Rückkehr in die Gesetzliche Krankenkasse

Zurück zur gesetzlichen Krankenkasse

nachdem Lücken in der gesetzlichen Krankenversicherung geschlossen wurden. Für viele Privatversicherte ist die Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung interessant. Auf den Prüfstand gestellt, ist die Rückkehr in die private Krankenversicherung sinnvoll. Dadurch wird die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für Selbständige immer attraktiver. Bei der Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung handelt es sich um Planungsarbeiten.

Privatkrankenversicherung: Rückkehr zu einer gesetzlichen Krankenkasse ermöglicht

Zahlreiche private Versicherte möchten wieder rechtlich absichern. Fast unbeachtet wurden die "legalen" Türen im September 2013 wieder aufgetan. Die so genannten Präversicherungszeiten sind in der freien GKV danach ausverkauft. Jetzt geht es nach dem Prinzip: Wer einmal - wenn auch nur für kurzzeitig - obligatorisch versicherungspflichtig war und aus der obligatorischen Versicherung ausfällt, ist nun auf freiwilliger Basis rechtlich selbstständig abgesichert (Sie können dem jedoch widerspruchsfrei nachkommen und müssen dann nachweisen, dass Sie privat versicherungspflichtig sind).

Im Allgemeinen hat sich der gesetzgebende Organismus in den vergangenen Dekaden darum bemÃ?ht, die Möglichkeiten fÃ?r Privatversicherte zurÃ?ck in die gesetzliche Gesundheitsversorgung zu begrenzen. Mal persönlich - immer persönlich. Dabei ist es für Mitarbeiter unter 55 Jahren von entscheidender Bedeutung, dass ihr Gehalt wieder innerhalb der sogenannten Pflichtversicherungsgrenze liegen muss. In einigen Fällen erfolgt dies aufgrund der Anhebung der obligatorischen Versicherungsgrenze zu Beginn eines jeden Jahres von selbst.

Bei denjenigen, die bereits 2002 in der Privatversicherung waren, beträgt diese Obergrenze nun den Betrag von 4.050,00 ?. Diejenigen, die nur soviel oder weniger verdienen, sind zwangsversichert. Hinweis: Eine Gehaltssteigerung im Jahresverlauf hat daran nichts geändert, sie verbleibt bei der Versicherungsverpflichtung. Zu Beginn des Jahrs 2015 können die Betreffenden zwischen einer freiwillig abgeschlossenen Pflichtversicherung und einer Privatkrankenversicherung wählen, wenn ihr Gehalt noch über der zu diesem Zeitpunkt gültigen Versicherungsgrenze liegen sollte.

Wenn das Gehalt leicht über der Obergrenze der Pflichtversicherung liegen sollte, gibt es Möglichkeiten für diejenigen, die zurückkehren wollen: Durch die Einzahlung in die Betriebsrente kann das einkommensabhängige Gehalt um bis zu 238,00 pro Kalendermonat (2014) reduziert werden. Wenn das laufende Beitragseinkommen nicht mehr über der Pflichtversicherungsgrenze liegen sollte, müssen die Betreffenden erneut - und zwar sofort - eine gesetzliche Krankenversicherung abschließen.

In diesen FÃ?llen gilt die gesetzliche Versicherungsverpflichtung nicht nur im folgenden Jahr, sondern unmittelbar. Diese Rückkehrwege haben sich nicht verändert - die Veränderungen beziehen sich nur auf die geforderte Laufzeit der GKV. Seit dem 1. August 2013 haben sich die Bedingungen für die Aufnahme in die freiwillige gesetzliche Krankenkasse verändert. Bisher stand die freiwillige gesetzliche Versicherung nur denjenigen zur Verfügung, die das letzte Mal obligatorisch waren und in den vergangenen fünf Jahren vor dem Austritt aus der Pflichtversicherung in einer Krankenkasse für einen Zeitraum von 24 Monaten im GKV-System waren.

Oder es genügte auch, wenn kurz vor dem Austritt aus der gesetzlichen Krankenkasse eine gesetzliche Krankenkasse für einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten existierte. Das Gesetz zur Eliminierung der sozialen Überbelastung bei den Beitragsforderungen der Krankenkasse ist am 1. August 2013 in Kraft getreten und führt zu einer neuen obligatorischen Folgeversicherung (§ 188 Abs. 4 SGB V).

Nach Ablauf der Pflichtversicherung oder nach Ablauf einer Familienkasse in der GKV startet dann selbständig eine Selbstverpflichtung. Das folgende Beispiel veranschaulicht die Folgen dieser Neuregelung: Ein Privatversicherter geht seinen Arbeitplatz verloren und bekommt Arbeitslosenunterstützung I. Jetzt bekommt er nur noch für einen ganzen Kalendermonat Arbeitslosenunterstützung I und hat dann wieder einen kapitalkräftigen Arbeitplatz mit einem Einkommen oberhalb der Beitragspflicht.

Gemäß den bisher gültigen Vorschriften wäre eine Selbstverpflichtung in einem Pflichtfonds für ihn keine Option gewesen, da er die erforderliche Vorbereitungszeit nicht einhalten konnte. Nun aber beginnt die freie gesetzliche Krankenkasse nach dem Ende seiner Arbeitslosenzeit von selbst. Danach muss er jedoch nachweisen, dass er einen (neuen) Arbeitsvertrag mit einer Privatkasse hat.

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