Rente Krankenversicherung

Pensionskrankenversicherung

Die Renten der gesetzlichen Rentenversicherung, die Rentenleistungen und ggf. die Rentner, die die Anforderungen der Rentner-Krankenversicherung erfüllen, müssen nicht zwangsläufig Pflichtmitglieder der KVdR werden. Die Art der Versicherung, die Sie als Rentner haben und wie teuer sie sein wird, bestimmt die Art der Krankenversicherung, die Sie in Ihrem Berufsleben haben. Wie im Arbeitsleben unterliegen auch die Rentner der obligatorischen Krankenversicherung. Hier finden Sie eine Übersicht über die gesetzliche und private Krankenversicherung für Rentner sowie die entsprechenden Beiträge und Beitragszuschüsse.

Wenn Sie das Rentenalter erreichen, ist Ihre private Krankenversicherung voll erhalten.

Krankenkasse für Pensionäre

Für die Rentner-Krankenversicherung werden seit dem Wintersemester 2017 Erziehungszeiten berücksichtigt. Sie bringen den Betreffenden viel mit sich. Durch Zufall ist der Werdohler Pensionär auf einen kleinen Beitrag in einem Heft seiner Krankenversicherung gestoßen, der ihr viel verdienen sollte. Die Erziehungszeiten werden seit dem Wintersemester 2017 in der Rentner-Krankenversicherung (KVdR) berücksichtigt.

Pensionäre - BKK Economy & Finance

Wenn Sie eine Pflichtrente erhalten und für eine vorgeschriebene Mindestzeit (Vorversicherungszeit) in der GKV abgesichert waren, sind Sie verpflichtet, eine Krankenversicherung für Pensionäre abzuschließen. Dabei wird der Anteil der versicherten Person an der Krankenversicherung inklusive des Zusatzbeitrags mitgerechnet. Für Einkünfte über diese Schwelle, die 2018 4.425,00 EUR pro Monat beträgt, wird kein Beitrag verlangt.

Versicherungspflichtig sind Pensionäre, die aus Rentenzahlungen einen Beitrag nach dem allgemeinen Beitrag zur Krankenversicherung von 14,6 Prozentpunkten zuzüglich des individuellen Beitrages (1,1 Prozentpunkte bei BKK W&F) aufbringen. Allerdings werden die Beitragszahlungen nur berechnet, wenn die Rentenzahlung auf Monatsbasis ein zwanzigstes Mal des Referenzwertes (2018: 152,25 Euro) liegt. Für nicht pflichtversicherte Pensionäre, die eine freiwillige Versicherung haben, werden bei der Beitragsberechnung neben den Renten und Pensionszahlungen auch andere Einkommen, wie Mieteinnahmen und Kapitaleinkünfte, mitberücksichtigt.

Bei der Berechnung der Beitragszahlungen aus Pensionen und Rentenleistungen kommt der Gesamtbeitragssatz von 14,6 Prozentpunkten zuzüglich des individuellen Anteils (BKK W&F: 1,1 Prozent) zur Anwendung. Die sonstigen Erträge wie Miet- und Kapitalerträge unterliegen dem reduzierten Steuersatz von 14,0 Prozentpunkten zuzüglich des individuellen Einlagebetrags. Im Jahr 2018 liegt die Mindestverdienstgrenze, ab der die Beitragsbemessung erfolgt, bei 1015,00 EUR pro Monat.

Freiwillige Rentnerinnen und Rentner bezahlen den Anteil selbst. Die Pensionskasse bezahlt auf Gesuch hin einen Krankenversicherungsbeitrag von 7,3 Prozentpunkten der Pflichtrente. Auch krankenversicherte Personen sind Mitglieder der BKK Pflegungsversicherung. Die Beitragssätze für die Langzeitpflegeversicherung liegen aktuell bei 2,55 Prozentpunkten. Versichert sind Personen, die keine Kleinkinder großgezogen haben und das Alter von 25 Jahren erreicht haben, bezahlen einen Prämienzuschlag von 0,25 vH.

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