Private Pflegeversicherung Erhöhung

Anstieg der privaten Pflegeversicherung

Kritik an der Erhöhung der Pflegesätze äußerte Michael Theurer. Die privaten Krankenkassen verschicken jedes Jahr eine Mail mit der Nachricht, dass der Beitrag steigt. Die Beitragsanpassungen und Erhöhungen in der privaten Pflegezusatzversicherung im Überblick. Die Aspekte des Abschlusses einer privaten Pflegezusatzversicherung, weshalb die Prämien im Rahmen der Versicherung altersbedingt nicht erhöht werden müssen.

Prämienerhöhung in der gesetzlichen Pflegeversicherung 2019 - keine direkten Auswirkungen auf die private Krankenversicherung

Die Angehörigen der GKV müssen sich im nächsten Jahr auf wesentlich erhöhte Beitragszahlungen zur "sozialen Pflegeversicherung" - der obligatorischen Pflegeversicherung - vorbereiten. Solange es keine weiteren Veränderungen im Parlamentsverfahren gibt - was nicht zwangsläufig zu erwarten ist -, sollte der erhöhte Beteiligungssatz zum Stichtag 31.01.2019 Realität werden.

Der Beteiligungssatz erhöht sich danach um 0,5 %-Punkte von 2,55 % auf 3,05 %. In diesem Fall sollten die Beitragszahlungen bis spätestens 2022 konstant sein. Weil zugleich die Hälfte des Arbeitgeberbeitrags zu den zusätzlichen Beiträgen zum GKV-System (erstmals) auch 2019 eingebracht wird, sollte es unter dem Strich zu keiner zusätzlichen Last kommen, da sich die Gebühren und Befreiungen ausgleichen werden.

Auch ein kleines Mehr könnte bei dieser "Umverteilungsaktion" mit den Privathaushalten am Ende verbleiben. Aber es sollte sich auf ein paar Euros im Kalendermonat summieren - so etwas wie eine Black Zero. Die Selbständigen hingegen müssen die Belastung durch die Erhöhung der Beiträge selbst tragen. Die letzte Erhöhung der Beteiligungssätze erfolgte am Tag der Beitragsanhebung am Tag des Erwerbs am Tag der Beitragsanhebung am Tag der Antragstellung 2017.

Zu diesem Zeitpunkt erhöhte sich der Beteiligungssatz um 0,2 %-Punkte. Zwei Hauptgründe sprechen dafür, dass die Beitragszahlungen zwei Jahre später und in diesem Sinne ansteigen sollen: Die diversen Versorgungsreformen der vergangenen Wahlperiode haben den Weg zu mehr Menschen mit Pflegebedarf geöffnet, während zugleich das Niveau der Versorgung angehoben wurde. Infolge dieser Massnahmen ist die Anzahl der Menschen mit Pflegediensten im vergangenen Jahr auf 700.000 gestiegen - gegenüber 300.000 im Jahr 2013 - und wird aufgrund des demographischen Wandels voraussichtlich weiter anwachsen.

Dementsprechend stiegen die Aufwendungen für die soziale Langzeitpflege auf 35,5 Milliarden EUR im Jahr 2017. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 12 Milliarden EUR gegenüber 2013. Aus den Erträgen der restlichen 0,2 Prozent sollen diverse Massnahmen zur Gewinnung von mehr Pflegepersonal sowie zur Verbesserung der Einkommens- und Arbeitssituation des Pflegepersonals mitfinanziert werden.

Geplant ist unter anderem, dass ab dem nächsten Jahr 13.000 weitere Mitarbeiter in stationären Einrichtungen beschäftigt werden können. Auch heute noch herrscht in der Krankenpflege ein Mangel an Pflegekräften. Die ohnehin gespannte Versorgungssituation würde sich ohne Gegenmaßnahmen in den nÃ??chsten Jahren noch verschÃ?rfen. Finanzieren durch Spenden oder Zölle? Der Anstieg ist trotz guter Argumente nicht unbestritten.

Soziale Verbände - darunter der SHI-Verband - kritisieren unter anderem, dass der zusätzliche Finanzbedarf der Pflegeversicherung allein durch höhere Beitragssätze abgedeckt werden soll. Die Krankenpflege ist eine gesellschaftliche Verantwortung, für die auch Steuereinnahmen verwendet werden müssen. Die Beitragszahlungen in der Pflegeversicherung? Auf die Prämien in der PKV hat die nun verabschiedete Prämienerhöhung keinen direkten Einfluss.

Wie bekannt, sind die Beitragszahlungen hier unabhängig vom Einkommen. Weil der Trend zu immer mehr und immer kostspieligeren Betreuungsleistungen auch die pflegebedürftigen Privatversicherten trifft, sind auch im Rahmen der PKV Beitragssteigerungen wahrscheinlich. Allerdings unterliegen diese anderen Regelungen als die der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Mehr zum Thema