Selbstbehalt Krankenversicherung

Abzugsfähige Krankenversicherung

Die Selbstbeteiligung beträgt einen Prozentsatz der Kosten, während das Franchise vollständig abgezogen wird. GKV "; Enzyklopädie "; Selbstbehalt. Durch den Selbstbehalt kann der Krankenversicherungsbeitrag dadurch reduziert werden, dass die versicherte Person einen Teil der Kosten selbst trägt.

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Selbstbeteiligung

Manche Krankenversicherungen offerieren Raten mit einem Selbstbehalt. Jährlich bezahlt die Versicherungsnehmerin einen festen Anteil der angefallenen Heilungskosten. Im Gegenzug bezahlt ihm die Krankenversicherung eine Geldprämie von bis zu 20 Prozentpunkten des Jahresbeitrages (maximal 600 Euro). Manche Krankenversicherungen bezahlen auch einen Zusatzbonus, wenn keine Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Die Versicherten sollten sorgfältig prüfen, ob sie einen Vertrag mit einem Selbstbehalt abschliessen wollen.

Einen solchen Preis empfiehlt es sich nur für kranken Versicherten, die davon ausgegangen sind, dass sie in naher Zukunft nicht erkranken werden. Andernfalls kann der zu bezahlende Selbstbehalt die jährlichen Einsparungen aufbrauchen. Bei Menschen, die regelmässig zum Hausarzt gehen müssen, sind solche Preise daher nicht lohnend. Seit 2007 dürfen die GKVs als Optionstarife Sätze mit Selbstbehalt ausgeben.

Ansprüche von mitgeversicherten Kinder bis zum Alter von achtzehn Jahren haben keine Wirkung. In der Regel kann die Versicherten auch an Vorsorge- und Frühfindungsuntersuchungen teilnehmen, ohne dafür zahlen zu müssen. Hierbei bekommt die Versicherungsnehmerin eine Versicherungsprämie, wenn sie innerhalb eines Jahres keine Leistung beansprucht. Wer sich für einen Preis mit Selbstbehalt entscheidet, ist daran drei Jahre bindet.

Sie können einen solchen Preis mit einer Kündigungsfrist von zwei Kalenderwochen zum Ende dieser Verpflichtungsperiode bei Ihrer Krankenversicherung auflösen. Wie viel Sie sparen können, können Sie sich in unserem Krankenversicherungsvergleich durch die Auswahl eines Tarifs mit Selbstbehalt vorstellen.

Abzugsfähigkeit nicht möglich

Ihre Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge können Sie als Nebenkosten von der Umsatzsteuer abziehen. Wenn Sie von Ihrer Krankenversicherung eine Erstattung in Gestalt einer Vergütung oder eines Bonus erhalten haben, müssen Sie dies seit einem Beschluss des Bundesfinanzhofes vom 16. Mai 2016 nicht mehr in Ihrer Erklärung ausweisen. Betrug ist in diesem Falle übrigens nicht sinnvoll, denn die Krankenversicherungen sind rechtlich dazu angehalten, den Betrag der Barprämie oder den Betrag einer Geschenkprämie auf elektronischem Wege an das Steueramt zu überweisen.

Mehr zu diesem Themenbereich erfahren Sie in unserem Beitrag Krankenversicherungsprämie reduziert den Sondereffekt nicht. Lange Zeit war die Fragestellung offen, ob und wie der so genannte Selbstbehalt einer Privatkrankenversicherung von der Mehrwertsteuer abgezogen werden kann. Dazu hat das Landesfinanzamt Niedersachsen (FG) 2013 eine Stellungnahme abgegeben: "Der Selbstbehalt darf nicht in die Umsatzsteuererklärung aufgenommen werden.

Aber auch die Ferngasgesellschaft Köln kam im Laufe des Jahres zu dem Schluss und machte deutlich, dass der Selbstbehalt weder als Sonderaufwand noch als außerordentliche Last zu betrachten ist. Schließlich können Sie Ihre eigentlichen medizinischen Kosten als außerordentliche Last abziehen. Diejenigen, die eine Privatversicherung abschließen, können sich in der Regelfall auf einen so genannten Selbstbehalt einigen.

Die Klägerin hatte sich im Einzelfall vor dem Landesfinanzhof Niedersachsen für einen Preis mit 600 EUR Selbstbehalt ausgesprochen. So konnte er rund 100 EUR pro Monat an Spenden einsparen - das sind 1.200 EUR pro Jahr. Werfen wir einen genaueren Blick auf den Sachverhalt vor der EK Niedersachsen: Die Klage wurde von einem Mann eingereicht, der einen Selbstbehalt von 600 EUR beanspruchen wollte - und beim Steueramt gescheitert ist.

Neben seinen Krankenversicherungsbeiträgen von 3.877 EUR hatte der Mann in seiner Erklärung auch eine Rückerstattung durch die Kasse und den Selbstbehalt ausgewiesen. Der Finanzgerichtshof Niedersachsen sah es wie seine Amtskollegen im Steueramt und wies den Selbstbehalt zurück. Es können nur Beitragszahlungen "zu" einer Krankenversicherung erstattet werden.

Dies ist bei Selbstbehalten nicht der fall. Der niedersächsische Landesrichter betonte, dass nur der Monatsbeitrag zur Krankenversicherung dafür sorgt, dass die Versicherten in den Genuss des Versicherungsschutzes kommen - und zwar ungeachtet dessen, ob der ausgewählte Preis einen Selbstbehalt vorsieht oder nicht. Denn: Wer in einem Jahr nicht erkrankt, muss den Selbstbehalt nicht geltend machen, ist aber dennoch krankenversichert.

Das heißt, wenn Sie keine Aufwendungen durch eine Erkrankung hatten, ist die Selbstbeteiligung auch nicht als Erkrankungskosten absetzbar, da Sie keine eigene Erstattung haben. Wenn Sie jedoch aufgrund von Krankheiten Aufwendungen hatten, gibt es eine Möglichkeit, die anfallenden Aufwendungen mit der Kasse zu teilen: Angenommen, Sie haben eine Privatkrankenversicherung mit Selbstbehalt mitgenommen.

Du wirst kränklich und brauchst einen Doktor oder Heiler. Nun müssen Sie die anfallenden Gebühren bis zum festgesetzten Selbstbehalt - im Fall des Beschwerdeführers 600 EUR - selbst tragen. Die 600 EUR können nicht in die Umsatzsteuererklärung eingetragen werden, aber alle anfallenden Gebühren können von Ihnen selbst getragen werden. Wenn Sie also ärztliche Rechnungen oder Medikamentenbelege haben und das Geldbetrag nicht von Ihrer Krankenversicherung zurückbekommen, können Sie diese als außerordentliche Belastung in Ihrer Umsatzsteuererklärung erfassen.

Es spielt keine Rolle, ob Sie die anfallenden Gebühren wegen des Selbstbehaltes hatten oder ob die Krankenversicherung aus anderen Grund nicht zahlt. Die außerordentlichen Lasten haben jedoch einen Haken: Man kann seine Aufwendungen nicht vollständig abziehen. Es können nur die Aufwendungen in Anspruch genommen werden, die eine so genannte angemessene Gebührengrenze überschreit.

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