Selbstbeteiligung bei Haftpflicht

Abzugsfähigkeit bei Haftung

Deckungssumme und Haftungsüberschuss. für den professionellen Bereich. würde ich es mit der Privathaftpflichtversicherung meines Freundes versuchen. Den Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung ohne Selbstbehalt empfehlen Verbraucherschützer, da die Vorteile überwiegen. Die AG bietet einen Rabatt von fünf Prozent auf die Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung.

Was sollte der Selbstbehalt für die Haftpflichtversicherung sein?

Verlustbetrag im Verhältnis zum Selbstbehalt: Ist die IT-Versicherung das wert?

Kurz zum Eigenbehalt im Voraus: Im Versicherungssektor ist ein Eigenbehalt (auch Eigenbehalt genannt) der Finanzanteil oder der Geldbetrag, den der Versicherte im Schadensfall selbst zahlen muss. Es wird zwischen einem unbedingten oder fixierten Eigenbehalt (z.B. ein fester Wert von 500,00 pro Schadenfall) und einem Prozentsatz Eigenbehalt (z.B. 10% pro Schadenfall) differenziert.

Es sind auch Zusammenstellungen dieser Vorschriften möglich, wie z.B. ein Franchise von 10% - aber mind. 500,00 ? pro Schadensfall. Ab 500,00 Selbstbehalt: Dies ist eine Zahl, die einigen IT-Freiberuflern jedenfalls in Einzelfällen hoch vorkommt, wie beispielsweise Schaden im Rahmen von Warnhinweisen. In der Tat können die Aufwendungen für eine Verletzung eines Rechts und eine daraus resultierende Verwarnung unter 500,00 Euro sein.

Damit in einem Umfeld, das der unabhängige IT-Experte auch aus der eigenen Hosentasche nehmen kann - ohne dass diese Summierung seine Existenz gefährdet. Die mit Verstößen verbundenen Schadenskosten müssen in der überwiegenden Mehrheit der Fälle wesentlich größer sein. So sind vierstellige Beträge mehr die Norm als "kleine" Schadensfälle von rund 500,00 ?.

Dies verdeutlicht auch dieser beispielhafte Ausschnitt aus Schadensfällen aus der Praxis: Urheberrechtsverletzung: Ein IT-Dienstleister nutzte den Begriff "Riders on the Storm" der Gruppe "The Doors" für gewerbliche Nutzung in dem Irrglauben, dass er sich ausreichend gesichert hatte. Markenverletzung: Da ein IT-Freiberufler den Schutz einer eingetragenen Wortmarke eines US-Technologiekonzerns in den Produktnamen eines selbst erstellten Softwareprodukts integriert hat, sind Aufwendungen für die Verwarnung und Abmeldeerklärung von mehr als 6.000,00 ? entstanden.

Darauf aufbauend wurden Anwalts- und Patentanwaltskosten von ca. 4.500,00 ? erhoben. Beispielhafte Anwendungen, die die Bedeutung eines umfassenden Schutzes durch eine industriespezifische EDV-Versicherung für freiberuflich tätige und unabhängige Informations- und Telekommunikationsdienstleister verdeutlichen. Selbstverständlich hat der obligatorische Franchise auch aus der Perspektive des Versicherungsunternehmens seinen Dienst.

Es ist für Versicherungsunternehmen ökonomisch wenig Sinn, Schadensfälle zu regulieren, deren Aufwendungen wesentlich über dem tatsächlichen Verlust liegen. Dies hätte auch für den Versicherten langfristige Auswirkungen: Er müsste für seine IT-Versicherung wesentlich mehr Prämien bezahlen, da diese an die Versicherten gemeinschaft weitergegeben und damit in den Berufshaftpflichttarif einbezogen werden würden.

Daher wünscht sich der Versicherungsgeber, dass die Selbstbehaltsregelung verhindert, dass sich der Schaden und/oder die Schadenshöhe durch den Leistungsanreiz des Versicherungsschutzes erhöht. Der dritte Teil unserer Reihe zur Berufshaftpflichtregelung deckt einen weiteren Bereich des Selbstbehalts ab: den allgemein höheren Eigenbehalt im Rahmen des weltweiten Versicherungsschutzes in den USA und Kanada.

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