Private Krankenversicherung Verlassen

Verlassen Sie die private Krankenversicherung

Lediglich wenige Bundesbürger können die gesetzliche Krankenversicherung verlassen. Wer wann eine Privatversicherung benötigt, erfahren Sie hier. Die versicherte Person kann sich auf einen lebenslangen Versicherungsschutz verlassen. Verlässt die versicherte Person vor ihrem Austritt die Krankenkasse, kann sie auch die Krankenkasse wieder verlassen.

Verlassen Sie die private Krankenversicherung

Du möchtest deine private Krankenversicherung aufgeben. Die Krankenversicherung ist seit einigen Jahren eine gesetzliche Pflicht für alle in Deutschland wohnhaften Menschen. Lediglich ein Wechsel mit Ihrem Wohnsitz im Heimatland kann Sie von der obligatorischen Kranken- und Pflegesicherung ausnehmen. Der Versicherungsverpflichtung wird entweder durch die Zugehörigkeit zu einer GKV oder durch einen anerkannten Vertrag einer PKV nachgekommen.

Mitarbeiter mit einem Gehalt unterhalb der so genannten Versicherungspflichtgrenze waren schon immer versicherungspflichtig. Wenn Sie nun Ihre private Krankenversicherung aufgeben wollen, haben Sie mehrere Möglichkeiten: Wird ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis abgeschlossen oder unterschreitet Ihr Gehalt als Erwerbstätiger die gesetzliche Krankenversicherungsgrenze, können Sie Ihre private Krankenversicherung zu Beginn der obligatorischen Versicherung verlassen und müssen nur eine Bestätigung der GKV über die obligatorische Versicherung stornieren und anbringen.

Dabei ist zu beachten, dass hier nur dieses besondere Zertifikat ausreichend ist. Eine Ausfertigung einer Versichertenkarte oder eines Anmeldeformulars bei der GKV reicht nicht aus. Unabhängig davon, ob Sie Arbeitnehmer sind und Ihr Gehalt unter die Versicherungspflichtgrenze sinkt oder ob Sie ein ehemaliger Selbstständiger in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis sind, darf die GKV Sie nicht mehr aufnimmt. Sie müssen in der PKV verbleiben.

Wenn Sie wegen eines zu niedrigen Einkommens Unterstützung vom Bund erhalten, sind Sie nicht obligatorisch versichert und müssen in der Privatkrankenversicherung unterkommen. Allerdings wird Ihre private Krankenversicherung dann vom Gesetzgeber übernommen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren bisherigen PKV-Tarif nur dann verlassen, wenn es wirklich notwendig ist, auf einen simplen Tarifen umzusteigen.

In vielen FÃ?llen können Sie weiterhin in der gewohnten privaten Versicherung gedeckt sein, auch wenn der Bund Ihnen den vollstÃ?ndigen Beitrag bezahlt. Haben Sie aufgrund von staatlichen Hilfen und den daraus resultierenden Voraussetzungen für Ihre private Krankenversicherung auf einen Basisplan umgestellt, ist es sehr schwierig, danach wieder auf einen regulären PKV-Plan umzusteigen.

Die schriftliche Beendigung muss mit einer Bestätigung einer neuen Versicherungsgesellschaft einhergehen, dass die Versicherung nahtlos in einem genehmigten Tarifen fortgesetzt wurde. Andernfalls gibt es keine Beendigung, Ihr bisheriger Arbeitsvertrag ist weiterhin in Kraft. Eine Stornierung Ihrer bisherigen PKV ist prinzipiell nicht ratsam. Sie können Ihre private Krankenversicherung auch verlassen, wenn Ihre Versicherung Ihre Krankenkassenbeiträge anhebt.

Dieser Anstieg muss Ihnen frühzeitig mitgeteilt werden, die Mitteilung kann dann am Tag der Beitragserhöhung stattfinden. Auch hier ist eine Bestätigung des neuen Versicherungsunternehmens vonnöten. Manche europäischen Krankenversicherer sind bestrebt, auf dem dt. Markt für Versicherungen Fuss zu fassen und gute Angebote zu machen. Daher ist es in den meisten FÃ?llen empfehlenswert, in der bisherigen PKV zu verbleiben.

Zur Premium-Gasoptimierung stehen den Privatkrankenkassen viele Wege offen, fast jeder Privatversicherten kann ein marktorientiertes Umwandlungsangebot angeboten werden. Erst ganz ohne Kranken- und Krankenpflegeversicherung und damit ganz ohne Beiträge geht es nicht.

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