Warum Beamte Privat Versichert

Weshalb Beamte privat versichert sind

Das Einkommen liegt über einer bestimmten Grenze, Selbständige und Beamte. Ein Grundpfand für Beamte ist der Zuschuss, der in der Regel die Hälfte des Rechnungsbetrages zurückerstattet. Kinder können auch über die PKV günstig versichert werden. Man sieht leicht, was die PKV für Beamte leistet. Erstmals soll für Beamte eine echte Wahlfreiheit zwischen PKV und GKV geschaffen werden.

Hamburg als Beispiel: Warum Beamte privat versichert sein sollten

Ab 2018 haben die Hamburger Staatsbediensteten die freie Zeit. Das betrifft den Krankenversicherungsbereich. Künftig will der Bundesrat den Bediensteten die Wahlmöglichkeit zwischen dem bisher üblichen Fördermodell und einem Subventionszuschuss für die gesetzliche Krankenkasse einräumen. Viele Beamte haben für die restlichen Ausgaben eine eigene Vorsorge.

Daß dies für viele Beamte ein vernünftiges Vorbild ist, zeigt sich an den im Bevölkerungsvergleich ermittelten Werten der privat versicherten Bediensteten. Im Gegensatz zum allgemeinen Rückgang der Zahl der privat versicherten Personen steigt der Prozentsatz der öffentlichen Bediensteten. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Beamte, die eine gesetzliche Versicherung abschließen, von ihrem Arbeitgeber keine Förderung erhalten.

Hamburg eröffnet seinen Bediensteten mit der neuen Verordnung die Möglichkeit, den Arbeitgeberbeitrag vom Staat zu erhalten. Dies entspricht 50 Prozentpunkten der Mehrkosten. In Zukunft werden Beamte nicht mehr zum Abschluss einer privaten Gesundheitsversicherung erzwungen. Das ist die Fragestellung, die sich für die Hamburgischen Behörden stellt: Aber auch die GKV hat einen Vorteil: Familienangehörige können kostenlos versichert werden.

Ein Wechsel in die gesetzliche Versicherung erscheint auch angesichts der Vorteile der PKV nicht sinnvoll. Weil die Verantwortlichen dann auf kürzere Abwartezeiten oder kürzere Terminvereinbarungen müsse. Daher steht auch der Beamtenbund der geplanten Regulierung skeptisch gegenüber, insbesondere bei einem Wohnortwechsel: "Es wäre zum Beispiel schade, wenn ein hamburgischer Staatsbeamter, der sich für das SHI-System entscheidet, aus privatwirtschaftlichen Erwägungen in ein anderes Land zieht, das dieses bereits bedenkliche Fördermodell nicht betreibt:

Krankenkasse: Privatversicherte Beamte zur Einzahlung in das Krankenkassensystem

Laut einer Untersuchung würde die Aufnahme von Bediensteten und Rentnern in die GKV die Staatshaushalte um mehrere Millionen Dollar entlasten. Für die öffentliche Hand bedeutet dies eine erhebliche Entlastung. Die privaten Krankenversicherungen und der Verband des Öffentlichen Dienstes erachten die Untersuchung als zweifelhaft. Nach einer neuen Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung könnte das Land in den kommenden 15 Jahren rund 60 Mrd. EUR sparen, wenn es den Krankenversicherungszuschuss des Bundesbeamten aufhebt.

Dazu muessten die Regierungen von Land und Land immer mehr in die Taschen gehen, kuendigte die SPD am Donnerstag an. Natürlich haben der dbb und der PKV die Untersuchung kritisiert - denn die Aufnahme von Staatsbeamten bewahrt das PKV-System vor dem Zusammenbruch. Öffentliche Bedienstete unterliegen nicht der gleichen obligatorischen Krankenpflegeversicherung wie freigestellte Mitarbeiter, wenn ihr Bruttojahreseinkommen 57.600 EUR (2017) übersteigt.

Weil der Bund die Hälfe - 70 Prozentpunkte für Rentner - der medizinischen Kosten für Beamte über den Zuschuss bezahlt, hätten sie bei der Privatversicherung oft billigere Beiträge. Nicht zuletzt deshalb sind laut Stiftungsrat rund 85 Prozentpunkte der Bediensteten privat versichert. Danach werden sich die Jahresausgaben für die Gesundheitsversorgung von Staats- und Rentnern bis 2030 auf schätzungsweise 20,2 Mrd. EUR nahezu verdreifachen.

Im Jahr 2014 wendeten der Staat und die Landesregierung fast 12 Mill. stück auf. Würden Beamte wie Mitarbeiter der Krankenkassenpflicht unterliegen, würde sich das Sparpotenzial bis 2030 auf 60 Mrd. anwachsen. Für ihre öffentlichen Bediensteten müßten die Bundesländer den normalen Arbeitgeberanteil bezahlen, aber das wäre sowohl für den Staat als auch für die meisten Bundesländer geringer als das, was sie heute für die steuerfinanzierten Beihilfen aufwenden.

Nach Angaben der Sparkasse müßten zwei Dritteln der bisher 3,1 Mio. privat versicherten Bediensteten und Rentner in einen gesetzlichen Fonds gewechselt werden, weil sie durch die EinfÃ??hrung einer allgemeinen Pflichtversicherung unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze sind. Davon würde auch die Krankenkasse mitwirken. Die Mehrkosten für die Bereitstellung von Bediensteten und Rentnern in Hoehe von fast zwoelf Mrd. EUR wuerden durch Mehrerloese aus Beitraegen von mehr als 15 Mrd. EUR ausgeglichen.

Bei einem Überschuss von 3,4 Mrd. EUR konnte der Beteiligungssatz um 0,34%-Punkte reduziert werden.

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