Selbstständig Gkv Beitrag

Unabhängiger Gkv-Beitrag

Wenn ich als Nebenbeschäftigung selbständig bin, teilen sich die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung einige Vorteile mit einer beitragslosen Familienversicherung? der gesetzlichen Krankenversicherung für Selbständige. Mindestbeiträge und Zugangsbeschränkungen für Selbständige im GKV-System sind der Preis für die Aufteilung unseres Krankenversicherungssystems in zwei Teile.

Ab 2019 geplantes Entlastungsprogramm für kleine Selbständige der Regierung geht schief.

Wir haben bereits im Frühjahr 2014 geklärt, wie viele selbständige Niedriglohnbezieher als freiwillige Mitglieder einer GKV mit den erhöhten SHI-Beiträgen zurechtkommen. Jetzt verkündet die Regierung eine Entlastungsmaßnahme für "kleine" Selbständige ab dem Jahr 2019: Wir haben neu berechnet und festgestellt, dass die Berechnung des Bundes nicht funktioniert - Selbständige werden "verarscht".

Die Beiträge zur Krankenversicherung für Selbständige forcieren die Selbständigen in die Zwänge, die Beiträge der "freiwilligen" Versicherten (die Selbständigen sind seit 2009 im KV-System "pflichtversichert") basieren nicht nur auf dem Gehalt der Selbständigen, sondern auch auf der so genannten Mindestbetragsgrundlage, wie bereits in unserem Report vom 19. Januar 2014 detailliert dargelegt und "enträtselt" wurde. Eine doppelte Belastung für die Selbständigen: Sie müssen die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge quasi allein aufbringen.

Ein gewisses Schein-Mindestgehalt wird vom Krankenkassengesetzgeber lediglich bestimmt, nach dem die Beiträge für die Kranken- und Krankenpflegeversicherung im Krankenkassensystem als Prozentsatz berechnet werden. Die beiden Positionen - Mindesteinkommensschwelle und Beitragssatz in Prozentpunkten - wechseln jedes Jahr. Während die Mindestbemessungsschwelle für so genannte Hardship-Fälle (Beitragsentlastung kann über das GKV-System beansprucht werden) im Jahr 2014 noch 921,67 EUR betrug, ist sie auf das aktuelle (2018) Niveau von 1057,34 EUR gestiegen (d.h. nicht bis zu 1522,50 EUR, wie von der Regierung vorgeschlagen).

In jedem GKV-Beitrag von 2005 bis 2008 war ein "Sonderbeitrag" von 0,9 Prozentpunkten enthalten, den die Selbständigen - im Unterschied zu den Arbeitnehmern - allein zahlen mussten, obwohl im dazugehörigen "Gesetz zur Angleichung der Zahnfinanzierung" die Selbständigen nicht erwähnt wurden. Zur vermeintlichen Verhinderung der Kritik wurde dieser Sondersteuerbeitrag ab dem Stichtag 31. Dezember 2009 in den Einheitssatz aufgenommen (der Krankenkassenbeitrag erhöhte sich von 14 auf 14,9 Prozent).

Die Regierung prahlte später, dass sie den GKV-Mitgliedern die Arbeit erleichtert und den allgemeinen Beitrag zum Stichtag 31. Dezember 2015 auf 14,6 Prozentpunkte gesenkt habe (inklusive Krankengeldanspruch ab dem 31. Januar). Allerdings bleibt der reduzierte Beitrag für Notfälle bei 14 Prozentpunkten (ohne Leistungsanspruch auf Krankengeld). Die Beiträge zur Pflegeversicherung, die zusammen mit den Beiträgen zur Krankenkasse den tatsächlichen Beitrag zur GKV bilden, sind separat zu berücksichtigen.

Für die Langzeitpflegeversicherung beträgt der Gesamtbeitragssatz 2018 2,55 Prozentpunkte (kinderlos: 2,8 Prozent) - bezogen auf die Mindesterhebungsgrundlage (in Härtefällen: 2,55 Prozentpunkte von 1057,34 Euro). Auf der Grundlage eines Monatseinkommens aus selbständiger Erwerbstätigkeit von im Durchschnitt 450 EUR und bei erfolgreichem Antrags auf Beitragsbefreiung durch die Kasse ergebe sich am Beispiel des IKK-Klassikers folgendes: Wenn sich der Beitrag zur Kasse für selbstständig Erwerbstätige nur nach dem Tatsächlichkeitseinkommen und den Beiträgen bemüßigt habe, wären in unserem Beispiel nur 74,48 EUR pro Monat an die Kasse zu zahlen gewesen.

Wenn die Krankenversicherung wie in unserem Falle einen zusätzlichen Beitrag von 1,2 Prozentpunkten berechnet, würde ein durchschnittliches monatliches Gehalt von 450 EUR 92,75 EUR bedeuten. Mit diesen Einnahmen wäre dieser Beitrag im Vergleich zu den Leistungen der Arbeitnehmer eigentlich fair. Vielmehr müssen die Selbständigen in unserem Falle bei einem Durchschnittsmonatseinkommen von 450 EUR derzeit 267,74 EUR pro Kalendermonat für die Beiträge zur Kranken-/Pflegeversicherung bezahlen - also etwa die Hälfe ihres Einkunfts.

Auch der gesetzgeberische Teil hat diese gesellschaftliche Unrecht unter dem Einfluss verschiedener selbständiger Vertretungen und Unterschriften anerkannt. Mit Beschluss vom 11. November 2018 wurde eine Richtlinie über die Berechnungsgrößen der Sozialversicherung 2019 verabschiedet. Den " Gesetzentwurf zur Senkung der Beiträge der Krankenversicherten in der GKV " hat der Deutsche Bundestag am Mittwoch, den 19. Mai 2018, zum Teil verabschiedet (siehe BT).

Darüber hinaus ist die Befreiung von kleinen Selbständigen vorgesehen, die sich in der GKV absichern wollen. Das Mindesteinkommen für Vollzeitselbstständige wird so angepasst, dass es 2018 1.141,88 EUR pro Monat anstelle von 2.283,75 EUR pro Monat entspricht, was einem Durchschnittsmindestbeitrag von 171,28 EUR pro Monat entspricht. Gleichzeitig sollen die Kassen die unklaren Mitgliedschaftsverhältnisse im GKV auflösen.

Dies war bisher nur möglich, wenn eine freiwillige versicherte Person, wie z.B. ein Selbständiger, ihren Rücktritt von der Krankenversicherung erklärt hat. Darüber hinaus sind Massnahmen zum Abbau der Beitragsschuld und zum Schmelzen der finanziellen Reserven vorgesehen, um die Mitwirkenden zu entlasten. "übersetzt bedeutet das nichts anderes, als dass Selbständige, die in Zukunft ihre Krankenkassenbeiträge nicht mehr bezahlen können und den Krankenversicherungen gegenüber geschuldet sind, weil sie so wenig verdienen und die Beitragszahlungen unverhältnismäßig hoch waren und sind, wahrscheinlich strenger bestraft werden (z.B. durch Vollstreckungsbefehle, Inkassounternehmen) und aus der Krankenversicherung "ausfliegen" können, d.h. ohne Krankenkassenversicherungen stehen (oder nur in einem absolut notleidenden Fall mit dem Notfallbedingtesten ausgestattet werden).

Und das ist in der administrativen Praxis der Krankenversicherungen bereits gängige Praxis. Jetzt wird es "lustig": Wie Sie aus unserer obenstehenden Übersicht ersehen können, wurde in Notfällen (Einkommen von Selbständigen mit niedrigem Einkommen) bisher eine Bewertungsgrundlage von 1057,34 EUR angenommen. Jetzt hat die Regierung jedoch entschieden, die Beitragsbemessungsgrenze auf 1141,88 EUR im Jahr 2019 zu "senken".

Die Selbständigen mit niedrigem Einkommen sollten sich spaetestens zu diesem Zeitpunkt "verarscht" fuehlen. Statt die Beitragsbemessungsgrenze zu verringern, will der Versicherer sie zum Stichtag 31. Dezember 2019 um 84,54 EUR anheben. Der Grund dafür ist, dass die immer wieder angesprochene Mindesterhebungsgrenze nicht die Mindesterhebungsgrenze für alle ertragsschwachen unabhängigen Härten ist, sondern der Bund allein auf der Mindesterhebungsgrundlage für Existenzgründungen (gemäß 57 SGB III oder 421 I SGB III) basiert, die 2018 auf 1.522,50 EUR festgesetzt wurde (siehe Bundesministerium für Gesundheit).

Hinzu kommt ein weiterer Report der Fachredaktion der Zeitschrift Chauffeur Online vom 21. Januar 2018, der unter anderem feststellt, dass die Mindestbemessungsschwelle für freiberuflich Selbstständige bis 2019 auf 1038,33 EUR gesenkt werden soll. Der Zusatz (Zitat) "Dieser Wert trifft auf Gesuch hin auch auf einkommensschwache und weitestgehend nicht zahlende Vollzeitselbstständige zu" ist falsch.

In Härtefällen werden derzeit auf Gesuch hin keine 1.522,50 EUR, sondern, wie bereits erwähnt, eine Mindesterhebungsgrundlage von 1057,34 EUR gewährt. Verein der Stifter und Freiberufler Deutschland e. V. Die VGSD will die Selbständigen mit niedrigem Einkommen glauben machen, dass die Regierung ihren Plan zur Senkung der Mindesteinkommensschwelle auf 1015 EUR akzeptiert hätte, kritisiert aber im selben Report, dass der Deutsche Bundestag in seiner Entschließung vom 19. November "fälschlicherweise" von einer Senkung der Mindesteinkommensschwelle auf nur 1141,88 EUR spricht.

Allerdings gibt es keine Zusage der Regierung, dass die Mindestbetragsgrenze auf 1038,33 EUR oder 1015 EUR gesenkt werden soll. Erst wenn allen Gründern und einkommensschwachen Selbständigen (wie in unserem Falle 450 EUR Monatseinkommen), die bei den GKV "freiwillig" sozialversichert sind, ab 2019 eine Bemessungsgrundlage von 1038,33 EUR oder 1015 EUR (bei der Bemessung von Gesundheits- und Pflegebeiträgen) gewährt wird, wird es in der Tat zu einer - wenn auch nur geringen - Entlastung kommen (in unserem Falle 3,14 EUR oder 7,01 EUR).

Allerdings kann eine deutliche Entlastungen für diese GKV-Versicherten - wie von LINKE und FDP verlangt - nur dann erzielt werden, wenn die Beitragszahlungen "nur" vom realen Realeinkommen abhängen - ohne Mindestbetragsgrenzen ("Arbeitgeberanteile") und Nachzahlungen. In unserem Falle gäbe es dann sogar eine Einsparung von 65,36 Prozentpunkten (d.h. einen Beitrag von 92,75 Euro).

Neben der wahnsinnigen Vorstellung einiger Politikern, dass es möglich wäre, die Klienten (Kunden) der Selbständigen mit der halben GKV-Beiträge zu beaufschlagen (was nahezu unmöglich ist und die Auftragssituation der Selbständigen massiv beeinträchtigen würde, weil kein Mandant daran teilnehmen würde), will die Regierung die selbständigen "faulen Äpfel" wieder veräussern - und es ist ein großer Erfolg: Ab 2019 sollen die Beiträge zur Krankenpflegeversicherung anwachsen.

Etwa vier Mio. einkommensschwache Selbständige (darunter viele Damen und alleinstehende MÃ??tter) mÃ?ssen daher 2019 mit höheren (!) BeitrÃ?gen zur Krankenversicherung rechnen. Unser Redakteur wartet bereits sehnsüchtig auf die nächste Artikelbenachrichtigung. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sieht der Abschnitt "Entlastung von Selbstständigen" in der deutschen Version der Website "Entlastung von Selbstständigen" eine "einheitliche Mindestbewertungsgrundlage 2019 für Freiwillige und Selbständige" vor (auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit): I.

038,33 Euro", im Unterschied zum oben genannten Beschluss des Bundestages, der von 1141,88 EUR spricht), hat unser Redakteur - nachdem der Twitter des BMG_Bundes die "gute Nachricht" von billigeren Krankenkassenbeiträgen verkündet hat - am Stichtag des Jahres 2018 zwei Twitter an den Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verkauft: Dementsprechend liegt uns nun endgültig eine Bescheinigung des Bundesministeriums für Gesundheit vor, dass alle Selbständigen (auch Freiberufler) ab dem ersten Semester in Deutschland arbeiten können.

Die an die GKV zu zahlenden Mindestbeträge werden auf der Grundlage der Mindestbetragsgrundlage von 1038,33 EUR berechnet. Selbständige mit niedrigem Einkommen und einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 450 EUR ersparen sich in unserem Falle 3,14 EUR oder 7,01 EUR pro Monat (wie oben beschrieben). Eine "Entlastung für kleine Selbständige" steht jedoch außer Frage.

Ganz im Gegenteil: Steigert der Versicherer ab 2019 die Beiträge zur Pflegeversicherung wie verkündet um 0,5 %-Punkte von 2,55 % auf 3,05 % (siehe Erläuterung des Gesundheitsministeriums), sind die Einsparungen bei den Krankenkassenbeiträgen wieder "verloren" und es gibt in der Gesamtschau des Krankenversicherungsbeitrags gar einen höheren: Selbstständige mit niedrigem Einkommen (auch Freiberufler) mit einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 450 EUR (sogenannte "Härtefälle") müssen daher ab dem Jahr 2019 mit einem erhöhten Beitrag zur Krankenversicherung rechnungspflichtig sein.

Konkret müssen sie rund 4 EUR pro Monat mehr (!) an die GKV auszahlen. Wenn man es sehr ernst meint, müssen diejenigen Selbständigen, die es so schwierig haben, den Kopf über den Kopf zu behalten (z.B. Singles, MÃ??tter mit SÃ??ugern, die auf dem Markt keine Chancen haben), auch noch fÃ?r die Befreiung von Jungunternehmern bÃ?

Wenn nämlich - so viele Massenmedien haben es interpretiert - der Gesetzgeber "kleine" Selbständige meint, die ausschliesslich Gründer neuer Unternehmen sind - und zwar so jung wie möglich - und die von der neuen Mindestbewertungsgrundlage im GKV-System wirklich in den Genuss kommen (bisher: 1522,50 EUR, 2019: 1038,33), wäre das ein ungerechter Schrei zum Himmels.

In jedem Fall hat die Regierung seit vielen Jahren ein Täuschungspaket an Selbständige veräußert und viele Missverständnisse verbreitet: Die Selbständigen sind nicht "freiwillig" krankenversichert, sondern seit 2009 gesetzlich "pflichtversichert" (wenn sie keine GKV- oder PKV-Beiträge entrichten, verlangen die Kassen die Beiträge der Selbständigen - deshalb sind seit 2009 so viele Selbständige bei den Sozialversicherungsträgern hoch verschuldet).

Die Selbständigen haben nur die "Wahl", ob sie der GKV oder der privaten Krankenversicherung beitreten wollen. Aufstockers ( "Selbstständige", die auf die Ergänzung des Arbeitslosengeldes II und/oder Hartz IV angewiesen sind), müssen die Beiträge der GKV nachträglich an die Krankenversicherungen entrichten, sobald ihnen im gerichtlichen Verfahren Errungenschaften aus der Vorgeschichte verwehrt werden. Weil die Arbeitsvermittlung während der Leistungsdauer die Krankenkassenbeiträge unmittelbar an die Kassen zahlt, müssen die Leistungsempfänger alle GKV-Beiträge für den betreffenden Zeitpunkt unmittelbar an die Kasse zurückerstatten, was sofort gefordert wird.

Wenn sich dieser Zeitabschnitt z. B. über ein Jahr hinzieht, hat die Aufstockung rund 3000 EUR Verschuldung gegenüber der Krankenversicherung. Doch das ist noch lange nicht alles: Die Arbeitsämter bezahlen einen wesentlich niedrigeren GKV-Beitrag (so genannter "Basistarif") an die Kassen für selbständige Aufstockungen als Selbständige, die keine Leistung beziehen. Mit anderen Worten, wenn der Sachverhalt wie unter Ziffer 2 dargelegt eintritt, müssen die Aufstockungen die gesamten GKV-Beiträge für den betreffenden Zeitabschnitt an die Kassen zurückerstatten, die sie hätten bezahlen müssen, wenn sie keine Leistung erhalten hätten.

Daraus resultieren Differenzen von rund 100 EUR pro Monat auf Kosten der Aufstockungsgesellschaften (z.B. bezahlen die Arbeitsagenturen 150 EUR an die Krankenversicherungen, Selbständige müssen 250 EUR per Gerichtsbeschluss zurückerstatten). Bei fairer Berechnung hier hätte die Aufstockung im Falle unter Ziffer 2 statt 3000 EUR nur 1800 EUR Verbindlichkeiten bei der Krankenversicherung gehabt.

Willkürlich, aber auch mit enormer BÃ??rokratie in der Leistungsberechnung untergeordnet, werden die Arbeitszentren durch gröÃ?tenteils kommunalpolitische Regelungen unter Druck gesetzt (unter dem Motto: "Achten Sie darauf, dass Sie viel zurÃ?ckverlangen, damit wir das Millionen-Dollar-Neustadtprojekt kassieren können") und die Verzerrung der Fakten zugunsten der Arbeitszentren vor den Sozialeinrichtungen, sind die einkommensschwachen SelbstÃ?ndigen nahezu immer minderwertig.

Für "freiwillige" Versicherungsnehmer werden die GKV-Beiträge seit dem Jahr 2018 nur noch provisorisch festgelegt (was bei Selbständigen seit Jahren der Fall ist). Bei geringerem Verdienst erhält der Selbständige eine Beitragsrückerstattung, bei höherem Verdienst müssen die Selbständigen zusätzliche Beiträge zur Krankenversicherung zahlen. Höhere Arbeitnehmer unter den "Freiwilligen" sind von der Beitragspflicht der GKV von einem Gehalt von 4425 EUR pro Monat (Beitragsbemessungsgrenze 2018) oder 53.100 EUR pro Jahr (allgemeine Versicherungspflichtgrenze) ausgenommen oder können sich nur bei der PKV absichern.

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