Private Krankenversicherung Kritik

Kritik an der privaten Krankenversicherung

Die Central Krankenversicherung mit ihrer damaligen Tariflandschaft geriet in die Kritik. Kritik an der privaten Krankenversicherung. Im Rahmen einer Konsultation zur privaten Krankenversicherung treten oft die folgenden sechs PKV-Kritikpunkte auf. Die Kunden der privaten Krankenversicherung sollten sich bereits über ihre Rechte informieren. Die Kritik an der privaten Krankenversicherung ist oft ideologischer als objektiv motiviert.

Privatkrankenversicherung: Wenn die private Krankenversicherung zum Selbstzweck wird.

In Deutschland sinkt die Anzahl der Erstversicherten. Es werden immer weniger Menschen aus der gesetzlichen Krankenversicherung entlassen. Es gibt nur noch eine einzige Personengruppe, die sich in der Privatversicherung großer Popularität erfreut: die Beamtinnen und Beamten. Die Beamtinnen und Beamten. Daraus wird jedoch ein Problemfeld, das vor allem Arbeitnehmer und Selbständige trifft. Im vergangenen Jahr sank die Anzahl der privaten Versicherten um 0,5 Prozentpunkte auf 8.787.300.

Die Debeka, der grösste Privatversicherer, gewann fast 30'000 neue Kundschaft. Andererseits hat zum Beispiel die zweitgrößte DKV mehr als 20000 Teilnehmer verloren und ist auf 815 000 Kundschaft geschrumpft. Daraus ergibt sich, dass die Anzahl der Mitarbeiter in der privaten Krankenversicherung zwischen Ende 2011 und Ende 2015 um rund fünf Prozentpunkte gesunken ist.

Demgegenüber ist die Anzahl der Privatversicherten um ein Prozentpunkt gestiegen. Rund 90 Prozentpunkte der Kundschaft entfallen bei der Debeka auf Beamte - ein wichtiger Faktor für das Zuwachs. Dagegen ist die DKV ein typischer Versicherungsträger für Arbeitnehmer und Selbständige. Besser geeignet wäre: Arbeitnehmer und Selbständige fliehen buchstäblich.

Im Jahr 2002 haben zum Beispiel 362.000 Versicherte von der Pflicht- in die private Krankenversicherung gewechselt. Im Jahr 2011 waren es noch 232.000. Letztes Jahr fiel diese Summe jedoch auf nur noch 120.000 - weniger als ein Dritteln des Wertes von 2002. Und das Schlimmste noch: Seit 2012 wechselt jedes Jahr noch mehr Versicherte von der Privat- zur Pflichtversicherung als andersherum, obwohl ein solcher Rücktausch äußerst problematisch ist.

Infolgedessen würden viele kleine Selbständige in zunehmendem Maße eine Festanstellung einnehmen. Die Anzahl der Mitarbeiter, die die aktuelle gesetzliche Versicherungsgrenze von 56.250 EUR pro Jahr überschreiten und daher zu jedem Zeitpunkt in die private Krankenversicherung übergehen können, nimmt jedoch jedes Jahr zu. Die Versicherungen haben ihre Kundschaft in der vergangenen Zeit immer wieder mit teils dramatischen Beitragssteigerungen überrascht.

Damit sind die Beitragszahlungen in den letzten acht Jahren um durchschnittlich 2,4 Prozentpunkte pro Jahr angestiegen, verglichen mit 3,8 Prozentpunkten im SHI-System. Vielleicht ist das gut so, denn private Versicherungsnehmer könnten bald wieder von ähnlichem bedroht werden, so dass es wenig Grund gibt, jetzt zu tauschen.

Dieses Mal allerdings nicht in den Vorständen der Krankenkassen, sondern in Frankfurt bei der EZB. Dadurch sind die Zinssätze seit Jahren auf einem äußerst tiefen Stand, und das betrifft immer mehr auch die Krankenkassen. Dafür muss der Versicherte jedoch bezahlen. Allerdings müssen die Rückstellung umso größer sein, je niedriger der noch erzielbare Zinssatz ist, um den Einfluss einer Prämienreduktion für die Rentner im hohen Lebensalter zu erwirken.

Der Industriezweig geht davon aus, dass ein Rückgang der Zinsen um 0,1 Prozentpunkte eine Prämienerhöhung von rund einem Prozentpunkt erfordert. Im Kern geht es darum, dass es den Versicherern nicht erlaubt ist, die erforderliche Prämienerhöhung durchzuführen. Darin ist festgelegt, dass die Beitragserhöhungen nur dann zulässig sind, wenn die Aufwendungen aufgrund eines "Auslösefaktors" um mehr als fünf Prozentpunkte angestiegen sind.

Besteht jedoch ein auslösender Einflussfaktor und die Beitragszahlungen erhöhen sich damit, müssen auch alle anderen Einflussfaktoren in den Anstieg einbezogen werden, einschließlich des Zinsniveaus. Mit anderen Worten, es ist durchaus möglich, dass einige Versicherungsunternehmen für eine gewisse Zeit auf Prämienerhöhungen verzichten können. Davon sind Arbeitnehmer und Selbständige viel stärker betroffen als Beamte.

Für letztere übernimmt der Mitgliedstaat die Hälfe der Heilungskosten durch die so genannte Beihilferegelung. Lediglich die andere Seite müssen die Staatsbeamten selbst über die PKV absichern. Schon allein aus diesem Grund sind ihre Anteile daher maximal halbiert, und dementsprechend ist die für sie offene Zinsdifferenz immens.

Beamte haben nicht nur weniger unter der Erhöhung der Beitragszahlungen zu kämpfen. Auch für sie ist die GKV in der Regel keine andere Wahl, da sie die Beitragszahlungen dort vollständig selbst leisten müssen. Der Grund dafür ist, dass der Bund dort nicht die Hälfe der Beitragszahlungen bezahlt, wie es private Unternehmer tun. Bei den übrigen Arbeitnehmern und Selbständigen in der PKV hingegen wird es in den nächsten Jahren voraussichtlich immer kostspieliger werden, nicht nur wegen des tiefen Zinsniveaus.

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