eigenanteil von 4.500 EUR, was zu einem monatlichen sogenannten "effektiven Beitrag" (bei Vollausnutzung des Eigenanteils) der privaten Krankenversicherung im Alter von 65 Jahren von höchstens 564,16 EUR führt.

Welche Aussagen macht die Südtiroler Kulturstiftung Warentest (Finanztest 5/2014) über die Beiträge zur privaten Krankenversicherung im Alter? In der Zeitschrift Financial Times 5/2014, S. 64 heißt es: "Selbständige und Arbeitnehmer sollten mit dem Wechsel in die Privatversicherung anfangen zu sparen". Dies ist absolut richtig, lesen Sie unsere Rubrik Sparen für Altersbeiträge. Unter der Annahme einer durchschnittlichen jährlichen Erhöhung der Beiträge zur GKV um derzeit rund 6% (siehe oben) wäre der GKV-Beitrag im selben Zeitabschnitt von 30 Jahren nahezu sechsmal so hoch wie beim Einstieg in die GKV!

Auch wenn man im Pensionsalter von einer Einkommenskürzung von bis zu 50% ausging, wäre der Krankenversicherungsbeitrag immer noch höher als der private Krankenversicherungsbeitrag im Alter. Darüber hinaus wirken sich die oben genannten Entlastungsmaßnahmen, vor allem das durch das Sparen für Altersbeiträge aufgebaute Vermögen, auf die private Krankenversicherung im Alter aus. Obwohl sie in der Regel niedriger sind als der Krankenversicherungsbeitrag, nimmt sie erfahrungsgemäss stetig zu.

Meistens auch im hohen Lebensalter. Zwar nehmen die Beitragszahlungen, wie bereits erwähnt, im Laufe der Jahre zu. Welche Meinung hat der Verein der Private Krankenversicherung? Hinweis: Hier wären noch die Sorgfaltspflichtversicherung und der Zuschlag zu berechnen, so bezahlt der Bauherr 301,46 EUR weniger als der maximale Beitrag des GKV von 775,46 EUR.

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